09 Jan

Das Buch der Namen

Dresden Files Silvester 2019: Das Buch der Namen von Timo
Josefine, Königin der Weißen Vampir von Preußen und Böhmen, ihr Leibwächter und Schoßtiger, ihr indischer Boy Mashara, der Winterritter Jean-Claude, Alex, Warden vom Weißen Rat und Helmut Schmeißer, Berlin-Magier.

Tag 1: Die Figuren werden in Stellung gebracht

Helmut Schmeißer spürt Wesen von sehr großer Macht in Berlin und wird davon beinahe zu Boden gepresst.

Jean-Claude bekommt von Mab den Auftrag, das „Buch der Namen” zu finden und ihr zu bringen und dabei nicht zu versagen. Das Gespräch führt sie mit ihrem Ritter auf dem Dachgarten in Arctis Tor, wo einige in Ungnade Gefallene an Spießen neu dekoriert „herumhängen” und langsam herunterrutschen. Die Botschaft ist klar: Versagst du, landest du auch hier. Es werden ihm 30 Mio. Euro zur Verfügung gestellt über ein Konto.

Alex bekommt von einem Mitglied des Weißen Rats, Senior Counsel Christos, den Auftrag, bei einer Testamentseröffnung dabei zu sein und an einer Auktion teilzunehmen, wo sie ein Buch ersteigern soll. Sie soll über ein Konto 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

In Berlin treffen daraufhin zusammen: Josefine, Königin der Weißen Vampir von Preußen und Böhmen, ihr Leibwächter und Schoßtiger, ihr indischer Boy Mashara, der Winterritter Jean-Claude, Alex, Warden vom Weißen Rat und Helmut Schmeißer, Berlin-Magier.

Das Zentrum, wo sich die Macht bündelt, ist der Potsdamer Platz, namentlich ein Notariats- und Anwaltsbüro, das die Testamentsveröffentlichung und besagte Autkion betreut. Dort wurde  augenscheinlich einiges demoliert wurde – allerdings gibt es keine Tote, nur einen verletzten Anwalt in der Charité. Man beschließt, den Anwalt zu befragen.

Jean-Claude trifft zuerst ein und begegnet vor dem Krankenzimmer Karl-Friedrich, dem Bruder Ernst-Augusts – und ein schwarzer Vampir. Sie tauschen Freundlichkeiten aus, in deren Verlauf eine Krankenhauswand zu Bruch geht.

Das Testament

Bei der Befragung des Anwalts stellt sich heraus:

  • nur im Testament genannte Personen können an der Auktion teilnehmen, das sind:
    Alex, Helmut, Jean-Claude (aus dieser Gruppe).
    Wie sich erst hinterher herausstellt, hat Mab darauf eingewirkt, dass Josefine nicht daran teilnimmt – Mab will einen Keil zwischen die beiden treiben, sie braucht ihren Winterritter unbeeinflusst
  • es wird ein Grundstück versteigert, worauf wohl das Buch zu finden sein muss
  • der Verstorbene war ein Alt-Nazi, das Geld, das mit der Versteigerung erzielt wird, kommt der Stiftung Reichserbe zu Gute (die auf dem Papier selbstverständlich nur Gutes tut)
  • die Mächte, die über Berlin hereingebrochen sind, waren Königin Mab und Königin Titania sowie ein Gott namens Tetra,  Vater der Fomorer. Alle drei mussten aus dem Anwaltsbüro unverrichteter Dinge wieder abziehen.
  • Alex rät dem Antwalt, die bereits in Anspruch genommenen Dienste von Monoc Security zu verstärken

(K)eine Hilfe beim Weißen Rat

Nachdem Alex klar wird, dass Jean-Claude mal eben 69 Mio. Euro mehr zur Verfügung hat, will sie in Edinburgh klären, was sie mit nur 1 Mio. soll. Dort sind allerdings alle wichtigen Ratsmitglieder ausgeflogen (in Südamerika), sie trifft nur auf Christos Dukakis. Der sichert ihr schließlich auch 30 Mio zu. Da Alex Christos zutiefst misstraut, will sie über einen wachhabenden Jungmagier einen Brief nach Südamerika bringen lassen. Sie wartet stundenlang auf seine Rückkehr. Am Morgen muss sie schließlich zurück und entdeckt  im Niemansland direkt vor dem Eingang nach Edinburgh den jungen Magier: ermordet. Sie wird daraufhin von vier Spartanern angegriffen, kann sie jedoch vernichten.

Alex sieht, dass der Magier über ihre Signatur im Wardenbuch gefunden worden ist und merkt sich das Bild mit dem 3. Auge.

