06 Aug

Weiße Macht

SL Karsten

Josefine von Richthofen findet im Safe ihres Vaters Manfred, des Barons von Berlin, den Pfeil Amors. Sie spart sich dieses Wissen aber für später auf.

Gemeinsam mit Alexandra Lehmann (Susi), Ernst-August von Richthofen (Timo) und Björn (Corinna) plant man die Befreiung des am Winterhofs eingeeisten Onkels Jean-Claude, dem Weißen Vampir, der bei der Geburt von Josefines Kind Amalthea zu deren Verteidigung eingriff und zu Mabs Winterritter wurde.

Nach diversen Recherchearbeiten und Planungen gingen wir an den Winterhof und fanden Mab beinahe sterbend vor, während Maeve vor Energie nur so barst. dazwischen bestand, wie Ernst-August über das Dritte Auge herausfand, ein direkter Zusammenhang: Über das Winterkind Stella, das damals zeitgleich mit Amalthea geboren worden war, wurde Mab Kraft entzogen und an Manfred von Richthofen und Maeve verteilt. Und irgendwo darin fanden sich auch die Spuren der Denarier …

Die Verhandlungen mit Mab stellten sich dank des zwischengeschalteten Grimalkin als schwer, aber möglich heraus. Die Verhandlungen ergaben, dass Mab Jean-Claudes Freiheit vom Eismantel gegen Stella tauschen würde, im Gegenzug aber den Wintermantel von ihm nehmen würde, wenn ihr Manfred von Richthofen ausgeliefert würde. Der Handel wurde eingegangen.

Zurück in Berlin standen die Dinge Kopf. Jean-Claude kam als mehr oder weniger er selbst zurück; denn damit er sich Alex’ Liebe für würdig erweisen könnte, verzichtete er darauf, Unschuldige zu töten. Wir planten derweilen die Hochzeit von Josefine und Jean-Claude, um eine stabile Machtbasis zu erhalten, sobald Manfred vom Thron gestoßen wäre.

Das Finale zum Geburtstag Manfreds von Richthofen verlief entsprechend blutig – Jean-Claude bezwang ihn, verlor dann aber die Beherrschung über sich und nährte sich von ihm. Um einen Kontrollverlust zu vermeiden, schlug Josefine ihm dabei den Kopf ab.

Der Pfeil Armors wurde in einem Ritual verbraucht (?), um Manfred von Richthofen zu schwächen.

10 Mai

Der Slawische Schutzkreis

Samstag, 6. Mai

 (SL Lena)

Karsten (Peter Zagreus)

Tilo (Bernd Thoms)

Micha (Pater Sebastian: Ritter des Kreuzes)

Katja (Silvia Petermann: Polizistin, die Geister sehen kann)

Eine alte Schulfreundin von Alex, Silvia Petermann1, ruft den Warden zu einem Tatort in der Spandauer Zitadelle. Zwei Tote liegen im Magazinraum des Museums und der Slawische Hausstein (ein Findling) wurde gespalten. Reste eines Denars finden sich auf dem Stein. Die Sicht enthüllt, dass der Denar Achroniels die Zerstörung des Steins verursacht hat. Achroniels Münze ist zerstört und der gefallene Engel wurde von der Münze getrennt. Er ist quasi frei. Der Hausstein wurde mit einem Slawischen Ritual und der Münze gespalten. Die Münze wurde als Antithese zur Hausgottheit verwendet.

Pater Sebastian und Zagreus kommten zum Museum und ebenso ist Bernd vor Ort.

Die zerstörte Münze wurde von der Spurensicherung weggebracht.

In einem Restaurant bespricht sich die Gruppe, als Silvia per Telefon einen weiteren Tatort genannt bekommt: eine tausendjährige Eiche im Schloss Köpenik. Die Gruppe reist durchs Nevernever dorthin um auf jeden Fall vor der Spurensicherung dort zu sein.

Die Eiche wurde ebenfalls mit einer Münze gespalten. Alex bereitet ein Ritual vor, um die entweichende Schutzkraft des Baums aufzufangen, zurückzuleiten und damit den Baum zu retten. Es ist klar, dass der ursprüngliche Schutz nicht erhalten bleibt, aber zumindest wird dieser Teil eines alten Berliner Schutzkreises nicht gänzlich zerstört.

Zagreus verhandelt im Nevernever mit dem Gott der Eiche Berka und wird dessen Champion.

Pater Sebastian, Bernd und Silvia werden als Foki in den Ritualkreis eingebaut, Bernd greift zum ersten Mal auf die Magie des Sommerhofes zurück. (Ritual insgesamt gegen 50 shifts.)

In der Zwischenzeit und unbemerkt wird Pater Sebastian von Achroniel verführt, die ja nicht länger an ihre Münze gebunden ist.

