14 Jan

Die Siebte Pforte

Spielefeld Silvester 2018/2019

30.12.2018: Die Siebte Pforte (Susi)

Jean-Claude (Winterritter), Josefine, Ernst-August, Silvia Petermann, Christine Lauterbach, Helmut Schmeißer

Silvia und Helmut bemerken über ihre mystische Verbindung zu Berlin, dass sich in der Stadt mehrere „taube“ Flecken gebildet haben und untersuchen die Stellen. Sie erkennen, dass es sich bei den Orten um die Stellen handelt, an denen der Outsider ein paar Tage zuvor angegriffen hatte. Als sie erkennen, dass ein weiterer Ort bei Josefine ist, machen sie sich dorthin auf den Weg.

Josefine hat inzwischen eine „Weltuntergangsparty“ in ihrer Villa organisiert. Apokalyptica spielt und es sind viele geladene Gäste anwesend. Jean-Claude, Ernst-August und Christine sind dort mit Josefine in einem Nebenraum versammelt, als Alex ihnen einen Rucksack mit Unterlagen überreicht: Recherchearbeit der letzten zwei Jahre, die Hinweise auf die Herkunft der Weißen Vampirdämonen geben soll. Als Helmut und Silvia eintreffen und von der „tauben Stelle“ in der Villa berichten, wird die Veranstaltung abgebrochen und das Gebäude geräumt. Alex geht los, um den Weißen Rat zu verständigen, die anderen fahren zu Ernst-Augusts Villa. Dort finden sie Jakob halbtot im Foyer liegen und den magiebegabten Gärtner tot in der Küche. Die beiden weiblichen Hausangestellten haben sich im Keller verschanzt und berichten, dass Agnes nach Hause kam und über die beiden Männer hergefallen war. Ernst-August muss erkennen, dass er ohne seinen treuen Jakob ziemlich aufgeschmissen ist im eigenen Haus.

Alex‘ Recherchen werden gesichtet und man beschließt den Hinweisen in ihren Notizen nach Kairo zu folgen, um so mehr über die Herkunft und das Wesen der Weißen Vampirdämonen zu erfahren.

In Kairo nehmen sie Kontakt mit Warden Hamid auf, in dessen Hinterhof einer der Wege durch das Nevernever endet. Hamid übergibt ihnen die nötigen Papiere, die er und Alex bereits vor einem halben Jahr beantragt haben, um Einsicht in ein persönliches Notizbuch aus dem Nachlass von Herbert E. Winlock zu bekommen, dass im Ägyptischen Museum liegt.

Im Ägyptischen Museum werden sie der Direktorin Salima Ikram vorgestellt, trinken viel Tee und werden schließlich in die unterirdischen Magazinräume geführt. Die Direktorin wird kurzfristig weggerufen und Hamid muss noch irgendwelche Papiere unterzeichnen. Auf der Suche nach der richtigen Kiste bemerkt Silvia diverse Webcams, die provisorisch an einigen Regalen angebracht sind. Dann brennen die Sicherungen im Keller durch und die Gruppe wird von Mumien überfallen. Es wird klar, dass die Mumien magische Energien absorbieren können, allerdings sind sie empfindlich, wenn sie nass werden. Prompt entleeren Jean-Claude und Helmut ihre vom vielen Tee prall gefüllten Blasen über ihre angreifende Mumie. Derweil müssen sich Ernst-August und die anderen gleich sechs Mumien erwehren. Josefine verwandelt sich in ihre Panterform und Ernst-August durchtränkt die Mumien schließlich mit einer Wasserevokation. Als Helmut den Sicherungskasten überbrückt und es wieder Licht gibt, finden sie die richtige Kiste. Allerdings ist das Notizbuch ist nicht darin, sondern nur ein Zettel mit einer Entnahmenotiz. Der Name auf der Notiz lautet Mohamed Abd-el Aziz. Er ist der Weiße König von Ägypten.