Sommer und Winter

Währenddessen hat der Winterritter Jean-Claude mit dem Sommerritter Fix eine Unterredung. Dabei stellt sich heraus, dass er genau denselben Auftrag von seiner Königin bekommen hat – und auch 30 Mio. Euro Verhandlungsmasse. Beide sind sich einig, dass keine der beiden Königinnen das Buch haben darf, das wäre eine zu große Machtverschiebung. Sie beschließen, bei der anstehenden Auktion zusammenzuarbeiten und zu versuchen, das Buch unter allen Umständen zu ersteigern, damit sie es anschließend vernichten können.

Am nächsten Morgen machen sich alle auf zur Testamentseröffnung, das im Hotel Adlon stattfindet. Im Hotelflur begegnen Josefine und Jean-Claude Aga Khan IV samt seinem Gefolge. Da er Josefine unverhohlen den Hof macht – vor den Augen des eigenen Ehemanns – und Josefine das geschehen lässt – muss der Winterritter einschreiten – und verdrischt Aga Khan nach Strich und Faden. Erst Alex Einschreiten bringt ihn zur Besinnung. Josefine ist außer sich, da sie versuchen wollte, Aga Khan auf ihre Seite zu ziehen.

Tag 2: Testamentseröffnung – Interessenparteien

Bei der Testamentseröffnung sind anwesend und ersteigerungsberechtigt:

  • Sommerritter
  • Winnterritter
  • Kardinal NAME
  • Roter Vampir & Erzbischof Bernhard von Baden
  • Nicodemus Archleone, Dernarier
  • Heinrich von Staufen, Weißer Vampir
  • Karl-Friedich von Schaumburg-Lippe, Schwarzer Vampir
  • Aga Khan IV, Imam der Assasine
  • Tetra, Gott und Vater der Fomorier
  • Odin/Donar Vadderung
  • Alex vom Weißen Rat der Magier
  • Berlin-Magier Helmut Schmeißer

Bei der Testamentseröffnung wird das Verfahren festgelegt:

Die Auktion beginnt am nächsten Tag, dauert je 3 Runden, zwischen jeder Runde gibt es 2 Stunden Pause. Während der gesamten Versteigerung ist der Aktionsraum sicheres Gebiet – außerhalb nicht.

Ein Brief von Josefines Vorfahren Reinhold von Richthofen beschreibt, dass dieser am sogenannten Projekt Walküre teilgenommen hat, in dem es genau um die Erstellung dieses Buches der Namen ging.

Das Ritual

Über ein Ritual wollen sie versuchen, mehr darüber zu erfahren. Helmut beschließt, mit den anderen Berliner 7 das Ritual zu leiten. Unter einer abgelegenen verpissten S-Bahnbrücke Ecke Dircksenstraße/Rochstraße am Alex wird mit Hilfe eines Penners ein Ritual abgehalten. Darin erfahren sie, dass auf dem Grundstück zahllose Juden geopfert wurden, um dieses Buch zu sichern (ein Portal wurde dort ebenfalls erwähnt). Der Penner spricht für Reinhold von Richthofen, aber auch für die jüdischen Opfer. Und er spricht schließlich einen Wahren Namen aus. Jean-Claude weiß sofort, dass es Mabs ist – woraufhin sich ein Portal öffnet und Tetra herauskommt, 14 Krieger dabei. Auch Nicodemus erscheint in einem Portal … es entbrennt ein heftiger Kampf, in dessen Verlauf Tetra Josefine vergewaltigt und Jean-Claudes Herz stehen lässt, woraufhin der sich einfriert. Marjara endet, von 14 Speeren gespickt, als Tiger-Igel … Alex gelingt es zuerst, die Angreifer zurückzuschlagen – aber erst, als das Ritual beendet wird, hören die Angriffe auf. Der Alex als Herz der Stadt und direkt neben dem Fernsehturm hat offenbar als patenter Sender für die Informationen gedient.

Grundlegende Erkenntnisse

Jetzt will man sich doch das Grundstück, das versteigert wird, anschauen. Es liegt im tiefsten Brandenburg. Die Nazis haben damals dort das Projekt Ahnenerbe betrieben. Das Grundstück ist sehr groß, umzäunt und man weiß von Google Maps, dass sich dort ein altes Herrenhaus befindet. Vom Zaun aus sieht man nichts. Alex stellt fest, dass das Grundstück sehr gut geschützt ist und sie nach dem vorangehenden Kampf jetzt nicht in der Lage ist, da magisch durchzubrechen. Während man draußen so rumsteht, kommt schließlich ein weiterer Wagen: Karl-Friedrich. Alle halten sich versteckt – was Jean-Claude allerdings schwerfällt. Karl-Friedich scheint niemanden zu bemerken und geht in Rauchgestalt auf das Grundstück.

