09 Jan

Brief an Alex

Dezember, der 20., Chez Baptiste, Landgut in Burgund

Ma chère amie Alex,

wie geht es Dir? Ich hoffe, Du konntest Deine Unstimmigkeiten mit Edinburgh klären.

Meine Königin hat mich wissen lassen, dass es auch in ihrem Sinne war, das Buch zu vernichten. Allerdings lastet sie mir die 3 Seelen/Namen an, die Odin noch gehört hat. Aber auch ich tue das. Ich war nur so erschüttert von diesem Grauen. Wir haben schon viel erlebt, aber das dort gehört zu den grausigsten Bildern, die ich je sehen musste. Die Schreie der Gepeinigten werden noch eine Weile meine Träume heimsuchen.

Aber genug davon. Ich habe Berlin den Rücken gekehrt und werde in Frankreich sein. Soweit es meine Winterrittepflichten erlauben, bin ich vorerst auf meinem Landgut in Burgund. Falls Du mal weg aus Berlin möchtest – und liebste Freundin, Dir sogar so etwas wie einen Urlaub gönnen möchtest, schau hier vorbei. Ein Spaziergang durch die Weinberge und abends ein guter Rotwein wirken Wunder.

Du weißt, wenn Du mich brauchst, komme ich.

Votre Jean-Claude

P.S. Falls Du mich dort nicht erreichst, wissen meine Anwälte, wo ich bin:
Claude & Sarkozy, Boulevard Malesherbes à Paris.

09 Jan

Brief an Josefine

Dezember, der 19., Chez Baptiste, Landgut in Burgund

Josefine, ma chérie,

vorerst bin ich auf meinem Landgut in Burgund.

Hier ist die Adresse meiner Anwälte:

Claude & Sarkozy, Boulevard Malesherbes à Paris.

Die werden immer wissen, wo ich bin, falls ich nicht telefonisch erreichbar sein sollte.

Solltest Du etwas brauchen, melde Dich. Selbstverständlich werde ich für alle repräsentativen Aufgaben zur Verfügung stehen, soweit es meine Winterritterpflichten erlauben.

À toi pour toujours  Jean-Claude

09 Jan

Brief von Jean-Claude an Ernst-August, 2. Seite

Dezember, der 19., Chez Baptiste, Landgut in Burgund, 2. Seite

So viel zu dieser Auktion um das Buch der Namen und wie wir es vernichtet haben. 

Die Neuigkeit um Deinen Bruder Karl-Friedrich ist allerdings besorgniserregend. Immerhin kann auch ich sagen, dass ich den Vampir-Fluch entsagen konnte. Doch ich kann in keinster Weise einschätzen, was daraus erwächst. Dass Dein Bruder plötzlich ein Guter wird, nein, daran glaube ich nicht. Vorher war er ein berechenbares Übel, jetzt ist er das nicht mehr. Und das macht ihn meiner Meinung nach noch gefährlicher.

Ich halte auch die Verbindung mit meiner Gattin Josefine für höchst unberechenbar. Heute ein Spielzeug, morgen tot – oder bewahre uns alle davor: eine Liebelei.

Mein lieber Freund, ich kann nicht erahnen, welche Gefühle das in Dir wecken muss, dass Dein Bruder nun kein Monstrum mehr ist. Auf meinem Landgut hier bauen wir einen hervorragenden Burgunder an. Komm vorbei, wenn Du einen guten Schluck brauchst.

Soweit es meine Pflichten bei Mab zulassen, werde ich hier anzutreffen sein. Ich habe beschlossen, Berlin erst einmal den Rücken zu kehren. Die Streitigkeiten mit Josefine sind zu zermürbend. Ihre Tändeleien und ihre Sprunghaftigkeit, die ich früher bezaubernd fand, stoßen mich mehr und mehr ab. Ich wünsche mir jemanden Verlässliches an der Seite, das kann mir aber Josefine nicht geben. So wie ich ihr auch nicht das geben kann, was sie möchte: einen König an ihrer Seite. 

Ein Freund hat mich gefragt, ob ich mit ihm nach Aleppo komme, einen Konvoi Ärzte ohne Grenzen begleite. Etwas Simples nur für Menschen tun. Scheint sehr verlockend.

bientôt, ton ami Jean-Claude

P.S. Falls Du mich nicht über das Telefon erreichst, kontaktiere meine Anwälte: Claude & Sarkozy, Boulevard Malesherbes à Paris

09 Jan

Das Buch der Namen

Dresden Files Silvester 2019: Das Buch der Namen von Timo
Josefine, Königin der Weißen Vampir von Preußen und Böhmen, ihr Leibwächter und Schoßtiger, ihr indischer Boy Mashara, der Winterritter Jean-Claude, Alex, Warden vom Weißen Rat und Helmut Schmeißer, Berlin-Magier.

Tag 1: Die Figuren werden in Stellung gebracht

Helmut Schmeißer spürt Wesen von sehr großer Macht in Berlin und wird davon beinahe zu Boden gepresst.

Jean-Claude bekommt von Mab den Auftrag, das „Buch der Namen” zu finden und ihr zu bringen und dabei nicht zu versagen. Das Gespräch führt sie mit ihrem Ritter auf dem Dachgarten in Arctis Tor, wo einige in Ungnade Gefallene an Spießen neu dekoriert „herumhängen” und langsam herunterrutschen. Die Botschaft ist klar: Versagst du, landest du auch hier. Es werden ihm 30 Mio. Euro zur Verfügung gestellt über ein Konto.

Alex bekommt von einem Mitglied des Weißen Rats, Senior Counsel Christos, den Auftrag, bei einer Testamentseröffnung dabei zu sein und an einer Auktion teilzunehmen, wo sie ein Buch ersteigern soll. Sie soll über ein Konto 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

In Berlin treffen daraufhin zusammen: Josefine, Königin der Weißen Vampir von Preußen und Böhmen, ihr Leibwächter und Schoßtiger, ihr indischer Boy Mashara, der Winterritter Jean-Claude, Alex, Warden vom Weißen Rat und Helmut Schmeißer, Berlin-Magier.

Das Zentrum, wo sich die Macht bündelt, ist der Potsdamer Platz, namentlich ein Notariats- und Anwaltsbüro, das die Testamentsveröffentlichung und besagte Autkion betreut. Dort wurde  augenscheinlich einiges demoliert wurde – allerdings gibt es keine Tote, nur einen verletzten Anwalt in der Charité. Man beschließt, den Anwalt zu befragen.

Jean-Claude trifft zuerst ein und begegnet vor dem Krankenzimmer Karl-Friedrich, dem Bruder Ernst-Augusts – und ein schwarzer Vampir. Sie tauschen Freundlichkeiten aus, in deren Verlauf eine Krankenhauswand zu Bruch geht.

Das Testament

Bei der Befragung des Anwalts stellt sich heraus:

  • nur im Testament genannte Personen können an der Auktion teilnehmen, das sind:
    Alex, Helmut, Jean-Claude (aus dieser Gruppe).
    Wie sich erst hinterher herausstellt, hat Mab darauf eingewirkt, dass Josefine nicht daran teilnimmt – Mab will einen Keil zwischen die beiden treiben, sie braucht ihren Winterritter unbeeinflusst
  • es wird ein Grundstück versteigert, worauf wohl das Buch zu finden sein muss
  • der Verstorbene war ein Alt-Nazi, das Geld, das mit der Versteigerung erzielt wird, kommt der Stiftung Reichserbe zu Gute (die auf dem Papier selbstverständlich nur Gutes tut)
  • die Mächte, die über Berlin hereingebrochen sind, waren Königin Mab und Königin Titania sowie ein Gott namens Tetra,  Vater der Fomorer. Alle drei mussten aus dem Anwaltsbüro unverrichteter Dinge wieder abziehen.
  • Alex rät dem Antwalt, die bereits in Anspruch genommenen Dienste von Monoc Security zu verstärken

(K)eine Hilfe beim Weißen Rat

Nachdem Alex klar wird, dass Jean-Claude mal eben 69 Mio. Euro mehr zur Verfügung hat, will sie in Edinburgh klären, was sie mit nur 1 Mio. soll. Dort sind allerdings alle wichtigen Ratsmitglieder ausgeflogen (in Südamerika), sie trifft nur auf Christos Dukakis. Der sichert ihr schließlich auch 30 Mio zu. Da Alex Christos zutiefst misstraut, will sie über einen wachhabenden Jungmagier einen Brief nach Südamerika bringen lassen. Sie wartet stundenlang auf seine Rückkehr. Am Morgen muss sie schließlich zurück und entdeckt  im Niemansland direkt vor dem Eingang nach Edinburgh den jungen Magier: ermordet. Sie wird daraufhin von vier Spartanern angegriffen, kann sie jedoch vernichten.

Alex sieht, dass der Magier über ihre Signatur im Wardenbuch gefunden worden ist und merkt sich das Bild mit dem 3. Auge.

Sommer und Winter

Währenddessen hat der Winterritter Jean-Claude mit dem Sommerritter Fix eine Unterredung. Dabei stellt sich heraus, dass er genau denselben Auftrag von seiner Königin bekommen hat – und auch 30 Mio. Euro Verhandlungsmasse. Beide sind sich einig, dass keine der beiden Königinnen das Buch haben darf, das wäre eine zu große Machtverschiebung. Sie beschließen, bei der anstehenden Auktion zusammenzuarbeiten und zu versuchen, das Buch unter allen Umständen zu ersteigern, damit sie es anschließend vernichten können.

