06 Jun

Köln – Entdeckungen

Mitte Mai

Brauhaus Früh – Eine unerwartete Begegnung

Die Gang der 10b hat sich vormittags im Früh getroffen. Matteo bemerkt an einem der Nebentische ihren alten Klassenlehrer Erich Schulz und spricht ihn an. Der ist ganz erfreut seine ehemaligen Schüler zu sehen, hat aber gleich einen Termin. Er verabredet sich mit der Gang am Abend um 19 Uhr im Früh auf ein Bier.

Hänneschen Theater am Eisenmarkt – Der tote Puppenschnitzer Palm

Datei:Willy Millowitsch Denkmal.jpg – Wikipedia
Hänneschen Theater am Eisenmarkt mit der Willy Millowitsch-Bank

Emily bekommt einen Anruf von ihrem Kollegen Jan Jorgens. Er bittet sie mit „ihren Spezialisten“ zum Hänneschen Theater, wo es einen bizzaren Todesfall gab. Die Gang schaut sich die Sache an:

Der Puppenschnitzer Matthias (Mattes) Palm liegt tot in seiner Werkstatt. Über seinem Leichnam liegen fünf der bekanntesten Puppen des Hänneschen Theaters. Die Puppen weisen Beschädigungen auf, die von einem Taschenmesser oder einem ähnlichen Werkzeug stammen. Mattes Palm ist, laut Notarzt, am Vorabend zwischen 18 und 20 Uhr an einem Herzinfarkt gestorben.

Im Rucksack auf der Werkbank findet die Gang Palms Brieftasche, Handy und einen Schlüsselbund, an dem ein großer Bronzeschlüssel auffällt, der mit „Melaten“ beschriftet ist.

Die Theaterintendantin Frauke Kemmerling und der Puppenschnitzerkollege Markus Henn sind sehr kooperativ und erzählen der Gang vom Verstorbenen. Weitere Informationen extrahiert Allegra aus Palms Handy. Palm stand offenkundig nicht mit der übernatürlichen Welt in Kontakt. Er war gut vernetzt in der Kölner Künstlerszene und allgemein gut gelitten.

Luna betrachtet den Leichnam und die Puppen mit dem Dritten Auge. Die Puppen sind mit Adern und Sehnen aus Geisterenergie durchzogen. Über dem Leichnam hält sich noch ein Rest an Emotionen. Nach Lunas Erfahrung, haftet so ein Emotionsschatten eigentlich nicht länger als eine Stunde über den Tod hinaus an einer Leiche.

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Hänneschen

Als die Gang eine längere Zeit alleine in der Werkstatt ist, bemerkt Jupp ein Zucken an einer der Puppen. Die fünf Puppen richten sich plötzlich prustend auf. Sie könnten nicht länger stillhalten, sagen sie. Hänneschen und Bärbelchen erzählen der Gang, was passiert ist: Sie wurden plötzlich wach, da hatten sich die beiden Puppen Ripper und Schnitter schon an der Werkbank bewaffnet. Ripper und Schnitter gehören zum Halloween-Ensemble. Als sie offenbar versuchten den Leichnam von Mattes Palm anzugreifen, sprangen Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes, Schäl und der Speimanes von den Haken und warfen sich schützend über den toten Puppenschnitzer. Die fünf Puppen berichten weiter, dass Ripper und Schnitter völlig aufgebracht seien, weil sie in der Halloween-Aufführung immer ein böses Ende fänden. Das wollten sie dem Drehbuchschreiber nun heimzahlen.

Emily lässt sich von der Theaterintendatin Frauke Kemmerling die Kontaktdaten des Drehbuchautoren der Halloween-Vorstellung geben. Der Mann heißt Tonio Saccela, ist Verwaltungsangestellter der Großschlachterei Tönnies in Wesseling. Emily bekommt Tonio Saccela schließlich ans Telefon und warnt ihn vor zwei mordlüsternen … Puppen.

Luna macht ein Suchritual, in dem sie die fünf Puppen im Theater als symathetische Verbindung zu den zwei fehlenden Puppen benutzt. Sie bekommt eine Peilung nach Süden. Die Gang macht sich auf den Weg nach Wesseling, um Tonio Saccela zu beschützen.