Das Ritual klappt, die Energie wird jedoch dann überraschend von Pater Sebastian gegen die Eiche gelenkt. Silvia stellt sich dem Energiestrahl in den Weg und schütz damit die Eiche. Sie wird so zu einem Emissary des Gottes Berka. Das ganz große Desaster kann verhindert werden, indem Pater Sebastian Achroniel überwindet und wieder die Kontrolle über seinen eigenen Körper gewinnt. Alex hat während des Rituals ein Gespür für den Berliner Schutzkreis bekommen und mit Sebastians Hilfe wird klar, dass sie in die Marienkirche in Berlin-Mitte müssen, da dort die nächste Zerstörung stattfinden soll.

In der Kirche treffen sie auf ein 13-jähriges Kind, das Alex als Josefines und Ernst-August Tochter erkennt. Sie hat die Münze und will damit die Grabplatte Albrechts des Bären zerstören. In einem Flashback wird geklärt, dass Alex dem Baby seinen Wahren Namen gegeben hatte, als sie es nach der Geburt Mab übergab. Das Kind heißt Amalthea. Und als Alex den Namen ausspricht, kann sie zu dem Kind durchdringen. Es kann so verhindert werden, dass Amalthea die Grabplatte zerstört. Grimalkin, der das Kind beschützt/unterstützt versucht Alex daran zu hindern mit Amalthea zu reden, wird aber von Zagreus, Bernd und Silvia aufgehalten. Pater Sebastian übernimmt die Schuld (Schulden) Amaltheas. Das Kind ist wieder vom Einfluss des Denariers Castariel und den Schulden des Winterhofs gegenüber den Denarieren (der Kampf um Stella) befreit. Castariel geht in Sebastian über. Dort sind Achroniel und Castariel nun vereint in einem Körper und Pater Sebastian wird vollständig von ihnen übernommen.

Castariels Münze verschwindet mit Sebastian.

Maeve kommt und holt Amalthea und den Grimalkin ab. Alex raunt Amalthea noch zu, dass sie sich jederzeit an sie wenden könnte, wenn sie Hilfe benötigt.

Alex nimmt das Schwert des Ritters an sich.

Der magische Schutzkreis um Berlin ist deutlich geschwächt.

1 Silvia Petermann und Alex gingen zusammen zur Schule und waren eng befreundet. Silvias Vater war ebenfalls Polizist und ein Freund von Alex Vater. (Verhältnis wie Harry und Murphy.)

06 Mai

Der Schutz von Berlin

SL Lena

In Berlin hat jemand aus dem Winterhof dann erst mit Hilfe eines der beiden Denarier einen slawischen Herdstein in der Zitadelle Spandau zerstört, der eine mystische Schwelle für die Stadt aufgebaut hatte (daher ist Spandau so langweilig), dann in Schloss Köpenick einen heiligen Baum, der denselben Schutz östlich der Stadt aufbaute. Bei dem ersten Ritual wurde der Denarius zerstört und Achroniel freigesetzt.

Der Baum konnte unter großen Opfern eines Sommer-Wechselbalgs (Tilo Hörter) und einer Polizistin (Katja) gerettet werden, während Peter Zagreus (Karsten) mit einem der alten und leider vergessenen Götter Bier trank und Informationen gewann. Der Schutz konnte auf einem niedrigen Level aufgefangen und wiederhergestellt werden; doch Fakt ist, dass ein mystischer Schutz um Berlin vernichtet ist. Achroniel wurde dort in den Körper von Pater Sebastian Michael Teufel (Micha, einem Ritter des Schwertes) aufgenommen, dem es gelang, ihn einzusperren.

Der Show-Down in der Marienkirche am Alex zeigte dann Josefines Tochter, die, mit geschützt und unterstützt von einem Grimalkin, gerade versuchte, die Grabplatte von Albrecht dem Bären ebenfalls zu vernichten. Alex (Susi) trat ihr entgegen und offenbarte ihr ihren wahren Namen, den sie ihr gegeben hatte: Amalthea. Damit drang sie zu ihr durch.

Pater Sebastian (Micha) opferte sich dann, indem er der 13jährigen Amalthea, die der Wirtskörper für Castariel war, auch noch den zweiten Denarier abnahm; das machte den katholischen Priester final zum NSC, der jetzt mit Achroniel und Castariel gleichzeitig im Hirn rumläuft …

Amalthea ging dann mit Maeve, die sie gesandt hatte, die mystischen Orte rund um Berlin für und mit den Denariern zu verunreinigen, wieder nach Hause; denn Maeve ist die einzige Mutter, die Amalthea kennt …

01 Jan

Verrat

SL Karsten

Oder: Verrat und Geburt an den Olympia-Hallen

Ernst-August hat von Alberich für den Herbstmantel einen adäquaten Gefallen erhalten: Das Wissen darum, wie er seine in Ungnade gefallene Frau Agnes von Windsor rehabilitieren kann. Die Informationen beinhalten ein Ritual, mit dem man das Kind vom Wintermantel befreien kann, indem ein Verwandter das Kind mit Magie tötet. Die Alternative, eine normale Geburt, würde die Mutter das Leben kosten, und den Teil des Wintermantels im Kind belassen.