Am nächsten Morgen machen sich alle auf zur Testamentseröffnung, das im Hotel Adlon stattfindet. Im Hotelflur begegnen Josefine und Jean-Claude Aga Khan IV samt seinem Gefolge. Da er Josefine unverhohlen den Hof macht – vor den Augen des eigenen Ehemanns – und Josefine das geschehen lässt – muss der Winterritter einschreiten – und verdrischt Aga Khan nach Strich und Faden. Erst Alex Einschreiten bringt ihn zur Besinnung. Josefine ist außer sich, da sie versuchen wollte, Aga Khan auf ihre Seite zu ziehen.

Tag 2: Testamentseröffnung – Interessenparteien

Bei der Testamentseröffnung sind anwesend und ersteigerungsberechtigt:

  • Sommerritter
  • Winnterritter
  • Kardinal NAME
  • Roter Vampir & Erzbischof Bernhard von Baden
  • Nicodemus Archleone, Dernarier
  • Heinrich von Staufen, Weißer Vampir
  • Karl-Friedich von Schaumburg-Lippe, Schwarzer Vampir
  • Aga Khan IV, Imam der Assasine
  • Tetra, Gott und Vater der Fomorier
  • Odin/Donar Vadderung
  • Alex vom Weißen Rat der Magier
  • Berlin-Magier Helmut Schmeißer

Bei der Testamentseröffnung wird das Verfahren festgelegt:

Die Auktion beginnt am nächsten Tag, dauert je 3 Runden, zwischen jeder Runde gibt es 2 Stunden Pause. Während der gesamten Versteigerung ist der Aktionsraum sicheres Gebiet – außerhalb nicht.

Ein Brief von Josefines Vorfahren Reinhold von Richthofen beschreibt, dass dieser am sogenannten Projekt Walküre teilgenommen hat, in dem es genau um die Erstellung dieses Buches der Namen ging.

Das Ritual

Über ein Ritual wollen sie versuchen, mehr darüber zu erfahren. Helmut beschließt, mit den anderen Berliner 7 das Ritual zu leiten. Unter einer abgelegenen verpissten S-Bahnbrücke Ecke Dircksenstraße/Rochstraße am Alex wird mit Hilfe eines Penners ein Ritual abgehalten. Darin erfahren sie, dass auf dem Grundstück zahllose Juden geopfert wurden, um dieses Buch zu sichern (ein Portal wurde dort ebenfalls erwähnt). Der Penner spricht für Reinhold von Richthofen, aber auch für die jüdischen Opfer. Und er spricht schließlich einen Wahren Namen aus. Jean-Claude weiß sofort, dass es Mabs ist – woraufhin sich ein Portal öffnet und Tetra herauskommt, 14 Krieger dabei. Auch Nicodemus erscheint in einem Portal … es entbrennt ein heftiger Kampf, in dessen Verlauf Tetra Josefine vergewaltigt und Jean-Claudes Herz stehen lässt, woraufhin der sich einfriert. Marjara endet, von 14 Speeren gespickt, als Tiger-Igel … Alex gelingt es zuerst, die Angreifer zurückzuschlagen – aber erst, als das Ritual beendet wird, hören die Angriffe auf. Der Alex als Herz der Stadt und direkt neben dem Fernsehturm hat offenbar als patenter Sender für die Informationen gedient.

Grundlegende Erkenntnisse

Jetzt will man sich doch das Grundstück, das versteigert wird, anschauen. Es liegt im tiefsten Brandenburg. Die Nazis haben damals dort das Projekt Ahnenerbe betrieben. Das Grundstück ist sehr groß, umzäunt und man weiß von Google Maps, dass sich dort ein altes Herrenhaus befindet. Vom Zaun aus sieht man nichts. Alex stellt fest, dass das Grundstück sehr gut geschützt ist und sie nach dem vorangehenden Kampf jetzt nicht in der Lage ist, da magisch durchzubrechen. Während man draußen so rumsteht, kommt schließlich ein weiterer Wagen: Karl-Friedrich. Alle halten sich versteckt – was Jean-Claude allerdings schwerfällt. Karl-Friedich scheint niemanden zu bemerken und geht in Rauchgestalt auf das Grundstück.

Und während man noch fassungslos hinterherstarrt, gibt es neue Besucher:

Kardinal NAME und sein Gefolge – sie rufen sogar einen Engel herbei. Ein Gespräch ergibt, dass der Vatikan sehr an dem Buch interessiert ist und es keinesfalls zerstören möchte, da diese ja in der Lage sind, solche Schätze gut zu verfahren. Genau – so wie ja schon die Denarier-Münzen. Man kommt zu keiner Einigung, streitet sich aber auch nicht. 

Bei dieser Begegnung blickt der Engel Alex in die … Seele.

Auch mit Jean-Claude spricht er und sieht dessen Kampf ums Seelenheil.

Der Kardinal fährt wieder weg – ohne sich um den Vampir zu kümmern. Karl-Friedrich erscheint wieder und fährt davon.

Das Spiel beginnt

Zurück in Berlin schlagen alle unterschiedliche Wege ein:

Jean-Claude trifft Fix, Winterritter und Sommerritter betrinken sich in einer Bar.

Helmut verschafft sich bekifft Zutritt zu dem Ahnen-Gelände und sieht dort Tröpfchen und weiße kleine Einhörner. Er erhascht einen Blick in das Innere des Hause und erkennt,  dass sämtliche Wände des Hauses mit Schriftzeichen bedeckt sind. Vermutung: Das Haus ist das Buch der Namen. Doch auf dem Rückweg wird er von Karl-Friedich überrascht, der ihn entführt.

Die Schöne und das Biest

Josefine geht auf ein Date-Angebot von Karl-Friedrich ein, da sie hofft, so Helmut aus dessen Fängen zu befreien. Vorher bietet Josefine Marjara die Freiheit an, doch er sagt, dass er nicht frei sein kann, wenn er nicht an seinen Fängern vorher Rache geübt hat. Marjara versucht genauso wie Josefines Sicherheitsdienst, der schwarzen Limousine von Karl-Friedrich zu folgen, doch durch Magie und andere Methoden verlieren alle die Verbindung. Josefine ist allein mit einem Feind, gegen den ihre Waffen machtlos sind.

Doch es kommt anders. Sie verführt ihn – er verführt sie …? Alles ist da: Eine Villa auf dem Lande mit Ballsaal, flackernder Kerzenschein, schwarze und weiße Rosen, Orchester (die bestimmt sehr freiwillig spielen) … ein Rotwein mit dem Namen Jean Baptiste (der Wichser!) … Es ist schrecklich romantisch. 

Durch die Nacht, die eine Frau aus freien Stücken mit dem Monster und Schwarzen Vampir verbringt, wird Karl-Friedrich schließlich von seinem Vampir-Fluch befreit.

Tag 3:  Die Auktion 

Vorgeplänkel: Der Winterritter und der Sommerritter bietet sich einen (Schau-)kampf im Treppenhaus des Adlon. Währenddessen fährt Karl-Friedrich vor, mit Josefine. Im Kofferraum hat er Helmut dabei und gibt diesen frei – aus echter Liebe zu Josefine. Außerdem sagt er ihr 100 Mio. Euro zu.

Eine unglaublich Bietaktion nimmt ihren Lauf. Schnell wird klar, dass der Rahmen des zu Verfügung stehenden Geldes nicht ausreichen wird. Die Pausen werden dazu genutzt, weitere Allianzen zu schmieden. In der ersten Pause gewinnen wir den Vatikan als Unterstützer. Auch mit Odin sucht Alex das Gespräch. Der macht allerdings zur Bedingung, dass er zuerst in das Buch schauen darf. Als Gegenleistung bietet er uns freies Geleit zum Gelände, was angesichts der Fraktionen unschätzbaren Wert hat. Die Gruppe ist uneins, ob sie Odins Angebot annehmen soll. Außerdem einigt man sich darauf, dass Helmut die Versteigerung gewinnen soll, weder Jean-Claude, noch Fix wollen den Zuschlag bekommen.

Nach der ersten Bieterrunde kommen an Vermögen zusammen:

  • 130 Mio Winterritter (30 Mio. Euro drauf, weitere 100 Mio. möglich)
  • 130 Mio Sommerritter (30 Mio. Euro drauf, weitere 100 Mio. möglich)
  • 30 Mio Weißer Rat
  • 100 Mio von Karl-Friedrich
  • 250 Mio Vatikan

Berlin greift ein

Aber in der 2. Bietrunde wird klar, dass selbst diese Summen nicht reichen werden, dass allein Aka Khan 1 Mrd. wohl stemmen wird. So muss Helmut und die Stadt Berlin ran. Zusammen machen sie ein Crowdfunding für eine Jenny-Holzer-Ausstellung über die Namen der Holocaust-Opfer. Die Stadt spielt damit 7 Mrd. ein!

Während der zweiten Pause bespricht sich Jean-Claude mit Fix auf der Männertoilette – auch er willigt ein, auf den Deal mit dem freien Geleit von Odin einzugehen und ihm zähneknirschend den ersten Blick ins Buch zu erlauben. So geht die Gruppe schließlich auf Odins Bedingungen ein. Was sie nicht wissen: Alex hat eine extra Vereinbarung: Sie will den wahren Namen von Christos, dem Ratsmitglied, bekommen. 

Die 3. Bieterrunde treibt die Summe schließlich hoch auf 5,10 Mrd. Euro – Zuschlag für Helmut Schmeißer!

Das Erbe der Ahnen

In einem Hubschrauber fliegt die Truppe mit Odin ab – samt Walkürengeleit. Bereits auf dem Hinflug werden sie angegriffen und die ersten Walküren opfern sich. Auch nachdem Helmut mit dem ihm übergebenen Schlüssel die Tür zum Grundstück öffnet, werden sie auf dem Grundstück angegriffen. Doch sie schaffen es, unbeschadet das Haus zu erreichen.  Im Haus selbst sind die Wände zwar beschrieben, aber eher wie eine Gebrauchsanweisung. In einigen Räumen gibt es auch Bücher mit Namen. Zig verschiedene Bücher mit zig verschiedenen Namen. Fix und Jean-Claude nehmen sich jeder eines.