Verwaltungsgebäude der Tönnies Großschlachterei in Wesseling – Toni Saccelas Büro

Bei Tönnies hat man offenbar große Probleme mit „Aktivisten“, weshalb die Gebäudesicherheit entsprechend hoch ist. Matteo lässt überraschend seinen Ruf als Mafiaerbe gelten [Invoce for Effect: Matteos Trouble] und bringt so die Gang problemlos am Pförtner vorbei.

7000 Menschen unter Quarantäne: Tönnies stoppt Schlachtbetrieb nach  Corona-Ausbruch mit über 600 Infizierten - Wissen - Tagesspiegel
Tonnies in Wesseling

Tonio Saccela hat gerade eine geschäftliche Besprechung mit zwei Herren in seinem Büro, als die Gang hereinplatzt. Lunas Kistall weist auf einen Aktenschrank im Besprechungszimmer. Jupp holt Ripper und Schnitter unter deren lautem Geschrei aus der Schublade und stopft sie in einen Papierkorb. Tonio Saccela ist gerettet.

Während sich Emily und Luna mit den beiden Puppen auf den Weg zurück zum Hänneschen Theater machen, befragen Matteo und Allegra Tonio Saccela. Da Tonio klar ist, mit wem er es hier zutun hat, [Invoce for Effect: Allegras High Concept] rückt er mit seinen illegalen Verkäufen von Schweine- und Rinderherzen heraus. Er lässt einmal in der Woche eine Lieferung fertig machen, die dann am Ende der Spätschicht mit einem kleinen Kühltransporter abgeholt wird. Die Kontaktleute sind die beiden Herren, mit denen Tonio gerade in der Besprechung saß: Thomas Müller und Bernd Knoll. Tonio übergibt Matteo die Kontaktdaten, die er von den beiden Männern hat.

Hänneschen Theater am Eisenmarkt – Schlussvorhang

Auf dem Rückweg nach Köln haben Emily und Luna einen Unfall. Jupp hatte den Papierkorb mit den beiden gefangenen Puppen nicht richtig verschlossen, so dass sich Ripper und Schnitter auf der Autobahn befreien konnten und Emily zu einem Crash in die Leitplanke zwangen [Compel Jupp „Ups …“]. Anges bestellt daraufhin einen Abschleppwagen und einen dicken BMW-Ersatzwagen.

Köln: Hänneschen-Theater sucht „Poppespiller“ – Kölsch ist Pflicht | Kölner  Stadt-Anzeiger

Im Theater kommt die Gang zu dem Schluss, dass man die belebten Puppen sich nicht alleine überlassen kann. Sie inszenieren eine Aufführung, bei der Ripper und Schnitter am Ende nicht die Bösen sind und unter dem Applaus der Gang fallen sich die sieben Puppen glücklich um den Hals und anschließend leblos zu Boden. Happy End.

Agnes ruft einen zwielichtigen Kollegen an, der die Telefonnummern der beiden Herz-Käufer Thomas Müller und Bernd Knoll überprüft. Die hinterlegten Adressdaten sind falsch, aber er verspricht bis abends, die Ortungsdaten der beiden Mobiltelefone zu beschaffen.

Friedhof Melaten – Stippvisite

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Da der große Bronzeschlüssel am Schlüsselbund von Mattes Palm weiterhin die Neugier der Gang erweckt, machen sie sich auf zum Friedhof Melaten. Hier besichtigen und untersuchen sie die Familiengruft der Palms, einer ehemals reichen Kölner Kaufmannsfamilie, die aber inzwischen ihren Einfluss und Reichtum eingebüßt hat. Agnes stört aus lauter Langeweile boshaft eine Trauerfeier. Die Gang beschließt sich zunächst mit Klassenlehrer Schulz im Früh zu treffen.