Und während man noch fassungslos hinterherstarrt, gibt es neue Besucher:

Kardinal NAME und sein Gefolge – sie rufen sogar einen Engel herbei. Ein Gespräch ergibt, dass der Vatikan sehr an dem Buch interessiert ist und es keinesfalls zerstören möchte, da diese ja in der Lage sind, solche Schätze gut zu verfahren. Genau – so wie ja schon die Denarier-Münzen. Man kommt zu keiner Einigung, streitet sich aber auch nicht. 

Bei dieser Begegnung blickt der Engel Alex in die … Seele.

Auch mit Jean-Claude spricht er und sieht dessen Kampf ums Seelenheil.

Der Kardinal fährt wieder weg – ohne sich um den Vampir zu kümmern. Karl-Friedrich erscheint wieder und fährt davon.

Das Spiel beginnt

Zurück in Berlin schlagen alle unterschiedliche Wege ein:

Jean-Claude trifft Fix, Winterritter und Sommerritter betrinken sich in einer Bar.

Helmut verschafft sich bekifft Zutritt zu dem Ahnen-Gelände und sieht dort Tröpfchen und weiße kleine Einhörner. Er erhascht einen Blick in das Innere des Hause und erkennt,  dass sämtliche Wände des Hauses mit Schriftzeichen bedeckt sind. Vermutung: Das Haus ist das Buch der Namen. Doch auf dem Rückweg wird er von Karl-Friedich überrascht, der ihn entführt.

Die Schöne und das Biest

Josefine geht auf ein Date-Angebot von Karl-Friedrich ein, da sie hofft, so Helmut aus dessen Fängen zu befreien. Vorher bietet Josefine Marjara die Freiheit an, doch er sagt, dass er nicht frei sein kann, wenn er nicht an seinen Fängern vorher Rache geübt hat. Marjara versucht genauso wie Josefines Sicherheitsdienst, der schwarzen Limousine von Karl-Friedrich zu folgen, doch durch Magie und andere Methoden verlieren alle die Verbindung. Josefine ist allein mit einem Feind, gegen den ihre Waffen machtlos sind.

Doch es kommt anders. Sie verführt ihn – er verführt sie …? Alles ist da: Eine Villa auf dem Lande mit Ballsaal, flackernder Kerzenschein, schwarze und weiße Rosen, Orchester (die bestimmt sehr freiwillig spielen) … ein Rotwein mit dem Namen Jean Baptiste (der Wichser!) … Es ist schrecklich romantisch. 

Durch die Nacht, die eine Frau aus freien Stücken mit dem Monster und Schwarzen Vampir verbringt, wird Karl-Friedrich schließlich von seinem Vampir-Fluch befreit.

Tag 3:  Die Auktion 

Vorgeplänkel: Der Winterritter und der Sommerritter bietet sich einen (Schau-)kampf im Treppenhaus des Adlon. Währenddessen fährt Karl-Friedrich vor, mit Josefine. Im Kofferraum hat er Helmut dabei und gibt diesen frei – aus echter Liebe zu Josefine. Außerdem sagt er ihr 100 Mio. Euro zu.

Eine unglaublich Bietaktion nimmt ihren Lauf. Schnell wird klar, dass der Rahmen des zu Verfügung stehenden Geldes nicht ausreichen wird. Die Pausen werden dazu genutzt, weitere Allianzen zu schmieden. In der ersten Pause gewinnen wir den Vatikan als Unterstützer. Auch mit Odin sucht Alex das Gespräch. Der macht allerdings zur Bedingung, dass er zuerst in das Buch schauen darf. Als Gegenleistung bietet er uns freies Geleit zum Gelände, was angesichts der Fraktionen unschätzbaren Wert hat. Die Gruppe ist uneins, ob sie Odins Angebot annehmen soll. Außerdem einigt man sich darauf, dass Helmut die Versteigerung gewinnen soll, weder Jean-Claude, noch Fix wollen den Zuschlag bekommen.

Nach der ersten Bieterrunde kommen an Vermögen zusammen:

  • 130 Mio Winterritter (30 Mio. Euro drauf, weitere 100 Mio. möglich)
  • 130 Mio Sommerritter (30 Mio. Euro drauf, weitere 100 Mio. möglich)
  • 30 Mio Weißer Rat
  • 100 Mio von Karl-Friedrich
  • 250 Mio Vatikan

Berlin greift ein

Aber in der 2. Bietrunde wird klar, dass selbst diese Summen nicht reichen werden, dass allein Aka Khan 1 Mrd. wohl stemmen wird. So muss Helmut und die Stadt Berlin ran. Zusammen machen sie ein Crowdfunding für eine Jenny-Holzer-Ausstellung über die Namen der Holocaust-Opfer. Die Stadt spielt damit 7 Mrd. ein!