Doch der wahre Albtraum beginnt erst. Odin öffnet (nach den Anweisungen an den Wänden) ein Portal. Das führt in eine Dimension: in das Buch der Namen. Das sind die KZ-Opfer aus Buchenwald, die dort seit 80 Jahren in ewiger Qual vor sich hinvegetieren. Odin stößt einen an und der beginnt einen Namen zu singen. Alle, bis auf Odin, sind erschüttert. Helmut versucht, Odin aus dem Buch der Namen wieder rauszuschmeißen, weil der Pakt erfüllt wurde. Doch der lässt sich nicht beirren und stößt noch zwei weitere Gefangene an. Währenddessen töten Jean-Claude und Fix mit ihren Schwertern und Josefine mit ihrem Vampirangriff zusammen die armen Seelen (nachdem klar ist, dass sie nicht gerettet werden können). 

The Aftermath

Jean-Claude kehrt mit dem einen Buch zu Mab zurück. Diese sieht den Auftrag als erfüllt an – es wird klar, dass auch sie wollte, dass das Buch zerstört wird. Doch sie lastet ihm die 3/4? Namen/Seelen an, denn das wären 3 zu viel gewesen. Sie verspricht ihm, dass er dafür die Strafe erhalten wird.

Jean-Claude und Josefine sprechen sich aus. Beide wollen nicht, dass es so weitergeht. Josefine wirft ihm vor, dass er unberechenbar ausraste und er ihr, dass sie verantwortungslos handle, dass sie ihn provoziere und bloßstelle – und sich nicht wie eine Königin aufführe. Eine Scheidung kommt nicht in Frage. Aber eine räumliche Trennung sehr wohl.

Odin trifft Alex und gibt dieser den wahren namen von Christos. So ist ihr Pakt erfüllt. Nun hat Alex massiv etwas in der Hand. Sie wendet sich mit ihrem Wissen an Ernst-August.

Die Stiftung Reichserebe hat 5,1 Mrd. Euro bekommen …

Erwähnenswert

Der Schoßtiger Masha

Die Gruppe regt sich mehr und mehr darüber auf, wie Josefine ihren Boy/Tiger behandelt und besteht darauf, dass sie ihn frei lassen soll. Sie erklärt, dass er damit gar nicht zurechtkäme, aber gibt ihm Urlaub. 

Jean-Claude und Karl-Friedrich

Jean-Claude hasst Karl-Friedrich seit ihrer Begegnung damals in Hamburg, die mit daran Schuld war, dass sich Syltanus erhob. Die Titanic hat es nicht besser gemacht. Deshalb geht er auch sofort auf ihn los, als der ihn im Krankenhaus provoziert. Dass jetzt ausgerechnet Josefine ihn erlöst hat, macht es kein bisschen besser. Im Gegenteil. Daher streut er auch Salz in die Wunden, als er beim Auktionstag den verheirateten Mann ihm gegenüber raushängen lässt. Denn beide kommen aus einer Zeit, in der Ehe etwas bedeutet und eine Trennung nicht in Frage kommt.

01 Feb

Nach der Titanic

Brief von Jean-Claude an Alex

Meine liebe Alex,

bald werde ich zu Mab gehen – meiner Königin. Erneut ihr Winterritter, aber diesmal gewählt. Der einzig mögliche Weg aus unserem Dilemma. 

Mir scheint jetzt, dass alles vorbildlich von Mab so in Szene gesetzt wurde, um ihren Winterritter zurückzugewinnen. Sie hätte sich schließlich jeden menschlichen Magier nehmen können für das Ritual. Es gibt so viele, die nicht so skrupelbehaftet sind wie wir – wobei ich da Josefine ausnehme. Immerhin halte ich ihr zugute, dass sie gehandelt hat, wärhrend alle anderen wie erstarrt waren. Und sie wollte mich retten, damit mich Syltanus nicht einfach in Stücke zerreißt – was er getan hätte, wäre ich einfach das geblieben, was ich war, nur ein Mensch.

Auch dass der Weiße Rat zugegen war und nichts unternommen hat. Nun, ich habe diesen Magiern sowieso noch nie getraut. Aber Du Alex, was sagst Du dazu? Was ist ihr Spiel? Manchmal glaubte ich, dass Josefine paranoid ist, wenn sie so auf die Einhaltung unseres Vertrags mit dem Rat pochte – dass es eben nur einen Wächter in Berlin geben darf. Doch scheint mir das nur ganz gesunde Vorsicht zu sein. Du und Ernst-August seid unsere Freunde, aber der Rest … Sie hätten doch mit Leichtigkeit einen Syltanus für die Energie opfern können. Aber sie hielten sich heraus. Alles ränkeschmiedende Machtbesessene.  Warum haben sie sich auf Mabs Spiel eingelassen?

Ich habe mich darauf eingelassen, weil ich nicht noch mehr Tote verantworten wollte – mein Leichenberg ist hoch genug. Aber wir hätten das Tor auch nicht offenlassen können. Mab schien sich ihrer Sache doch sehr sicher. Sie setzt uns mit unseren Todfeinden an einen Tisch und zwingt uns zu einer Einigung. Wenn ich nicht ihr Winterritter geworden wäre, dann Denarier? Oder einfach nur wieder meinen alten Dämonen zurück? Du hast mir ja versichert, Du würdest da an meiner Seite stehen. Ich weiß, der wäre Dir sicher lieber gewesen, als der Winterritter …

Und wenn ich einfach hätte frei bleiben wollen, einfach ein Mensch. Wer hätte dann die Entscheidung getroffen? Für Josefine wären die 3.000 Tote der kleinere Preis gewesen. Besser als ein Krieg mit den Outsidern. Rein rechnerisch stimmt das sicher. Und früher hätten mich diese Toten auch nicht belastet.

Aber was ist mit Dir Alex. Welche Entscheidung hättest du getroffen? 

Oder dieser Praktikant von dir. Helmut. Niemand wollte das Opfer, aber keiner wollte entscheiden.

Nun, ich habe mich entschieden und bin bereit, dafür zu bezahlen. Winterritter. Wieder einen Schritt weg von meiner Menschlichkeit. Das scheint immer mein Preis zu sein.

Es tut mir leid, dass ich jetzt mein Versprechen gegenüber Josefine nicht so halten kann, wie ich das möchte – auch wenn sie ihre mir gegenüber schon so oft gebrochen hat. Aber ich werde so oft ich kann an ihrer Seite sein – sie hat einfach zu viele Feinde. Allerdings hat sie auch auf dem Schiff gezeigt, was in ihr steckt. 

Meine Königin ruft. Es wird Zeit. 

Ich hoffe, ich sehe Dich bald wieder. 

Auch wenn ich es Björn nicht gönne, Dir wünsche ich alles Glück der Erde.

Dein Jean-Claude

15 Jan

Die Jungfernfahrt der Titanic II

Brief von Jean-Claude an Ernst-August

Berlin, 9. April 2018, später Abend auf der Richthofen-Baptiste-Residenz

Mon trés cher ami Ernst-August,

Dein Diener Jakob sagt mir gerade am Telefon, dass Du nicht zu Hause weilst und er nicht wisse, wann Du wieder zurück sein würdest. Ich hoffe doch sehr auf Deine unverzichtbare Gesellschaft an meinem ersten Hochzeitstag morgen mit Josefine.

Das „hohe Fest”, das wir vor einem Jahr gefeiert haben – was für eine Farce. Nicht nur, dass sie mich direkt an unserer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe betrog, was schließlich zu dem Desaster in Tromsö führte. Nein, das Jahr hielt noch weit mehr Überraschungen bereit. Und obwohl sie es versprochen hatte, konnte sie nicht aufhören damit, alles und alle zu manipulieren. Sie erträgt meine Menschlichkeit nicht. Hätte sie mit mir darüber geredet, ich hätte sie sogar verstanden. Sie ist noch so jung und will doch Königin sein. Ich weiß, dass sie meine Unterstützung braucht, die ich ihr doch schon immer gegeben habe. Aber mich ihrem Willen zu unterwerfen, zu versklaven … nachdem, was wir hinter uns haben. Das Gespräch im Hades. Ihre Beteuerungen … Immer nur so lange, wie es für sie adäquat bleibt. Und dann hat Alex, wie immer, meine geliebte Alex, mich erneut gerettet und den Bann auf sich genommen – was dazu führte, dass Björn in seiner Kurzsichtigkeit das Schwert der Hoffnung dem Untergang preisgab. 

Und jetzt soll also ein Jahr dieser Ehe „gefeiert” werden. Natürlich mit einem rauschenden Fest, darunter geht es nicht. Wie es sich für einen liebenden Gatten gehört, habe ich ihr einen Diamanten besorgt. Und nicht irgendeinen: Den Hope-Diamanten. Passenderweise wurde er im 17. Jh. von einem Namensvetter, Jean-Baptiste, in Indien gefunden. Angeblich soll der blaue Stein der indischen Gottheit Vishnu gehört haben und als er gestohlen wurde, soll sie alle Eigentümer verflucht haben. Ein treffliches Geschenk. Aber wie ich Josefine kenne, wird sie diesen Fluch einfach über andere bringen …

11. April 2019 Nachmittag auf der Titanic II

Ernst-August, lieber Freund,

schmerzlich vermisst. Ich hoffe, Du bist wohlauf. Jakob konnte immer noch nichts über Deinen Aufenthalt mitteilen. Ich vermute, Deine Gattin geruhte, nach Deiner Gesellschaft zu verlangen.