Mohamed Abd-el Aziz residiert im Penthouse des Cairo Tower, dem höchsten Gebäude Kairos. Jean-Claude und Josefine lassen sich via Berlin rückwirkend beim Kairener König anmelden. Als Gastgeschenk geben sie den Diebstahl der Nofretete in Auftrag. Die Büste wird am nächsten Tag per Kurier geliefert.

Unter der Führung von Jean-Claude und Josefine geht die Gruppe zur Audienz bei Mohamed Abd-el Aziz. Dort werden sie überraschend herzlich und fürstlich empfangen. Die Audienz verläuft ohne größere Schwierigkeiten und schließlich gewährt ihnen der Weiße König Einblick in Winlocks Notizbuch. Christine verliebt sich in den Weißen König. Die Gruppe wird für die restliche Zeit ihres Aufenthalts in Kairo im altehrwürdigen Hotel Mena House bei den Pyramiden untergebracht. Abends wird Christine (mit Jean-Claudes Genehmigung) abgeholt und zu Mohamed Abd-el Aziz gebracht. Sie verbringen eine phantastische Nacht zusammen. Für Jean-Claude und Josefine werden junge Männer und Frauen im Mena House zur Verfügung gestellt.

Am nächsten Morgen wird die Gruppe von Hamid durchs Nevernever nach Luxor gebracht, wo sie mit zwei Geländewagen durch die Wüste ins Westgebirge gefahren werden. Sie folgen einem Wadi weit in die Berge hinein und finden schließlich die Siebte Pforte, den Eingang in die Domäne der ägyptischen Dämonen.

Die Domäne ist der Ursprung aller ägyptischen Dämonen und die Weißen Vampirdämonen stammen von hier. Jede Beobachtung, jeder Hinweis führen zu Erkenntnissen über das Wesen der Dämonen. Die Domäne ist düster, verwirrend und schwer zu erfassen, und sie verursacht mentalen Stress. Josefine übernimmt die Führung, denn ihr Dämon kennt instinktiv die Richtung seiner Brutstätte. Irgendwann wird der mentale Stress für Christine und Silvia zu viel und Ernst-August und Helmut stellen sie in einen Schutzkreis, während die anderen weiter erkunden. Die Brutstätte der Weißen Vampirdämonen sind riesige bleiche von Schleim überzogene Stalaktiten, die von der Decke hängen. Josefine und Ernst-August versuchen soviel wie möglich darüber zu erfahren.

Schließlich versucht Ernst-August erneut einen Suchzauber, um Agnes zu finden. Und endlich gibt es einen Ausschlag. Es geht noch tiefer in die Dämonendomäne hinein, bis zu einem Riss im Gewebe der Wirklichkeit, durch den die Helden auf eine schier endlose, knochenübersäte Ebene treten. In der Ferne erhebt sich DIE MAUER und offenbar findet gerade eine große Offensive der Outsider statt.

Nachdem Jean-Claude mit mythischer Geschwindigkeit Christine und Silvia aus der Dämonendomäne gebracht hat, machen sich die Helden auf zur MAUER, um Agnes zu finden.

Sie geraden mitten in die Kämpfe entlang der MAUER. Ernst-August kann mit einer legendären Probe eine Einheit berittener Sidhe von der Dringlichkeit ihrer Sache überzeugen und mit deren Hilfe gelangen Ernst-August, Josefine und Jean-Claude in die Torbastion eines der Outer Gates. Helmut, Christine und Silvia wurden von den Pferden geworfen und müssen sich auf dem Schlachtfeld vor der Torbastion einer gigantischen Kreatur von außerhalb unserer Wirklichkeit erwehren. In einer genialen kooperativen Aktion schaffen es Helmut und Silvia den tausenden Sidhe den entscheidenden Vorteil zu verschaffen, so dass die Kreatur besiegt werden kann. Dann kommt die von Helmut prophezeite „die Rettung von oben“: Riesige Raubvögel, die von Feen geritten werden, stoßen herab und bringen die drei vom Schlachtfeld und direkt auf die Torbastion zu den anderen.