Brauhaus Früh – Treffen mit Lehrer Schulz

FRÜH am Dom Restaurant - Köln, NW | OpenTable

Das gesellige Gespräch mit Klassenlehrer Erich Schulz im Früh offenbart unerwartete Enthüllungen. Nachdem Schulz ich bei allen nach ihren derzeiten beruflichen Tätigkeiten erkundigt hatte, erzählt er eine bislang unbekannte Geschichte aus der Zeit kurz vor den Prüfungen zu Mittleren Reife:

„Das klingt doch alles gut. Der Rektor und ich hatten uns noch so ein bisschen Vorwürfe gemacht, dass wir Euch nicht dem Rektor vom Hansa-Gymnasium vorgestellt haben. Der fragte damals persönlich an und wollte unbedingt, dass ihr Fünf noch vor der Mittleren Reife in sein Gymnasium wechselt. Ich meine, von den Noten her, wäre das schon eine Herausforderung für Euch geworden, aber die Sache kam uns auch so merkwürdig vor … und ihr hattet ja auch nie Ambitionen gezeigt noch Abitur zu machen … Das war gleich nach dieser Berufsberatungsveranstaltung. Wisst ihr noch, bei der sechs Handys auf einmal kaputt gingen. Da war doch dieser Berufsberater vom Arbeitsamt, der so völlig unorganisiert und verpeilt war und der diesen Mitarbeiter dabei hatte. Diesen Punk, der einfach nur stumm neben der Tafel saß und in die Klasse gestarrt hatte. Das hatte der tatsächlich bei allen drei Klassen so gemacht. Völlig bizarr. Als der Rektor beim Arbeitsamt anrief, um zu sagen, dass sie diese beiden Typen bitte nicht mehr schicken sollen, da kannten die den Punk auch gar nicht. Das war so bizarr in dem Jahr.“

Der Rektor des Hansa-Gymnasiums heißt Eberhardt von Hagendorf. Er steht jetzt kurz vor der Pensionierung. Seinerzeit galt er als Überflieger, denn er wurde bereits mit 26 Jahren Rektor des Hansa-Gymnasiums.

Tönnies Großschlachterei in Wesseling – Überwachung und Verfolgung

Am Lieferwerktor von Tönnies wird der kleine Kühltransporter beobachtet, der die Lieferung mit den Schweine- und Rinderherzen in Empfang nehmen soll. Allegra bringt einen Tracker an dem Fahrzeug an, während Luna und Matteo für Ablenkung sorgen. Die Übergabe der Lieferung wird beobachtet, dann nimmt das Team die Verfolgung auf.

Freiburg: Demonstrationen nach Vergewaltigung einer 18-Jährigen angekündigt  - Panorama - Gesellschaft - Tagesspiegel

Top Tank Cleaning GmbH in Köln Eifeltor – Kampf

Die beiden Männer in dem kleinen Kühltransporter fahren nach Köln Eifeltor. Dort laden sie an einer Halle der Firma Top Tank Cleaning GmbH die Herzen aus. Luna spioniert ihnen unter einem Schleier nach. Die Herzen werden in einen Kühlraum gebracht. Als Luna von einem der beiden Männer entdeckt wird, entbrennt ein Kampf.

Die Inti: Integration neuer Ratten in bestehendes Rudel | Farbratten Zucht  Karni Mata

Jupp nimmt den einen Gegner in den Schwitzkasten und hält ihn solange fest, bis Luna ihn mit mentalen Angriffen fast im Alleingang bezwungen hat. Jupp benutzt den Mann zwischenzeitlich als menschliches Schild, um den Angriffen des anderen Gegners zu entgehen. Der speit nämlich flüssiges Feuer. Allegra ruft ein großes Rudel Ratten herbei, die den Gegner angreifen, die Nager werden allerdings von einem Feuerstrahl getroffen. Bevor sie sich brennend zerstreuen, ruft Allegra Regen herab, der das Rudel löscht. Matteo stellt fest, dass die Gegner sehr empfindlich auf seine Waffe reagieren, in die ein Lanzensplitter des Heiligen Georgs eingelassen ist. Am Schluss können beide Gegner überwunden werden, ohne dass jemand aus dem Team auch nur eine Verletzung davon trägt.

In dem Kühlraum lagern eine ganze Menge Schweine- und Rinderherzen. In dem Raum davor steht lediglich ein Sofa und ein Fernseher. Ein weiterer, kleinerer Nebenraum ist knöchelhoch mit Sand gefüllt. Von der Decke hängen mehrere Heizlampen.