Es ist doch alles ganz anders gekommen. Ich sitze in meiner Kabine an Bord der Titanic II. Auf der Jungfernfahrt der selbigen. Am anderen Ende dieses elendigen Schiffes hat von Schwarzenberg, dieser widerliche Kretin, seine Kabine. Es kostete einige Mühen, nicht sofort mein Schwert in seinen Unterleib zu rammen. Doch ich greife vor.

Wir versammelten uns gestern in unserer Residenz, um mit unseren Freunden auf den ersten Hochzeitstag anzustoßen. Das wollten wir einen Tag vor der großen Feier tun. Dazu empfingen wir in unserem „Wellness”-Bereich, wie es wohl modern heißt. Josefine konnte so ihre, zugegeben superben, Formen in einem weißen Nichts am besten zur Geltung bringen. Zu unserer illustren Runde gesellten sich Alex, Christine – die Schwangerschaft steht ihr ganz hervorragend, sie scheint von innen her zu leuchten – und ein gewisser Helmut, auch ein Magier, ich glaube ein Praktikant von Alex. Alex hatte ich eine Weile nicht gesehen, wie immer erwärmte ihr Anblick mein Herz. Allerdings kann ich ihre Worte nicht vergessen. Das gezähmte Biest, nicht der Versager. 

Seit ich Mensch bin, sind die vielen Empfindungen, die ständig auf mich hereinprasselnd mehr als verwirrend. Mir war vorher nicht bewusst, wie bezaubernd Sommersprossen auf blasser Haut leuchten können, ohne, dass mich ein Hungergefühl überwältigt. Ich kann diesen Anblick einfach genießen. Ich sehe auch, wie schön ein altes Gesicht voller Falten strahlen kann oder wie wundervoll sich Wolken verformen. Hunger bekomme ich jetzt eher von dem Geruch frischer Brötchen statt von Schweiß – den ich sogar eher als abstoßend empfinde. Aber es ist auch mehr als schwierig, dieses Gefühlschaos zu bändigen. Die Umgebung als Beute, Feind, Verbündeter, nützlich oder uninteressant einzuordnen, vereinfacht ein Weltbild enorm. 

Zurück zum Eigentlichen: unserem Hochzeitstag. Ich überreichte Josefine den 46-karätigen Hope-Diamanten an einer weißgoldenen Halskette – und bekam die Quittung. Auch sie hatte sich ein gar fürstliches Geschenk überlegt. Einen Anzug aus feinstem Leder mit Drachenschuppenoptik – und auf dem Rücken eine Ziel-Markierung. Die einzige Stelle, an der ich verwundbar bin. Chapeau. Unserem fortwährenden Glück sind keine Grenzen gesetzt.

Die Einladung

Als wir gerade so schön beisammen waren, wurde ein Gast angekündigt. Ein Bote des Winterhofs wie sich herausstellte. Allerdings hervorragend getarnt. Ich glaube, es war Alex, die ihn durchschaute. Dieser Bote überbrachte uns jedem einzelnen eine Einladung – ja, er hatte sogar für Christine und Helmut eine persönlich adressierte dabei – zur Jungfernfahrt der Titanic II. Sie sollte am nächsten Tag starten. Und für Josefine und mich war die Hochzeitssuite reserviert. Ich gebe zu, ich hätte auch einen erneuten Ausflug in den Hades meiner Feier zum ersten Hochzeitstag vorgezogen, so fiel es mir nicht schwer, zuzusagen. Wie sich herausstellte, war die Gastgeberin eine gewisse Elizabeth Stuart – ob nur der Name an die Winterkönigin aus dem 17. Jahrhundert erinnerte? Nach einigem Hin und Her sagten wir alle zu.

Christine schien ein wenig verängstigt ob der Namensgebung des Schiffes und wollte von mir alle möglichen Zusagen für ihre Sicherheit. Ach, schwangere Frauen und ihre Eigenarten – man muss sie lieben. Um des lieben Friedens Willens rief ich schließlich bei Monoc Security an und wurde mit einem gut gelaunten Odin verbunden. Ich erfuhr mehr als staunend, dass auch dieser auf der Jungfernfahrt dabei sein würde. 

1. Tag: Gefährlicher Reiseantritt

Am nächsten Tag trafen wir uns erneut bei uns, um von hier gemeinsam zu starten. Außer Josefine und mir fuhren Alex, Christine und Helmut mit – ein Auto mit fünf Angestellten vervollständigte die Entourage. Doch kaum waren wir gestartet, überfiel Josefine ein unerklärliches Unwohlsein, ja fast Angst. Sie meinte, sie spüre etwas, das sie verfolge. Bevor wir halten konnten, spürten das auch andere – und plötzlich wurde unser Fahrer verletzt. Aus dem Nichts heraus. Wir konnten gerade noch anhalten und sprangen aus den Fahrzeugen, doch wir konnten unseren Angreifer nicht sehen. Diesem Helmut gelang es schließlich mit Magie, das Licht um den Angreifer irgendwie zu beeinflussen und wir konnten so wenigstens eine Art Umriss wahrnehmen. Auch Alex legte etwas über sie. Doch half das unseren Angestellten nicht, die alle angegriffen und brutal ermordet wurden. Wir kehrten umgehend zurück, nur um auf unserem Anwesen zu erfahren, dass auch dort ein Überfall stattgefunden hat. Alex besaß die Geistesgegenwart, einen Schutzkreis zu errichten, in dem wir alle, auch das Personal, Platz fanden. So hörten die Angriffe innerhalb dieses Kreises auf.

Helmut war indessen wohl zu einer Dönerbude gelaufen – das sind diese Imbiss-Häuschen mit traditioneller türkischer Küche, die tatsächlich ganz hervorragend munden kann – anscheinend kann Helmut aus den Ergebnissen dieser türkischen Kochkunst Wahrsagemagie entwickeln. Doch auch dort kam es zu blutigen Übergriffen wie er später berichtete. Die Magier konnten schließlich erkennen, dass auf der Einladung ein starker Schutzzauber von Mab lag, der erklärte, warum wir selbst keinen Schaden nahmen. So beschlossen wir, niemand anderen mehr in Gefahr zu bringen und augenblicklich durch das Niemandsland nach Dover aufzubrechen, wo das Schiff vor Anker lag. Unser Personal blieb einstweilen im Schutzkreis zurück. 

Titanic II: Unvermutete Gäste

Als wir letztendlich auf dem Schiff ankamen, erwartete Alex eine weitere Überraschung: Magier vom Weißen Rat waren anwesend und unterzogen alle Passagiere, die auf das Luxusdeck wollten, einer genauen Prüfung. Doch wurden wir als Königspaar standesgemäß empfangen und konnten nicht über eine nachlässige Behandlung klagen – bis wir an Deck von Schwarzenberg trafen, diesen elenden Nekromanten – samt seiner Gefolgschaft. Ich hätte ihm am liebsten sofort seinen widerlichen „Sieg heil”-Gruß mit Metall erwidert – aber wir waren ja Gäste. Doch hielten wir es an Deck nicht länger aus und begaben uns in unsere Suite. Jetzt sitze ich hier, schreibe dir diese Zeilen und weiß noch nicht, was der weitere Abend bringen wird. Es soll ein Kapitänsdinner geben, wo wir unsere Gastgeberin kennenlernen sollen. Ich bin mehr als gespannt, was das Ganze soll. Ach, ich vergaß zu erwähnen, dass Alex Pläne von dem Schiff hat, die ihr Björn besorgen konnte – ich nehme an, als Sommerhofangehöriger kann er hier nicht dabei sein. Nicht, dass ich ihn vermissen würde. Jedenfalls ist auf den Plänen zu erkennen, dass sich hier wohl eine riesige Konstruktion befindet, die eine Art fester Beschwörungskreis bildet. Warum und wieso entzieht sich unseren Kenntnissen … noch.

12. April 2019 frühen Morgenstunden auf der Titanic II

1. Abend: Käpt’ns Dinner – Duellforderung

Es ist tiefe Nacht, fast schon morgens. Ich sitze sehr betrunken in meiner Kabine und kann trotzdem nicht schlafen. Ernst-August, es ist … ausweglos. Und das sage ich, der ich Josefine geheiratet habe, meinen Dämon aufgegeben … Aber jetzt. Was für ein abgekartetes Spiel. Als wir abends zum Dinner kamen, erwarteten und zuerst einige weitere Überraschungsgäste. Neben Odin und Sigrun setzen sich uns auf die andere Seite gegenüber: Syltanus, der Drache, daneben Nicodemus Archelone, der Denarier, gefolgt von dem widerlichen Schwarzenberg mit einem Priester. Und das wird dich am meisten interessieren: Auch dein Bruder Karl-Friedrich war dabei. Ja, du liest richtig. Wir befanden uns in einer illustren Gesellschaft von Todfeinden. Und der einzige Grund, warum wir uns nicht alle sofort bis aufs Blut bekämpfen war die Gastgeberin: Mab. Ja, Mab. Die Königin von Luft und Dunkelheit persönlich hatte eingeladen. Und sie sprach das Gastrecht für diesen Abend aus. Du weißt ja, was Mab davon hält, wenn man dies ignoriert.

Und wir waren nur zu einem Zweck hier: Wir sollten ein Ritual durchführen, das ein Tor zu den Outsidern verschließt. Wie es sich anfühlt, wenn die auftauchen, haben wir ja in Berlin erlebt. Ein offenes Tor in diese Welt bedeutet den Tod für zigtausend Menschen. Oder für 3000 Menschen. Denn so viele befinden sich auf diesem Schiff, die wir für das „größere Ganze” opfern sollen, denn es braucht die Lebensenergie von so vielen Menschen, um das Tor zu schließen. Bis auf meine geliebte Gattin ist das für uns undenkbar. Aber auch, dass die Outsider weiter in unsere Welt eindringen. Während des Essens und dem Tanz danach drehten sich meine Gedanken immer wieder wie ein Kreisel um dieses Problem. Im Grunde läuft es darauf hinaus, 3000 jetzt zu töten oder viele Tausende danach sterben zu lassen. 