Inzwischen wurden die anderen von den restlichen berittenen Sidhe zur Spitze der Torbastion gebracht. Hier finden sie Agnes, umringt von ihren untergebenen Befehlshabern und Wächtern. Ernst-August nimmt mit der Sicht wahr, dass der Weiße Vampirdämon tatsächlich in Agnes ist, dass sich an ihr Bein aber auch der schwarze Einfluss eines Outsiders klammert.. Ernst-August sieht, dass in Agnes Zerrissenheit zwischen den Einflüssen des Weißen Vampirdämons und des Outsiders Freier Wille ermöglicht wurde. Agnes, die Fee des Winterhofes verfügt über Freien Willen, den sie nicht aufgeben will.

Ernst-August und Josefine locken Jean-Claudes Dämon aus Agnes heraus und Jean-Claude, der Winterritter, vernichtet seinen alten Dämon. Endgültig. Jemand bringt die Gruppe nach Arctis Tor. [Oder war das Jean-Claude? Ich habe es vergessen.] Dort treffen sie im sonst leeren Thronsaal auf eine nachdenkliche Queen Mab, die ihnen für ihre Hilfe dankt, bevor sie den Denarius in ihrer Hand offenbart. Da sie nicht über Freien Willen verfügt, lässt die Münze sie kalt. Aber war es einem Denarier gelungen Agnes zu beeinflussen den Weißen Vampirdämon in sich aufzunehmen? Oder gar dem Einfluss eines Outsiders (der sich unter Ernst-Augusts Sicht als schwarze, blasige Masse an ihrem Bein manifestierte) zu erliegen? Agnes hat ihren Freien Willen jetzt wieder verloren und muss erstmal heilen. Aber wird sie sich nicht daran erinnern? Daran wie es ist Freien Willen zu haben?

Ein Gedanke zu „Die Siebte Pforte

  1. Noch in Ernst-Augusts Haus.
    Als Jean-Claude klar wird, dass sein Dämon evlt. in Agnes steckt, beschließt er, Mab über die “blinden Flekcen” Bericht zu erstatten, damit er wenigstens einen Teil berichtet. Als er mit diesem Entschluss vor das Haus von Ernst-August tritt, wird es plötzlich klirrend kalt und Maeve erscheint. Sie will wissen, was denn der Winterritter gerade macht. Als sie hört, dass er zu Mab will, verlangt sie von ihm, dass er ihr Bericht erstattet. Jean-Claude versucht noch, sich rauszuwinden, aber sie droht ihm recht deutlich. Also erzählt er von den blinden Flecken, die wohl noch von den Outsidern kommen – er fragt, wie er weiter vorgehen soll. Maeve ist misstrauisch und will von ihm wissen, ob das alles sei – er bestätigt dies – und verschweigt die Sache mit Agnes und seinem Dämonen. Daraufhin befiehlt sie ihm, sich um diese “Fleck-Sache” zu kümmern – er muss vor ihr knien, sie küsst ihn auf den Scheitel und berührt ihn kurz auf der Rückseite seines Rücken. Dann entlässt sie ihn wieder und verschwindet. Ernst-August hat das Ganze von einem Fenster aus verfolgt und über seine Sicht bemerkt, dass Maeve mit ihrem Kuss eine “Wanze” anbringt – erwartbar und typisch – aber auch noch einen Splitter Eis in sein Herz setzt, mit dem er immer “wintermäßiger” werden soll und sich von den seinen entfremden. Das ist völlig überzogen – und sie hat damit eine Grenze überschritten. Das darf sie ganz sicher nicht. Ernst-August und Jean-Claude beraten danach, was sie tun sollen, aber Jean-Claude will den Splitter erst einmal in sich behalten – damit sie eine Verhandlungsbasis haben, die sie vielleicht noch wegen Agnes und dem Dämon gebrauchen können.

    Am Ende nach dem Tor beschließt Jean-Claude, dass er Mab persönlich über die Geschehnisse informieren will – die anderen kommen mit. Bei seinem Abschlussbericht gegenüber Mab erwähnt Jean-Claude dann den Splitter, den sie ihm wortlos entfernt. Es ist durchaus deutlich, dass das ein Maeve-Fauxpas war.
    Am Ende dankt Mab allen und verteilt ihre Gunst.

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