27 Mai

Aussprache von Jean-Claude und Josephine

Stichpunkte der Aussprach zwischen Jean-Claude und Josephine im Hades vor Luzifer

Josephine

  1. Wurde und wird von Jean-Claude immer bevormundet
  2. Sie wurde zum weißen Vampir (eine Frechheit, dass sie das ihm vorwirft!)
  3. Sie wird von ihm wie ein Kind behandelt
  4. Sie wollte nicht heiraten
  5. Jean-Claude hat sie in der Hochzeitsnacht vergewaltigt
  6. Er hat sie an den Winterritter verraten und dem Winterhof ihr Kind gegeben
  7. Er hat immer Alex über alles gestellt

 

Jean-Claude

  1. Ja, er hat auf sie aufgepasst und sie vor allem Schlimmen bewahren wollen, WEIL sie ihm anvertraut wurde.
  2. Sie wurde zum weißen Vampir, obwohl das Jean-Claude nicht wollte – er hat versucht, das zu verhindern, aber sie ist ihm immer wieder davongelaufen und hat alles getan und provoziert, damit sie zum weißen Vampir wurde.
  3. Weil sie sich wie ein Kind verhält, lügt, wegrennt und nicht die Verantwortung für ihre Taten übernimmt, sondern darauf vertraut, dass „Onkel Jean“ alles richten wird.
  4. Doch, sie wollte heiraten, weil sie nämlich Königin werden wollte. Jean-Claude wollte das überhaupt nicht. Er hat sich jahrhundertelang aus der Politik herausgehalten. Aber ohne ihn hätte Josephine nicht Königin werden können, weil kein weißer Vampir ein Kind auf dem Thron akzeptiert – dazu brauchte sie einen standesgemäßen „alten“ Partner. Und auch Ernst-August und Alex hielten es für eine gute Idee, den Vampirkönig zu stürzen, damit Josephine und Jean-Claude das Amt übernehmen, umso Freunde auf dem weißen Thron zu haben und damit die weiße Vampirpolitik zu beeinflussen.
  5. Die Hochzeit am weißen Königshof wird erst durch den Geschlechtsakt legitimiert. Etwas, was auch Jean-Claude eigentlich keinesfalls wollte – weshalb er die gesamte Hochzeit in einem Alkoholnebel verbracht hat. Aber es war nötig. An die Vergewaltigung kann er sich tatsächlich nicht erinnern (zu blau). Heute weiß er allerdings, dass Josephine das nicht mehr wollte, weil sie ja ihre wahre Liebe entdeckt hat – an ihrer Hochzeit.
  6. Er hat sie vor dem Winterritter beschützt – sogar soweit, dass er diesen tötete und so selbst zum Winterritter wurde. Das mit dem Kind war etwas, was sie und Ernst-August anging – und er hat nichts mit irgendwelchen Verhandlungen zu tun. Jean-Claude hat bis zur Hochzeit gar nichts mehr von der Tochter gehört oder gesehen – er hatte nach dem Zwischenfall genug mit seinem Winterritter zu tun.
  7. Seitdem Josephine bei ihm ist, belügt sie ihn und hintergeht ihn. Das fing damit an, dass sie sich an Ernst-August heranmacht und sich sogar von ihm schwängern lässt. Und es gibt immer irgendwas, was er nicht wissen soll, wo sie Geschäfte hinter seinem Rücken macht oder Vereinbarungen eingeht, von dem er nichts weiß. Aber dass sie ausgerechnet an ihrer Hochzeit ihre wahre Liebe entdeckt und ihn da hintergeht und ihn so unwissentlich in eine Situation manövriert, die ihn sofort das Ansehen des Hofs gekostet hätte – etwas, das er ja vor allem ihr zuliebe gemacht hat – und wird dann so von ihr verraten. Und das mit Alex … das kann er ihr nicht verzeihen. Er hat sie liegen lassen, obwohl sie noch lebte, wie er jetzt weiß. Etwas, was Alex ihm nicht verzeihen wird – und deshalb verloren ist.Alex war für Jean-Claude nach Jahren der Finsternis so etwas wie ein Sonnenstrahl – jemand, für den es sich lohnt, gut zu sein, seinen Dämonen zu bekämpfen. Doch selbst Alex belügt er, wenn es darum geht, Josephine zu helfen – zum Beispiel wenn sie im Hunger jemanden getötet hat und er ihre Leichen verschwinden lassen musste – oder er ihr hintergeht, um sie zu retten und Alex tot liegen lässt … Und das hat er alles getan, weil er sie immer liebte. Dass er gleichzeitig versucht hat, seinen inneren Dämon zu bekämpfen hat Josephine nie interessiert – denn sie interessiert sich immer nur für eins: für sich.

Versprechen

  1. Jean-Claude bevormundet Josephine nicht länger, sondert behandelt sie wie eine Partnerin auf Augenhöhe. Sie werden am Königshof alle Entscheidungen gemeinsam treffen.
  2. Dafür wird Josephine Jean-Claude nicht länger belügen oder Dinge vor ihm verbergen. Wenn sie ihn noch einmal hintergeht, wird er das Königsamt hinschmeißen und weggehen.
  3. Josephine wird für ihre Taten selbst Verantwortung übernehmen und schickt nicht „Onkel Jean“ vor.
  4. Jean-Claude wird im Gegenzug Josephine nicht länger wie ein Kind behandeln und nicht versuchen, sie vor allen Gefahren schützen zu wollen.

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