In meinem Leben habe ich sicher schon mehr als 3000 Menschen getötet. Etwas, was mir früher sehr leichtfiel. Aber jetzt, ohne Dämon, da sehe ich jeden einzelnen Menschen. Jeder ist anders.

Wie zu erwarten, hat die Gegenseite kein Problem damit – doch Mab will, dass wir zusammen entscheiden. Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt als Syltanus immer nur Alex anstarrte – da fragte ich ihn, wie viel Energie denn in ihm stecke. Und er antwortete selbstherrlich: Mehr als die von 3000 Menschen. Ich hatte die Nase so voll von all dem Gerede, kein Ausweg – also habe ich Syltanus zu einem Duell gefordert. Sollte er gewinnen, wäre ich das 1. Opfer von 3000 Menschen. Sollte ich gewinnen, wäre er das Opfer. Höhnisch lachend willigte er ein.

Jetzt sitze ich hier, nachdem ich eine Menge Alkohol in mich reingeschüttet habe – zusammen mit diesem neuen Magier, Klaus, ach nein, Helmut … Netter Kerl. Hat mich hergebracht. Ich bin wohl erst mal eingeschlafen. Aber jetzt sitze ich hier und bin einfach nur wütend. Verdammt. Ich habe Syltanus auch mit dem Drachentöterschwert nichts entgegenzusetzen.

Meine Gedanken kreisen. Wenn ich falle, wird Josefine allein sein am Königshof. Keine Frage, sie wird es schaffen, das hat sie heute Abend bewiesen. Sie war ganz Königin. Für mich schöner noch als Mab. Und sie strahlte eine ruhige Souveränität aus. Vor dem Abendessen habe ich ihr dann noch mein eigentliches Geschenk zum Hochzeitstag übergeben: die Hochzeitskette meiner Mutter. Sie sah wunderschön damit aus.

12. April 2019 Nachmittag auf der Titanic II

2. Tag: Feinde

Was für ein Vormittag. Ich wollte meinen Kopf auslüften gehen und bin an Deck und dort nur knapp einem Mordanschlag entkommen. Was kann man auch naiv sein. Völlig unüberlegt inmitten unserer Feinde – ich hätte mir auch gleich Josefines Anzug mit dem Zielkreuz anziehen können. Schwarzenbergs SS-Schergen. Zum Glück kam Alex dazu und hat mich – mal wieder – gerettet, sonst läge ich jetzt am Grund des Ozeans. Zurück in der Suite entdeckte Alex Abhörzauber an unserer Tür – und verhinderte einen weiteren Anschlag, was aber trotzdem unsere Tür kostete und die halbe Suite verwüstete. 

Mein Freund, Du fehlst hier massiv.

Mit Dir wären wir lange nicht so unvorbereitet hier. Wir waren noch mitten in unseren Diskussionen, als wir Besuch bekamen: Nicodemus, der Denarier. Ich bin bisher tatsächlich noch keinem Denarier persönlich begegnet. Und Nicodemus soll ja der mächtigste unter ihnen sein. Er war jedenfalls formvollendet höflich – und bot mir eine Münze an. Sehr ruhig hat er meine Chancen zusammengefasst, wie sie jetzt gegen Syltanus stehen: ich habe keine. Ja, das ist allen mehr als bewusst. Mit dem Denarier hätte ich unglaublich wertvolle Hilfe und auch Unterstützung. Denn damit käme ein gefallener Engel, der an meiner Seite wäre. Immer. Ich hatte eine Vision von Kameradschaft und die Wärme, die damit einhergeht. Doch Josefine machte sofort sehr deutlich, was sie davon hielt. Auch Alex war eindeutig dagegen. Dankend lehnte ich ab. Nicodemus nahm die Münze wieder und erklärte, er würde das Angebot noch eine Weile aufrechthalten.

Danach – ich gebe es zu, es ist mir unangenehm, Dir davon zu schreiben – überfielen mich Selbstzweifel und ich schüttete mein Herz Alex aus. Ohne Unterstützung würde ich untergehen – und diese Unterstützung war entweder die Münze oder ich muss versuchen, meinen Dämon wieder zurückzubekommen. Denn als Mensch kann ich nichts gegen Syltanus tun. Ich will meinen Dämon nicht zurück. Jetzt da ich Mensch bin, genieße ich diesen Zustand, als sei ich ständig ein wenig betrunken. Aber wenn ich schon einen Dämon wählen muss, dann kann ich auch den mächtigeren nehmen und die Münze wählen. Alex meinte, wenn ich den Dämon wähle, dann könne ich damit umgehen, sie stehe an meiner Seite. Mit einem Denarier würde ich ein Monster Zugang gewähren, gegen das ich nicht bestehen könnte. Ich hielt wieder dagegen, dass ich allein sei und allein meine Dämonen – welchen auch immer – bekämpfen müsse. Irgendwann platze Alex der Kragen und sie warf mir vor, in Selbstmitleid zu ertrinken und zu vergessen, dass ich Freunde habe, die alles für mich tun, wie zum Beispiel sie selbst. Touché. 

Immerhin haben Christine und Helmut eine interessante Entdeckung gemacht: Syltanus scheint von seinem letzten Zusammenstoß mit Alex noch geschwächt zu sein und muss seinen menschlichen Körper täglich mit Infusionen stärken. Also ist er nicht auf der Höhe seiner Macht. Allerdings ist er auch halb so mächtig noch immer übermächtig für mich.

13. April 2019 früher Morgen auf der Titanic II

2. Abend: Käpt’ns Dinner – Mabs Gastrecht

Der zweite Abend gestaltete sich ähnlich wie der erste. Ein endloses Abendessen, gefolgt von Tänzen. Doch mit einem Unterschied: Von Anfang an herrschte eine eher fiebrige Stimmung. Ich habe sofort dem Alkohol zugesprochen. Mir war alles egal. Irgendwann nahm ich wahr, dass Josefine ausgerechnet mit Schwarzenberg tanzte und sich süffisant lächelnd mit ihm unterhielt. Dagegen hatte Mab Helmut zum Tanzen aufgefordert, der anfangs noch sehnsüchtig zu Sigrun schielte, mit der er die letzte Nacht verbracht hatte. Mab wollte wohl demonstrieren, wer hier die Gastgeberin war. Helmut hatte dann auch nur noch Augen für sie. Ich ging Sigrun auffordern. Zur Abwechslung sollte sie einen richtigen Mann in ihren Armen halten.

Plötzlich wurde Schwarzenberg laut und beleidigte Josefine lautstark und griff sie an. Ich wollte bereits mein Schwert ziehen – da klatschte Mab in die Hände, die Musik verstummte und Schwarzenberg wurde von Eis eingeschlossen. Lächelnd wies sie auf das Gastrecht, das sie hier ausgesprochen hatte – und schnippte dann mit ihren Fingern. Und Schwarzenberg zersprang in Tausende von Eissplitter. Hut ab vor meiner Frau, sie hatte Schwarzenberg dazu gebracht, Mabs Gastrecht zu ignorieren. Meine geliebte Schlange. Danach spielte die Musik noch viel lauter auf und irgendwie war dieser Ausbruch an Gewalt wie ein Vorspiel. Noch auf der Tanzfläche fielen Sigrun und ich übereinander her. Mab verschwand mit Helmut und den Rest verlor ich aus den Augen. Irgendwann wachte ich in Sigruns Bett auf. Mein Körper fühlt sich an, als hätte ich tagelang Schlachten geschlagen. Lange habe ich keine solchen Schmerzen mehr gefühlt. Ernst-August sei gewarnt, falls du dir einmal eine Walküre als Bettgefährtin wählst. 

Ich sitze jetzt wieder in meiner Suite und schreibe dir diese Zeilen. Ich habe mein Schwert in diesem ganzen Lusttaumel in Mabs Ballsaal vergessen, doch mir ist so, als hätte Alex das Schwert mitgenommen. Wie immer die Besonnene.

13. April 2019 Nachmittag auf der Titanic II

3. Tag: Verzweiflung

O mein Freund, die Katastrophe ist eingetreten. Mein Schwert wurde gestohlen. Jetzt habe ich Syltanus nichts mehr entgegenzusetzen. Josefine hat die Nacht mit dem Priester dieses elenden Schwarzenberg verbracht, um mehr über die Machenschaften herauszubekommen. Sie hat herausgefunden, dass Schwarzenberg anscheinend einen äußerst starken Diebstabszauber gewirkt hat. Doch bevor sie mehr erfahren konnte, ging der Priester auch schon in Flammen auf – Syltanus hat ihn getötet. Er ist jetzt in dem Besitz des Schwertes. Alle wahnzitzigen Hoffnungen sind dahin. Ohne Schwert kann ich mich direkt zur Schlachtbank führen lassen.

Ach, noch eins, das Dich interessieren wird: Schwarzenberg hatte das vierte Buch Kemmlers in seinem Besitz, das Alex an sich genommen hat.