Während der zweiten Pause bespricht sich Jean-Claude mit Fix auf der Männertoilette – auch er willigt ein, auf den Deal mit dem freien Geleit von Odin einzugehen und ihm zähneknirschend den ersten Blick ins Buch zu erlauben. So geht die Gruppe schließlich auf Odins Bedingungen ein. Was sie nicht wissen: Alex hat eine extra Vereinbarung: Sie will den wahren Namen von Christos, dem Ratsmitglied, bekommen. 

Die 3. Bieterrunde treibt die Summe schließlich hoch auf 5,10 Mrd. Euro – Zuschlag für Helmut Schmeißer!

Das Erbe der Ahnen

In einem Hubschrauber fliegt die Truppe mit Odin ab – samt Walkürengeleit. Bereits auf dem Hinflug werden sie angegriffen und die ersten Walküren opfern sich. Auch nachdem Helmut mit dem ihm übergebenen Schlüssel die Tür zum Grundstück öffnet, werden sie auf dem Grundstück angegriffen. Doch sie schaffen es, unbeschadet das Haus zu erreichen.  Im Haus selbst sind die Wände zwar beschrieben, aber eher wie eine Gebrauchsanweisung. In einigen Räumen gibt es auch Bücher mit Namen. Zig verschiedene Bücher mit zig verschiedenen Namen. Fix und Jean-Claude nehmen sich jeder eines.

Doch der wahre Albtraum beginnt erst. Odin öffnet (nach den Anweisungen an den Wänden) ein Portal. Das führt in eine Dimension: in das Buch der Namen. Das sind die KZ-Opfer aus Buchenwald, die dort seit 80 Jahren in ewiger Qual vor sich hinvegetieren. Odin stößt einen an und der beginnt einen Namen zu singen. Alle, bis auf Odin, sind erschüttert. Helmut versucht, Odin aus dem Buch der Namen wieder rauszuschmeißen, weil der Pakt erfüllt wurde. Doch der lässt sich nicht beirren und stößt noch zwei weitere Gefangene an. Währenddessen töten Jean-Claude und Fix mit ihren Schwertern und Josefine mit ihrem Vampirangriff zusammen die armen Seelen (nachdem klar ist, dass sie nicht gerettet werden können). 

The Aftermath

Jean-Claude kehrt mit dem einen Buch zu Mab zurück. Diese sieht den Auftrag als erfüllt an – es wird klar, dass auch sie wollte, dass das Buch zerstört wird. Doch sie lastet ihm die 3/4? Namen/Seelen an, denn das wären 3 zu viel gewesen. Sie verspricht ihm, dass er dafür die Strafe erhalten wird.

Jean-Claude und Josefine sprechen sich aus. Beide wollen nicht, dass es so weitergeht. Josefine wirft ihm vor, dass er unberechenbar ausraste und er ihr, dass sie verantwortungslos handle, dass sie ihn provoziere und bloßstelle – und sich nicht wie eine Königin aufführe. Eine Scheidung kommt nicht in Frage. Aber eine räumliche Trennung sehr wohl.

Odin trifft Alex und gibt dieser den wahren namen von Christos. So ist ihr Pakt erfüllt. Nun hat Alex massiv etwas in der Hand. Sie wendet sich mit ihrem Wissen an Ernst-August.

Die Stiftung Reichserebe hat 5,1 Mrd. Euro bekommen …

Erwähnenswert

Der Schoßtiger Masha

Die Gruppe regt sich mehr und mehr darüber auf, wie Josefine ihren Boy/Tiger behandelt und besteht darauf, dass sie ihn frei lassen soll. Sie erklärt, dass er damit gar nicht zurechtkäme, aber gibt ihm Urlaub. 

Jean-Claude und Karl-Friedrich

Jean-Claude hasst Karl-Friedrich seit ihrer Begegnung damals in Hamburg, die mit daran Schuld war, dass sich Syltanus erhob. Die Titanic hat es nicht besser gemacht. Deshalb geht er auch sofort auf ihn los, als der ihn im Krankenhaus provoziert. Dass jetzt ausgerechnet Josefine ihn erlöst hat, macht es kein bisschen besser. Im Gegenteil. Daher streut er auch Salz in die Wunden, als er beim Auktionstag den verheirateten Mann ihm gegenüber raushängen lässt. Denn beide kommen aus einer Zeit, in der Ehe etwas bedeutet und eine Trennung nicht in Frage kommt.

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