Top Tank Cleaning GmbH in Köln Eifeltor – Hilferufe

Die beiden überwundenen Gegner werden in den Kühlraum gesperrt. Die beiden Handys werden eingehend durchforstet und Allegras Anfrage bezüglich der Ortungsdaten wird beantwortet: Die Handys waren regelmäßig: am Hansa-Gymnasium, am Schloss Bouvier (Schullandheim) in der Eifel, auf dem Gelände der Top Tank Cleaning GmbH, am Kölner Hbf, in Köln Porz.

Jupp googelt intensiv das Hansa-Gymnasium:

  • Vor 5 Jahren waren mehrere Schüler einer Klassenstufe bei einem tragischen Bahnunfall in der Kölner Innenstadt gestorben.
  • Im Schullandheim des Hansa-Gymnasiums (Schloss Bouvier in der Eifel) finden häufig auch Wochenend-Workshops des Gymnastiums statt. Das Schloss ist also häufig frequentiert.
Oberst Anselm Ott

Matteo ruft seinen Beichtvater, den Domprobst Guido Assmann, an und bittet um Hilfe beim Umgang mit den gefangenen Kreaturen. Assmann verspricht, sich sofort auf den Weg zu machen.

Matteo ruft aber auch den Ausbilder seines Ordens an: Oberst Anselm Ott. Der Oberst ist hauptberuflich bei der Bundeswehr auf der Harthöhe tätig, im Orden ist er für die Ausbildung der Jung-Knappen und der Knappen zuständig.

Domprobst Assmann und Oberst Ott kommen praktisch gleichzeitig auf dem Gelände der Top Tank Cleaning GmbH an. Ott fordert Assmann auf, sich hier nicht einzumischen, da diese Situation nicht in seinen Zuständigkeitsbereich falle. Assmann verlässt zerknirscht das Gelände. Matteo wird vom Oberst rund gemacht. Ott hat lediglich Kontakt zu Matteo und Emily, die anderen hören via Handy unbemerkt aus dem Auto aus zu.

Ott hat einen Ordensknappen in Bundeswehruniform mitgebracht. Sie lassen sich zu den gefangenen Kreaturen führen, wo Ott deren Fleischhüllen zerfetzt. Darunter kommen Echsenwesen mit bläulich schimmernden Schuppen zum Vorschein. Die beiden Ordnensleute fesseln die geschuppte „Drachenbrut“ mit vor Kälte dampfenden Silberketten und zerren sie schließlich in den Lieferwagen.

Matteo wird vom Oberst aufgefordert am Sonntag zur Drachenburg zu kommen, wo er eine bessere Einweisung bekommen soll. Mit dem weichgespülten Verhalten der Ordensleitung Matteo gegenüber, soll es jetzt ein Ende haben – berüchtigter Vater hin oder her.

Blick hinter verschlossene Türen: Virtueller Rundgang zeigt 3D-Modell von  Schloss Drachenburg
Schloss Drachenburg, Bonn

Schloss Bouvier – Erkundung des Geländes

Kurz bevor die Gang in die Eifel aufbricht, piept eines der Handys der Geschuppten im Kühlraum. Ein gewisser Nico Stupperich fragt per Whatsapp, wo denn die Lieferung bliebe. Durch geschicktes Antworten und Nachfragen bekommt die Gang heraus, dass die gesamten, im Kühlraum eingelagerten Herzen im Schloss Bouvier erwartet werden. „Heute Abend um 18 Uhr müssen die Herzen am Schloss sein.“

Die mehrstündige Fahrt in die Eifel wird von Allegra und Agnes zu einem intesiven persönlichen Gespräch genutzt. Im Auto von Matteo und Jupp (sie fahren den Bofrost-Kühlwagen) ist es deutlich stiller. 🙂

Krafttier Reh: Bedeutung, Botschaft und Traumdeutung | BRIGITTE.de
Allegra, getarnt als Reh