Wir haben darauf eine Menge Diskussionen geführt. Eine Unterredung mit Odin war auch dabei. Alex fragte ihn, ob er Loki damit beauftragen könne, für uns das Schwert zurückzuholen. Doch er konnte uns nur anbieten, einen Kontakt zu ihm zu vermitteln. Dafür wollte er aber auch das Buch Kemmlers haben. Ich hätte es ihm für weit weniger gegeben, immerhin traue ich ihm mehr, als fast jedem. Doch besonders Helmut wollte davon nichts wissen, aber auch den anderen war es nicht genug. Es ging ja auch nicht um ihr Leben … Alex hat das Buch jetzt verbrannt, also besteht keine Hoffnung mehr, um diese Hilfe zu bitten.

Immerhin habe ich für Christine ein Schutzamulett bei Odin in Auftrag gegeben, damit sie hier an Bord nicht verletzt wird. Sie ist schließlich nur ein Mensch zwischen all den … Monstern. Dafür hat Odin jetzt einen Gefallen bei mir offen. Bei Josefine auch, die für sich auch ein Schutzamulett geordert hat.

Danach kam Nicodemus noch einmal vorbei, um mir die Münze erneut anzubieten. Plötzlich hatte ich wieder eine Vision, wie ich mit Kameraden zusammen auf dem Schlachtfeld stehe, wie wir hinterher gemeinsam am Lagerfeuer sitzen, die Gesellschaft der anderen genießen. Wie Brüder, die alles miteinander teilen. Mich überfiel eine tiefe Sehnsucht. Nie mehr allein. Eine Gemeinschaft, wie sie nur unter Männern möglich ist. Dazu eine Macht, die ihresgleichen sucht. Ich würde Syltanus zerquetschen. Diesmal fiel es mir schwerer, die Münze nicht anzunehmen. Doch als ich Nicodemus auffordern wollte, sie wieder mitzunehmen, kam er mir zuvor. Er erklärte, dass er mir die Münze einfach leihweise überlasse und ich könne mich auch noch später dafür entscheiden. Wenn ich sie doch nicht wolle, könnte ich sie immer noch zurückgeben. Damit ließ er die Münze auf dem Tisch liegen und ging. Ich packte die Münze in ein Taschentuch und steckte sie ein.

Und wieder waren wir kein bisschen weitergekommen. Helmut hatte schließlich die Idee, eine Schiffskapelle aufzusuchen. Ausgerechnet. Aber du wirst das Ausmaß meiner Verzweiflung erkennen, lieber Freund, wenn ich Dir sage, dass ich zustimmte. Auch Christine kam mit. Josefine war kurz nach Nicodemus’ Besuch gegangen, Alex auch.

Also saßen wir zu dritt in einer wirklich charmebebfreiten Schiffskapelle. Nun, hier sollte wohl jeder seinen Gott finden, ohne dabei von schmückendem Beiwerk gestört zu werden. Und tatsächlich hörte ich mich plötzlich beten … Sagen wir, ich fing an „Gott” Vorwürfe zu machen. Wo war er denn, wenn man ihn mal wirklich brauche, wenn 3000 Menschenleben auf dem Spiel stehen, das wäre doch mal ein guter Zeitpunkt, sich blicken zu lassen. Aber nein, er würde sich ja immer schön heraushalten. Genau wie damals, als mich meine Familie auf mein Leben als Weißer Vampir vorbereitete … Am Ende schrie ich fast. Doch da stand auf einmal ein kleines Mädchen neben mir. Es wollte ein Eis essen gehen. Irgendwie schien das genau das Richtige zu sein. Auch Helmut und Christine kamen mit. Es hatte etwas seltsam Tröstliches, in dem kleinen Café zu sitzen und dem Mädchen beim Eisessen zuzusehen – und dann heiße Schokolade zu trinken. Etwas, das ich seit Kindestagen nicht mehr getan habe. Rahel, so hieß das kleine Mädchen, war wirklich entzückend. Es versicherte mir, wie lieb es mich habe.

Als wir drei danach zusammen zur Suite zurückgingen, waren wir alle ruhiger und ich legte die Münze leichten Herzens in den Tresor. Nicht einmal die Tatsache, dass Alex meine geliebte Gattin dabei beobachtet hatte, wie sie mit Syltanus ein Abkommen geschlossen hat, konnte mich aus meiner Gelassenheit reißen. Josefine hat den Drachen dazu bekommen, mich aus dem Duell zu entlassen, wenn diese im Gegenzug alles dafür tut, dafür zu sorgen, dass die Magier am Ritual teilnehmen. Aber ich will ja gar nicht aus dem Duell entlassen werden. Ich weiß, Josefine sorgt sich. Aber den Tod von 3000 Menschen zu verantworten, nein, das kann ich auch nicht. Und obwohl wir keinen Plan mehr haben, bin ich gerade sehr zuversichtlich, während ich Dir diese Zeilen schreibe. Wir müssen uns bereitmachen, für den 3. Abend.

14. April 2019 Tagsüber auf der Titanic II

3. Abend: Winterritter

Mein Freund, Du wirst es ja mitbekommen habe, ich bin wieder Mabs Winterritter. Glaube mir, ich bin so überrascht wie Du. Aber der Reihe nach.

Der letzte Abend brach an, wie die anderen auch. Zuerst das Menü, danach der Tanz. Doch die Stimmung blieb gedrückt. Alles war wie unter einer Schneedecke, leise und gedämpft.

Ich selbst hatte einen Entschluss gefasst. Als es soweit war, forderte ich Mab zum Tanz auf. Ich fragte sie, nach meinem Dämon. Am Anfang des Tanzes schien sie geistesabwesend. Doch als sie verstand, dass ich sie um ein Geschäft bat, gab sie mir zu verstehen, dass sie ihren Winterritter zurückhaben wollte. Ich willigte ein. Sofort verschwand der Ballsaal um uns herum und ich lag mit Mab auf dem Tisch. Nun, Du und die gesamte übernatürliche Welt wart ja Zeuge …

So auch die Gesellschaft im Ballsaal. Wie mir später berichtet wurde, tanzte Alex da gerade mit Syltanus, als alle mitbekamen, was geschah. Syltanus soll vor Zorn geglüht haben und hat Josefine Paktbruch vorgeworfen. Damit löste er offensichtlich einen Fluch aus, der Josefine traf, da diese ja einen bindenden Vertrag mit ihm eingegangen war. Doch wurde der Fluch von Odins Schutzamulett aufgehalten, war aber so stark, dass er die Walküre umwarf, die wohl irgendwie an den Schutz gekoppelt war. Was können wir froh sein, dass Josefine so weitsichtig war, für sich einen Schutz zu beschaffen.

Ich hingegen verbrachte die Nacht auf dem Steintisch. Am Morgen danach schlug mich Mab erneut zu ihrem Ritter – selbst als Winterritter merke ich den Schlag noch immer. Und sie übergab mir ein Schwert. Grimfang. Und erklärte mir, wie ungehalten sie wäre, sollte ich das Duell nicht gewinnen.

Ich sitze jetzt wieder in meiner Suite. Die Karten sind neu gemischt. Josefine ist nicht erfreut. Sie wirft mir vor, dass ich sie alleine lasse. Meine Zusicherung, dass ich ihr auch als Winterritter zur Seite stehen würde, stimmte sie kaum milde. Ja, den Königstitel kann ich nun nicht mehr tragen. Kein Mann kann zwei Königinnen dienen. Aber ich werde es versuchen. Eben kam Nicodemus vorbei und hat die Münze geholt. Er fand meine Entscheidung bedauerlich.

14. April 2019 spät auf der Titanic II

4. Abend: Das Duell + das Ritual

Der letzte Abend brach an. Wir gingen ein letztes Mal zusammen zum Ballsaal, der sehr viel größer als vorher war, eindeutig für das Duell vorbereitet. Ich hatte meinen Winterritter-Rüstung mit Mantel angelegt – so schritt ich zu Mabs Tisch und verbeugte mich vor meiner Königin. Als Gunstbeweis übergab sie mir ihr Tuch – und danach habe ich Syltanus erschlagen. Gleichzeitig haben die Magier das Ritual durchgeführt und so tatsächlich das Tor zu den Outsidern unter einem Eisberg verschlossen. 

Interessantes Detail: Das Ritual war damals beim ersten Untergang der Titanic bereits durchgeführt worden – doch war der Eisberg mittlerweile geschmolzen. Deshalb musste das Ritual erneuert werden. Es scheint, als hätte der Sommerhof damit etwas zu tun. Zutrauen würde ich es ihnen.

Ich werde diesen Brief jetzt beenden. Meine besten Wünsche begleiten Dich und ich hoffe, Du bist wohlauf, aber ich nehme an, Mab wollte nicht, dass Du an unserer Seite weiltest. Es wäre wohl zu einfach gewesen … 

Wir werden uns sicher eine Weile nicht sehen. Du weißt ja, wo Du mich finden kannst. Bitte hab’ ein Auge auf Josefine, sie wird jetzt etwas einsam sein. 

Leb wohl mein getreuer Freund.

Dein Jean-Claude

11 Sep

Schwarzes Prag

Jean-Claude, Josephine, Björn, Magier Theo, Olga

Anwesen der Weißen Vampire in Prag
Jean-Claude im Garten des Anwesens, wo Björn auftaucht – der jetzt Emissär des Sommerhofs ist und den Auftrag hat, Jean-Claude als Sommerritter zu gewinnen.

Prag: Jüdischer Friedhof
Olga hat das Grab ihres Vaters auf dem jüdischen Friedhof besucht. Hamburger Magier Theo folgte der Spur eines schwarzen Vampirs.

Beim Grab von Olgas Vater: Präsenz schwarzer Vampirs, Ghul-Tunnel.

Josephine folgt Magier, der ohne sich Erlaubnis in Prag bewegte. Josephine, Theo, Olga gehen rein, gibt aber Jean-Claude noch Bescheid. Sie stolpern in ein Ghul-Nest. Olgas Vater taucht als schwarzer Vampir auf. Jean-Claude und Björn kommen auch dazu. Kampf. Schwarzer Vampir flieht.