In Berlin ist Josefine hochschwanger und kurz vor der Geburt. Sie verschwindet aus ihrer Wohnung und Jeans Obhut, um ein Neugeborenes zu töten, denn der Hunger in ihr lässt sich von älteren Menschen, deren Lebenskraft nicht mehr so stark ist, nicht mehr stillen – sie muss sich von Kindern ernähren, und sie kann sich nicht mehr zurückhalten. Tatsächlich beginnt das Kind in ihr, sich von Josefine zu ernähren und sie langsam zu töten. Die mystischen Prognosen für die Geburt bestätigen Alberichs Worte: wird dieses Kind geboren, muss Josefine sterben.

Ernst-August und Jean suchen nach Alternativen, die Mutter UND Kind retten, doch beider Priorität liegen auf der Mutter. Auf der anderen Seite gehen Josefines Hormone mit ihr durch, sie versucht um jeden Preis, ihr Kind zu bewahren.

Ernst-August, Alex und Jean gehen einen Handel mit Agnes ein: Sie bringt den Winter-Knight zuverlässig an eine bestimmte Stelle, damit Jean ihn so weit in Bedrängnis bringen kann, dass er auf die volle Macht des Wintermantels zurückgreifen muss – auch den Teil, der im Kind ruht. Das Ritual, das Alex und Ernst-August parallel abhalten, soll Mutter und Kind soweit schützen, dass man sie retten kann. Der Preis dafür: Das Kind soll Agnes übergeben werden und bei ihr aufwachsen. Im Gegenzug soll Ernst-August mit Agnes ein Kind zeugen, das wiederum in der Familie von Richthofen aufwächst. Jean wird beider Kinder Pate.

Als Josefine von den Plänen Wind bekommt, ist sie verzweifelt: man hat sie zu dem Schicksal ihres eigenen Kindes nicht einmal befragt. In ihrer Not ruft sie ihren Vater zu Hilfe und verrät den Plan der Freunde –  gibt dabei aber zu, dass alles geschieht, um ihr Leben zu retten. Der Vater, Manfred Alexander von Richthofen, schreitet zur Tat und zieht alle weißen Vampire der Familie ab, um eine schlagkräftige Armee aufzustellen. Sein Hauptgrund: Jean nimmt ihm in Berlin zum wiederholten Mal das Heft der Entscheidungsgewalt aus der Hand. Er muss handeln, um nicht als Witzfigur in der eigenen Familie dazustehen. Doch Jean wird misstrauisch und verlegt den Ort des Rituals kurzfristig.

So kommt es, dass alles geschieht wie geplant. Alex und Ernst-August halten das Ritual ab. Agnes bringt den Winterritter. Jean geht mit ihm ins Duell. Josefine opfert rituell ihre Fruchtbarkeit. Die Geburt schreitet fort, Josefine stirbt für einen kurzen Moment. Das Teil des Mantel des Winterritters wird gleichzeitig aus dem Kind herausgesogen.  Alex nimmt das Kind auf und überreicht es Agnes, obwohl Josefine sie anfleht, es nicht zu tun.

Doch ein feines Detail läuft falsch: Von Alex‘ Angriff umgeworfen und von Jeans Schwert durchbohrt stirbt Lloyd Slate durch Jeans Hand. Der Wintermantel löst sich vollständig und schwebt frei; Alex schubst ihn mit einem Windstoß vom Kind weg – direkt auf Jean zu. Der wird umhüllt und akzeptiert dessen Bürde.

Agnes verschwindet mit dem Neugeborenen ins Nevernever. Ihre letzten Worte an Ernst-August: „Die eine Seite des Handels ist erfüllt. Nun muss die andere Seite gewahrt werden.“

Als der Hof der Weißen Vampire erscheint, öffnet Ernst-August ein Tor nach Arctis Tor. Er streckt der völlig geschwächten, verzweifelten und wütenden Josefine die Hand hin und beschwört die Freundschaft der kleinen Gruppe. Mit der Aussicht darauf, ihr Kind zu sehen, folgt Josefine trotz ihres Verrats.

In Arctis Tor jedoch ist alles anders. Das Kind ist nirgendwo zu finden. Mab hält Hof für die Inauguration des Winterritters. Der Winterhof wartet nur auf einen Fehler des neuen Ritters und testet seine Macht aus. Während Josefine einen Sidhe verführt und herausfindet, wo Agnes ist – sie steht als Eisstatue im Wintergarten von Königin Mab.

Mab hat dadurch, dass sie Agnes eingefroren hat, sämtliche Lehnspflichten ihrer Lehnsfrau auf sich genommen. Dazu gehören die Sorgfaltspflicht für Josefines Kind – aber auch das Zeugen eines neuen Kindes mit Ernst-August, das dann der Familie von Richthofen gegeben wird.

Die Geschichte wiederholt sich also: Erst vollzieht Mab mit dem Winterritter die rituelle Hochzeit auf dem Stein des Sehens, bei dem alle mystischen Wesen auf magische Weise zuschauen können, dann leistet Ernst-August Mab den Beischlaf. Ein Kind wird gezeugt, dass aus den Ehepflichten entspringt und doch nicht Agnes‘ Schoß entspringt.

Man kehrt in dem sicheren Verständnis nach Berlin zurück, dass sich alles verändert hat – auch die Beziehungen zwischen den Freunden.