Die Gang parkt die beiden Autos an einem Waldweg hinter dem Schloss Bouvier. Allegra tarnt sich als Reh und schleicht sich so auf das Schlossgelände. Sie ruft ein Heinzelmännchen (Paul/depressiv) und erfährt, dass der Rest der heimischen Heinzelmännchen zum Hofgut Petry nebenan abgewandert sind. Paul hält im Schloss die Stellung. Er unterscheidet drei Personengruppen: die Menschen (Schüler und Lehrer), die Anderen (Hausmeister, Gärtner und Koch) und die anderen Anderen (Hausverwalter Stupperich und den Rektor). Die Anderen sind die Geschuppten, mit der die Gang bereits in Köln Eifeltor (Top Tank Cleaning GmbH) zu tun hatte, die anderen Anderen sind der „Adel“ und sie können mehr (zumindest Feuer-Evokationen).

Während die Gang auf Allegra wartet, bemerken sie eine Gestalt, die über den Zaun des Schlosses steigt und im Wald verschwindet. Matteo und Jupp nehmen die Verfolgung auf. An einem Tümpel im Wald stellen sie den Mann, der sich beim folgenden Gerangel als Geschuppter herausstellt. Emily kommt dazu. Sie findet auf einem Seerosenblatt am Ufer ein Säckchen, in dem grünlicher Koks enthalten ist.

Es stellt sich heraus, dass der Geschuppte, ein gewisser Fritz Börne, der offiziell 1990 beim Wandern in der Eifel verschwand, den Koks gegen einen kleinen Barren Feensilber tauschen wollte. Der Koks wird für heute Abend benötigt, um die Schüler bei der geplanten Party auszuschalten. Börne handelt mit Emily aus, dass er freigelassen wird, wenn er Infos rausrückt. Er wird in den Kühlwagen gesperrt.

Die Gang schleicht sich an Schloss Bouvier an. Als Jupp Allegra gerade auf den Balkon hebt, kommt der Gärtner mit einem Aufsitzrasenmäher aus dem Schuppen gefahren. Er wird blitzschnell überwunden, kann aber vorher noch hupen. Auf dem Balkon, an dessen Geländer Allegra noch hängt, öffnet sich die Tür und ein Mann schaut sich überrascht um. Allegra feuert ein Sommerfeuer auf ihn ab, kann aber die Energie nicht kontrollieren. Der Fallout schlägt in den Balkon ein und die gesamte Konstruktion stürzt ab. Alle werden mehr oder weniger schlimm von den Trümmern getroffen. Der Mann auf dem Balkon stürzt ebenfalls ab, bleibt aber relativ unverletzt.

24 Jan

Das Erbe der Schaumburg-Lippes

1. Teil: Visionen

Alex bekommt vom Weißen Rat den Auftrag, sich bei einem Anwalt in Berlin zu melden. Sie solle diesen Auftrag im Sinne des Weißen Rats erfüllen und sich als Warden beweisen.

Helmut wird von einem Anwalt aufgesucht, der ihn beauftragen möchte, eine Veranstaltung zu schützen – die Verlesung eines Testaments. Es werden Magier und eine Fee erwartet. Helmut nimmt den Auftrag für 15.000 Euro an.

Jean-Claude kommt bei Ernst-August vorbei und gibt ihm einen Schnee-Anstecker, den er von Mab hat machen lassen. Jean-Claude kann nicht sagen, worum es geht. Aber dieser Anstecker ist zum Schutz.

Linda Zervakis, Tagesschausprecherin, liest die Nachrichten, plötzlich werden ihre Augen glasig, sie sagt was von einem Terroristen, der am Alex in eine Menschenmenge rast. Danach bekommt sie Nasenbluten und bricht zusammen.

Max ist gerade im Dienst und sitzt in seinem Wagen beim Alex und sieht ein Auto auf eine Kindergruppe zurasen. Er schafft es, das Attentat zu verhindern.

Alex geht bei Björn vorbei. Sie trifft ihn dabei an, wie er sein Büro ausräumt. Alex erzählt Björn von ihrem Auftrag. Als sie zusammen ins Auto steigen wollen, werden sie gerade noch vor einem Blinken gewarnt – bevor das Auto in die Luft fliegt. Ein Attentat – auf Alex wg. des Auftrags?