Jean-Claude wirft sich während des Kampfes vor Joesphine und wird schwer verletzt. 

Anwesen der Weißen Vampire
Jean-Claude verführt Olga.
Wunden von Jean-Claude brechen wieder auf.
Danach bietet Björn an, Jean-Claude zu heilen und bringt ihn zu Lilly, damit der Deal mit dem Sommerritter eingefädelt werden kann.

Pakt mit Lilly

Lilly heilt Jean-Claude. 
Außerdem nimmt sie ihm das Salomon-Siegel.
Er kann 370 Jahre leben, ohne zu altern oder krank zu werden (hilft nicht vor Kampfverletzungen o.ä.

Jean-Claude lehnt das Amt des Sommerritters ab – verweist auf sein eigenes Königsamt.
Dafür lässt er sich auf Folgendes ein:
Jean-Claude besorgt den Sukkubus von Agnes und gibt ihn Lilly.
Jede gute Tat, die Jean-Claude für den Winter tut, muss er dem Winter im gleichen Umfang Schaden zufügen.

Josephine und Jean-Claude
Als Björn mit Jean-Claude zurückkehrt, erzählt er alles Josephine – die ihn daraufhin erfolgreich beherrscht.

Finale
Falle im Hause der verstorbenen Großeltern von Olga. Dort soll der schwarze Vampir hingelockt werden.

Gespräch zwischen Olga und dem Vater (Vampir): Geschwister von Olga sind auch schwarze Vampire. Letzten Worte des Vaters: Nadja, ich habe dich im Stich gelassen. (Nadja ist Olgas Mutter).

Jean-Claude tötet den Vampir

11 Sep

Weißes Prag

Josephine, Jean-Claude, Rabbi Rahel Liebermann, Polizistin, Chronik-Führerin des Weißen Hofes in Prag

Josephine und Jean-Claude reisen nach Prag, um die Böhmische Krone zu beanspruchen. 

Situation
Weiße Vampire wollen sich nicht Berlin beugen.
Schwarze Vampire wieder erstarkt.

Hotel
Soziales Duell mit Weißen Vampiren, das in einem Kampf endet.

Prager Juden
Rahel spricht mit Rabbi Löw von Prag. Juden von Prag haben ihren Golem wieder repariert und waren nicht bereit, der Gruppe zu helfen, weil sie selbst durch den Golem geschützt waren.

Die Spur des Geldes
Rabbi und Polizistin folgen der Spur des Geldes und diese führt zu einem Anwalt, der Stiftungsgelder lenkt. Brechen dort ein und kriegen fürchterlich eins aufs Maul: schwarzer Vampir hält dort Wache.

Der Tod fordert Tribut
Tod taucht wieder auf. Diesmal mit Verstärkung: Michael mit flammendem Schwert und Gabriel mit Waage. Rabbi Liebermann drückt Jean-Claude das Siegel Salomons auf, dass er nicht vom Tod geholt wird, sondern jetzt 370 Jahr lang Gutes tun soll.

Gebeugtes Haupt
Anwalt ist Geliebter einer Weißen Vampirin, Geheimdienstchefin des Böhm. Hofs, Elizabetha. Diese hat die Ambitionen, selbst Königin zu werden. Wir locken sie in eine Falle, indem wir ihr ein Rendezvous mit dem Anwalt vorgaukeln. Er hat angeblich Infos für sie. Treffpunkt ein Boot, wo wir dann auftauchen. Soziales Duell. Wenn wir alles kennen und was wir alles schon gerissen haben beeindruckt. Sie hat uns als Königspaar anerkannt. Sie ist dafür Stadthalter in Prag.

08 Aug

Drachensteigen auf Sylt

Mit dabei: Ernst-August, Björn, Josefine, Jean-Claude, Agnes

Ort: Berlin + Sylt + Hamburg

In der Berliner Wohnung von Ernst-August taucht ein seltsam gekleideter Bote auf. Er kommt vom dänischen Königshaus und erklärt, dass das Königspaar seine Anwesenheit wünscht. Der Bote eskortiert Ernst-August durch ein Tor zum Königshaus, wo er neben dem Königspaar auch seine liebreizende Gattin Agnes trifft. Ernst-August wird an einen ur-alten Pakt (so etwa 1100 nC geschlossen) erinnert, den seine Familie (das Haus Schaumburg, damals noch Haus Schauenburg, Grafen von Holstein) vor vielen Generationen mit dem König von Dänemark eingegangen ist, um die Grafschaft Schleswig als Lehen zu erhalten. Sein Ahne hat sein Geschlecht darauf verpflichtet, den Drachen Syltanus zur ewigen Ruhe zu bringen.

Jetzt scheint Syltanus aber wieder zu erwachen, da auf Sylt leichte Erdbeben festgestellt wurden. Deshalb soll Ernst-August als Nachfahre und Paktträger jetzt wieder dafür sorgen, dass Syltanus Ruhe gibt. Wie sich in Laufe dieses Abenteuers herausstellen wird, hat Agnes anscheinend damals den Pakt besiegelt und weiß darüber mehr, als sie – je – erzählen wird. Jedenfalls ist es dafür nötig, dass Ernst-August sein Erstgeborenes dafür opfert. Das ist seine Tochter mit Josefine.

Ernst-August reist samt Gattin sofort nach Sylt.

Währenddessen planen Josephine und Jean-Claude DIE Party des Jahres. Es soll wieder eine Love Parade geben und Ziel dieses Events ist es, alle Weißen Jungfrauen des Berliner Hofes zu Weißen Vampiren zu machen, um die stark unter Druck stehenden Weißen Vampire wieder erstarken zu lassen. Als Location ist Sylt angedacht, weshalb die beiden dort vor Ort sind, um eine geeignete Location zu scouten.

Auch Björn ist auf Sylt, da ihn ein Auftrag dorthin geführt hat.

Alle treffen sich im Hotel Vier Jahreszeiten. Die Lage wird besprochen, wobei Josefine sofort ablehnt, auch nur darüber nachzudenken, die Tochter zu opfern. Auf den Einwand von Ernst-August und Jean-Claude, dass sie noch weiter Kinder haben kann, geht sie nicht ein. Nach weiteren Recherchen kommt es zu der Vermutung, dass der Drache statt eines Menschenopfers auch eine Drachentöter-Waffe als “Bezahlung” dafür annehmen würde, sich wieder schlafen zu legen. Bekannte Waffen sind die Lanze des hl. Georgs und das Schwert Siegfrieds (bekannt als „Balmung“ oder „Grimm“).

Familie und der Orden des Heiligen St. Georg

Da Ernst-August mehr über den einstigen Pakt erfahren will, muss er nach Hamburg, weil er dort einen älteren Bruder hat, der den Nachlass der Familie Schaumburg-Lippe verwaltet. Das Problem an der Sache: Karl-Friedrich ist ein mächtiger Zauberer … und Schwarzer Meistervampir. Er lebt anscheinend in einer kleinen Kapelle beim Klinikum St. Georg, über das er sich wohl u.a. mit Blut versorgt.

Ein weiteres Vorgehen: Die Kirche wird von Björn kontaktiert. Über den Bischof von Köln wird ein Kontakt in Hamburg genannt. Diese seien Experten in Drachen-Angelegenheiten. Es sind Mitglieder des Ordens des Heiligen Georg. Als Treffpunkt wird die Apostelkirche in St. Georg genannt. Das Treffen verläuft etwas zäh. Die beiden Kirchenmänner sind nicht bereit, Josefine und Jean-Claude (da „Monster“) beim Gespräch zu dulden, auch Ernst-August hält sich zurück, weshalb Björn allein mit den beiden spricht. Nach dem Gespräch kann Björn noch erlauschen, dass die beiden anscheinend auf der Suche nach dem geeigneten Träger der Lanze des hl. Georgs sind, Björn aber nicht als den prophezeiten Träger erkennen. Sie hatten wohl gehofft, von Björn mehr zu erfahren. Wir vermuten, dass die Lanze sich in ihrem Besitz befindet.

Ernst-August, Björn, Josefine, Jean-Claude und Agnes stellen schließlich den Vampir in seiner Kapelle, ein erbitterter Kampf bricht aus – und der Bruder entflieht. So findet Ernst-August das Wächter-Schwert des Vaters und das Familienbuch (und Siegelring?).

Nach dem Kampf ist Jean-Claude so hungrig, dass er sich nicht beherrschen kann und einen Schergen des Vampirs tötet. Sein erster Mord seit er Alex versprochen hat, keinen Menschen mehr seinem Hunger zu opfern. Doch trotz dieser großen “Mahlzeit” kann Jean-Claude seinen Hunger nicht stillen.

Agnes deutet an, dass sie etwas darüber wüsste, warum Jean-Claudes Hunger solch quälenden Hunger verspürt. Für einen Deal ist sie bereit, mehr darüber preiszugeben. Jean-Claude und Josefine gehen darauf ein. Also lässt Agnes die Bombe platzen: Jean-Claude ist von Zeus schwanger. Es ist ein Geist des Wissens, der sich im Kopf eingenistet hat und immer größer wird. Wenn nicht bald was getan wird – also sofort – wird Jean-Claude sterben.

Deals mit Agnes

  1. Deal mit Jean-Claude und Josefine

Sie vereinbaren, dass sie Agnes 3 Dienste erfüllen müssen – die sie auch ablehnen können. Die Dienste können auch pro-aktiv erfüllt werden. Agnes verspricht dafür substantielle Unterstützung bei Konsolidierung und Expansion des Weißen Königshofs in Berlin.