Da bekommt Ernst-August eine Vision. Er sieht, wie ein Blitz in eine S-Bahn einschlägt und entgleist. Er fährt dorthin – dort stößt er auf Alex, Björn, Helmut und Max. Vor Ort ist ein Denarier, der einen Blitz in die S-Bahn leiten will. Das Unglück wird verhindert.

Vor dem Haus bei Ernst-August wartet ein Attentäter, den Max und Ernst-August stellen. Max findet durch Polizeiarbeit raus, dass hinter den Attentate anscheinend ein mächtiger Grieche steckt: Marinos Antypas – ein griechischer Mafiosi!

Auch Alex, Helmut und Björn kommen zu Ernst-August. Dort vor dem Haus tauch der Denarier auf, es ist Karl-Friedrich. Max und er liefern sich einen Kampf. Dann verschwindet der Denarier.

Helmut hat sich ein Gelände vor Berlin für die Testamentseröffnung ausgesucht und fährt dorthin. Er wird verfolgt, kann den Verfolger aber abhängen.

Der Sommerritter taucht in Berlin auf, denn Björn hat Lily kurz nach dem Besuch von Alex darüber informiert, dass in Berlin was läuft, was vielleicht dem Winter einen Vorteil verschafft. Dann taucht auch Jean-Claude auf, denn wo der Sommerritter ist, wird auch er hingeschickt …

Am nächsten Morgen ruft noch vor Morgengrauen Helmut von dem Orte der Testamentseröffnung an – die Toten graben sich durchs Erdreich. Sie fahren alle dorthin und wollen den Nekromanten stellen. Doch stellt sich als schwieriger heraus als gedacht, da der Nekromant einige Tricks auf Lager hat. Erst einmal gelingt es nur, die Trommel abzustellen.



2. Teil: Das Testament – Familienbande

Die Gruppe begibt sich nach drinnen – kurz darauf fährt Josephines weiße Stretchlimo vor und mit ihr Karl-Friedrich. Sie scheint einen Handel mit Karl-Friedrich zu haben.

Drinnen versammeln sich die Schaumburg-Lippes, es herrscht keine allzu herzliche Stimmung.

Der Anwalt erscheint und übergibt Alex das Testament, damit diese es verliest:

Das Testament

Willen von Graf Otto V. zu Holstein-Schaumburg:

In meiner Obhut liegt der Zugang zu einem der mächtigsten Mysterien unserer Geschichte, weshalb ich anno 1640 aus dem Leben schied, um den immer zahlreicheren Attentaten ein Ende zu setzten – und damit das Wissen über den Zugang zu diesem mächtigen Mysterium mit ins Grab zu nehmen.

Schon als mit dieser Obhut angetragen wurde, war das Mysterium entrückt. Doch es wurde vorhergesagt, dass es sich Ende eines pestgleichen Jahres 2020 wieder zeigen wird. Daher werde ich die Möglichkeit, sich würdig zu erweisen, das Wissen über den Zugang zu diesem Mysterium zu erreichen in die Hände meiner Erben legen.

Ich werde die Magier des Weißen Rates damit betrauen, die männlichen Erben meines Blutes zu diesem Zeitpunkt zu benennen.

Diese sind:

1. Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe (Sonnentempler)

2. Friedrich Christian (ehemaliger Prinz) von Schaumburg-Lippe (Nazi)

3. Karl-Friedrich von Schaumburg-Lippe (Dernarier Bachariel – Blitz Gottes)

4. Ernst-August von Schaumburg-Lippe

5. Georg Wilhelm zu Schaumburg Lippe (Hades)

Und
6. Alberich, Herzog des Sommers, um eine Schuld zu begleichen.

Den Erben wird eine Karte mit Orten ausgehändigt, 15 Orte sind angekreuzt. Dazu eine Apparatur. Die Erben müssen die 5 richtigen Orte herausfinden und dort Prüfungen bestehen. Sie werden dort Gegenstände erhalten. Einer wird das Erbe antreten.

Nachdem alles verlesen wurde, verlässt der Anwalt das Familientreffen.
Max wendet sich sofort Karl-Friedrich zu. Der erklärt ihm, dass es doch diese magische Versteigerung gab. Ob er da mal was von gehört habe … Da gab es die … da erklingt lautes Trompeten, die Wände erzittern … die Posaunen von Jericho. Und damit wird Helmuts Schutzmagie erschüttert.

Und das Trommeln geht wieder los. Der Nekromant. Alex stürzt aus dem Raum, Björn hinterher.

Das Schwert der Hoffnung
Neben Karl-Friedrich taucht eine weitere Gestalt auf – Achroniel. Karl-Friedrich dagegen verschwindet in einem Blitz. Ernst-August greift den Denarier mit einem Kältezauber an, was die Zeit ja verlangsamt. Doch das scheint nicht zu wirken

Da greift Friedrich-Christian Ernst-August an – es entbrennt ein Duell.

Achroniel wechselt die Gestalt. Er erscheint als Max‘ Ehefrau, Helmut, der ihn angreifen will, sieht erst seine Mutter, dann ein 16-jähriges Mädchen: Pippa. Und Max sieht schließlich seinen kleinen Sohn.
Der Denarier ist der Engel der Masken.
Schließlich besiegt Max den Denarier. Dieser sagt, er wolle sich ergeben … Max will, dass dieser seine Münze abgibt. Doch dieser zögert. Schließlich nimmt der Engel wieder Achroniels Gestalt an und Max sieht Rot. Er tötet den Denarier und das Schwert der Hoffnung zerbricht.

Währenddessen stellen Alex und Björn den Nekromanten.

Ernst-August und Friedrich-Christian gehen nach dem Duell wie zivilisierte Aldige auseinander … in dem Ernst-August selbstverständlich gewonnen hat.

Schließlich verabschiedet sich auch Georg Wilhelm, der einzig netten Verwandte.

Als Alex von dem zerbrochenen Schwert erfährt, rastet sie aus und beschimpft Max, dass er mit seinem Egoismus das Erbe Sophias zerstört hätte – Max lässt es über sich ergehen, er fühlt sich schuldig, ist voller Selbstzweifel und Selbstanklage.

Schließlich versammeln sie sich wieder bei Ernst-August und versuchen herauszufinden, was die richtigen Orte sind. Dort ruft sie Josephine an. Sie weiß von Karl-Friedrich, dass die Wälder der Argolis der erste Ort ist.



3. Teil: Die erste Prüfung – Wo komme ich her?

Ernst-August, Alex, Helmut, Max und Björn gehen nach Griechenland – durch ein Sommertor von Björn.

1. Ort: Wälder der Argolis auf Peleponnes

Nemeischer Löwe, Opferdolch
Sie kommen in ein Gebiet, wo sie eine übernatürlich Präsenz ausmachen: Der Löwe streicht herum.

Doch da tut sich plötzlich vor ihnen ein Bereich auf – Ernst-August sieht sein Elternhaus und läuft darauf zu, Max und Alex hinterher. Helmut und Björn bleiben draußen, sie versuchen herauszufinden, was es mit diesem seltsamen Bereich auf sich hat – da treffen sie auf den Löwen.

Der große Bruder
Jetzt ist Ernst-August ist 6 Jahre alt, auch Alex und Max. Sie spielen ausgelassen im Garten. Ernst-Augusts Mutter kommt aus dem Haus raus und bringt Erfrischungen. Und dann taucht der 10 Jahre ältere große Bruder Karl-Friedrich auf – der geliebte und bewunderte große Bruder! Dieser wirbelt den kleinen Ernst-August durch die Luft. Als sie reingehen kommt der Vater, der strenge. Er fragt den kleinen Ernst-August, ob er seine Hausaufgaben erledigt hat. Doch das hat er übers Spielen vergessen. Da will der Vater ihn bestrafen, die Mutter stellt sich dazwischen, der Vater wird so zornig, dass er die Mutter schlagen will, was der Bruder verhindert.

Der junge Warden
1 Jahr später. Ein großes Fest wird gefeiert – sein Bruder ist zum Warden ernannt worden, den jüngsten, den es bisher gab. Das Haus ist voller Gäste, alles glitzert. Und auch der kleine Ernst-August, jetzt 7, ist aufgeregt. Sein Bruder tanzt mit seiner Mutter, dann holen sie ihn dazu.