  1. Deal mit Björn

Björn lässt sich auf einen Deal mit Agnes ein, da er mitbekommen hat, dass sie etwas über das Schwert von Jean-Claude weiß. Sie vereinbaren einen Info-Tausch. Er ist bereit, Agnes mit interessanten Infos zu versorgen (wie viele?) dafür gibt sie ihm preis, was sie über das Schwert weiß: Es ist das Schwert Gram(Notung oder Balmung), das Drachentöterschwert Siegfrieds.

Deal mit Alberich

Björn macht einen weiteren Deal mit Alberich. Er möchte von ihm die Fähigkeit zurück, lieben zu können. Dafür wird er sein Doppelagent, da er ja mit Agnes einen Deal hat, ihr Infos zu geben. Diese kann Alberich jetzt steuern.

Ritual, um Jean-Claude zu retten

Ritualführer Ernst-August, Agnes unterstützt

Um das Kind von Zeus und Jean-Claude aus dem Kopf zu entfernen, muss ein Ritual durchgeführt werden. Dazu braucht es für den Geist einen Ort, in den er nach der “Geburt” kann. Schnell wird klar, dass ein Schädel geeignet sein könnte, aber nicht jeder: Er muss mit der Familie zusammenhängen. Wie gut, dass Josefine noch den Schädel ihres Vaters (Manfred von Richthofen) hat, den sie ihm persönlich abschlug. Im Laufe des Rituals stellt sich aber heraus, dass am Schädel noch der mächtige Geist von Manfred von Richthofen hängt. Dieser ist er nicht ganz so davon beglückt, jetzt seinem Mörder helfen zu sollen. Daher geht Manfred auf einen Deal mit Agnes ein: Sie verhindert, dass Jean-Claude mit Josefine Kinder bekommt, dafür wird er dem Geistkind von Jean-Claude eine Heimat geben und Schutz und Wissen für das Königshaus bereitstellen.

Für das Ritual braucht es außerdem die Energie, die bei einem Sexualakt zwischen Jean-Claude und Josefine entstehen – weshalb diese miteinander schlafen müssen. Zärtlich ist Jean-Claude dazu nicht in der Lage: Erst als er Josefine mit Gewalt nimmt, wird die nötige Energie freigesetzt.

Während des Rituals löst Ernst-August den Geist aus Jean-Claude – und bemerkt dabei, dass sich dadurch auch der Sukkubus aus Jean-Claude lösen ließe. Auf Jean-Claudes Wunsch trennt er deshalb auch den Sukkubus aus Jean-Claude heraus und übergibt diesen Agnes. Jean-Claude ist nach 357 Jahren wieder menschlich. Das zeigt sofort Wirkung, da auf einmal Josefine Natur durchschlägt: Sie hat die Oberhand und reitet Jean-Claude, während sie sich dabei von ihm nährt. Björn bemerkt das und zieht Josefine von Jean-Claude runter.

Josefine ist entsetzt über Jean-Claudes Menschlichkeit. Dieser wiederum ist benommen und glücklich.

Ernst-August und Agnes übernehmen die Patenschaft für das Geist-Kind und Agnes gibt ihm einen Namen: Janus.

Syltanus erhebt sich

Die Nachforschungen, die Vorbereitung und die Durchführung des Rituals haben zu viel Zeit gekostet: der Drache Syltanus hat sich erhoben. Die Insel Sylt ist untergegangen – 30.000 Tote sind zu beklagen. Die Nachrichten sprechen von einer schrecklichen Sturmflut, die Sylt untergehen ließ und die Landmassen zerbrochen hätte, eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die je die Menschen getroffen hat.

27 Mai

Notizen zur Hochzeit und Tromsø

Hochzeit Josephine und Jean-Claude

Jean-Claude die ganze Zeit betrunken

Alex ist im 7. Himmel und shoppen mit Björn – deshalb kommt sie zu spät zur Hochzeit

Die Feier beginnt aus dem Ruder zu laufen, aber irgendwie schrammen dann doch alle noch mal an einer Katastrophe vorbei – erst mal

Alex hält die Trauungsrede

Nach der Hochzeit Hochzeitstanze: Parkett für soziale Angriffe, Björn tanzt wie ein Meister, auch Alex schlägt sich wacker

Das Hochzeitspaar nimmt Glückwünsche und Geschenke entgegen

Tochter von Josephine taucht auf

Josephine trifft ihre wahre Liebe Oliver, verbrennt sich beim Kuss die Lippen, Alex legt eine Illusion darüber

Die Vampire aus Bayern und von Böhmen haben sich zusammengetan, um Preußen zu übernehmen

König von Böhmen (Name?), sehr alt, provoziert Jean-Claude, der ist total blau und flippt aus und fordert ihn zum Kampf – auf Leben und Tod

Jean-Claude tötet den König von Böhmen

Heftiger Kampf bricht aus

Pakt mit Bayern – wie sah der aus?

Böhmens König und Nachkommen getötet (?)

In der Hochzeitsnacht will Josephine plötzlich nicht – Jean-Claude vergewaltigt sie

Angespanntes Verhältnis

Der weiße Vampirhof in Preußen durchgerüttelt, einige Geschäftsfelder abgenommen – muss alles neu geprüft werden, zurückerobert … etc.

Alex werden die Augen geöffnet, mit was die weißen Vampire ihr Geld verdienen, sie zieht zu Björn

 

Abenteuer Tromsø

Berlin: Überfall

Hochzeitsgeschenk vom König von Bayern an das Brautpaar: ein Koffer (Inhalt noch nicht bekannt)

Überfall auf Geschenke-Transport. Oliver wird dabei verschleppt, andere weiße Vampire getötet. Die Russen sind hinter dem Koffer her.

Überfall auf die Villa – Werwölfe in russischer Spezialeinheit – dann kommt Nazi mit Geisterpanzer dazu

Rededuell zwischen Nazi-Obermufti, Schüler von Kemmler, Nekromant und Alex – wahre Blicke werden getauscht

Im Koffer: Vorrichtung, um die russischen Atombomben zu starten, allerdings ist das eine Attrappe, der echte ist woanders 

 

Berlin: Krankenhaus
Ärztin Christine, sie wird überfallen, Alex, Peter, Josephine und Jean-Claude kommen dazu – Nazi verschwindet durch Portal, Josephine und Peter springen hinterher. Alex sie über den Ehering zurück. Sie sind an einem Ort, wo nur Knochen sind.

Berlin: Zusammenarbeit
Treffen zwischen dem russischen Botschafter und der Gruppe. Zusammenarbeit.
Wie hieß der Botschafter?

Prag: Kampf
Unter Beschuss der Geisternazis (Name Anführer?)

Golem

Kabbalisten

Häuserkampf, Panzer (die Peter ausschaltet)

Mit Josephine in ein Haus gestürmt, niedergeschossen worden – also Josephine

Unter dem Golem macht Alex das Versteck aus, wo der echte Koffer für den Abschuss der russ. Atombomben versteckt ist. Sie merkt, dass bereits ein Ritual im Gange ist, das herauszuholen und will dagegen arbeiten (wie noch mal?

 

Prag: Nachbesprechung im Café
Walküre kommt dazu. Nagelfar wurde bereits im 3. Reich angefangen zu bauen, riesiger geheimer Hangar irgendwo bei Tromsø

Man einigt sich auf gemeinsamen Kampf mit Odin und den Walküren. In Berlin Treffen mit den Russen (Namen?), die haben schon massive Unterstützung vor Tromsø(was für Schiffe?).

Es fehlen die genauen Koordinatoren.

Alex telefoniert mit dem Weißen Rat, Magier kommen (Merlin, Morgan, Luccio?)

 

These:
Die Atombomben sollen gezündet werden, damit wird Europa zerstört und die Toten werden in Nekromantenarmee des Nazis eingegliedert und sollen auf Nagelfar den Tod für alle bringen.

 

Kutná Hora Sedlec bei Prag: Knochenkirche
Jea-Claude, Josephine, Alex, Peter, Christine,
100 weiße Vampire,
Magier: Donald Morgan, Ebenezar McCoy, Anastasia Luccio – wer noch?
gehen durch das Portal der Kirche und gelangen in den Hangar bei Tromsö.

 

Hangar, Tromsø
Unfassbar riesige Halle, darin ein riesiges Schiff: Nagelfar mit Geistern

Geister-Nazis greifen an

Trommeln

Großer Beschwörungskreis vorne vor dem geschlossenen Tor

Alex, Christine, Peter, Josephine und Jean-Claude schlagen sich zusammen zum Beschwörungskreis durch

Tor wird geöffnet, Signal an Verbündete

Odin mit Schiffen, Russen mit U-Boot, Geister-Tirpitz mit Nazi bemannt

Peter und Jean-Claude suchen nach dem Trommler, finden zuerst den Koffer – nehmen den an sich und schließen diesen, danach suchen sie den Trommler, Peter tötet diesen (?)

Alex, Josephine und Christine am Beschwörungskreis

Alex provoziert Obernazi, der bricht seine Beschwörung ab und greift Alex an, tötet diese … fast

Walküre hält die Seele von Alex, damit sie nicht vom Nekromanten gerufen werden kann

Christine gibt Herzmassage

Nazi haut ab, nimmt Josephine mit – sie geht freiwillig mit, weil sie glaubt, Oliver retten zu können

Jean-Claude kommt zurück, sieht die tote Ales und am anderen Ende der Halle Josephine, die mit dem Nazi durch ein Portal tritt – anscheinend wird sie verschleppt

Er lässt Alex tot zurück

Kutná Hora Sedlec bei Prag: Knochenkirche
Der Geist von Nazi verschwindet, Jean-Claude bleibt mit Josephine zurück, Jean-Claude flippt total aus, verprügelt Josephine und lässt sie dort liegen.