Später spielt Ernest mit seinen Freunden Verstecken. Da geht die Tür auf und die Mutter kommt herein. Unterm Tisch beobachten Ernst-August, Alex und Max die Szene. Da ist auch dieser nette Onkel, Ernst-August mag ihn gern, der bringt ihm immer Geschenk mit. Seine Mutter und der Onkel unterhalten sich. Er sagt, dass er sie mitnehmen möchte, aber sie will nicht wegen des Kleinen. Doch der Onkel hat Angst um sie, denn wenn der große Sohn ganz weg ist, wird der Mann sie noch totschlagen. Dann küsst der Onkel die Mutter! Da geht die Tür auf und der Vater betritt den Raum, er erfasst die Szene, ergreift einen Feuerhaken und schlägt damit auf den Onkel ein. Der stürzt zu Boden – und bleibt so komisch verdreht liegen.

Lawbreaker
Da wirft sich die Mutter dem Vater entgegen – der hat den Feuerhaken immer noch hoch erhoben und holt aus, das todbringende Eisen auf den Kopf der Mutter gerichtet. In dem Moment stürzt der Bruder in das Zimmer, er kann gerade noch einen Feuerball schleudern – in dem der Vater verbrennt.
Später, der Bruder verabschiedet sich von der Mutter und Ernst-August. Er nimmt den Bruder hoch und sagt, der solle jetzt gut auf Mama aufpassen, denn jetzt sei er der Mann im Haus. Ernst-August drückt den Bruder und sagt ihm zum Abschied: Ich hab dich lieb.

Belohnung: Sand. Der Opferdolch ist schon vergeben, da war jemand schneller.

Der Nemeische Löwe
Danach verschwindet diese Vision und sie stehen wieder in der sonnig beschienenen Landschafts Griechenlands. Doch da hören sie Löwengebrüll. Alex und Max rennen dorthin, wo sie Helmut und Björn im Kampf mit dem Nemeischen Löwen sehen. Ernst-August bleibt zurück. Lange schaut er auf den Bereich, wo sein Elternhaus stand.

Helmut und Björn haben mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass der Löwe gar nicht mal so einfach zu bekämpfen ist. Denn der Löwe gilt als so gut wie unverwundbar. Doch Alex fällt ein, dass dieser Löwe von Hera abgerichtet wurde – und so befiehlt sie ihm, Sitz zu machen – und der Löwe gehorcht. Es ist schließlich so zahm, dass er Alex begeistert abschleckt. Sie nehmen 2 Strähnen aus der Mähne des Löwen mit.



4. Teil: Abend in der Taverne

Sie finden ein kleines Hotel mit einer Taverne davor. Sie setzten sich zusammen. Zuerst sind alle noch etwas ruhig. Essen wird bestellt. Langsam tauen alle auf. Doch Björn ist müde und geht als erster schlafen.

Max‘ 1. Traum
Max betrinkt sich und schläft am Tisch ein. Dabei träumt er:
Dunkle Wohnung, Mondschein im Zimmer. Irgendwo leuchtet ein roter Laserstrahl. Du bewegst dich im Dunkeln hinein. Etwas klickt – du hältst inne. Dann eine Explosion, du wirst zurückgeschleudert. Sobald sich der Staub gelegt hat, erhebst du dich, gehst weiter und zu einem Tisch. Dort liegen Teile eines Scharfschützengewehrs. Du zögerst. Dann greift deine Hand nach einem Zielfernrohr. Du drehst dich um und verlässt den Raum. 
Als Max wach wird, weil Alex nicht mehr erträgt, wie er da sabbernd auf dem Tisch schläft, schaut er sich verwirrt um und blickt auf seine Hand. Kein Zielfernrohr. Er beschließt, ins Bett zu gehen.

Ernst-August und Helmut trinken Wein und erschaffen ein Ritual, um die nächste Vision Ernst-Augusts in einer Flasche einzusperren. Ein Joint spielt auch eine Rolle: Uns bleibt immer Griechenland.

Pippa
Nachdem sich Helmut einen Joint gedreht hat und diesen erst mal entspannt raucht. Duftet um ihn plötzlich alles nach Frühling, es liegt eine unvergleichliche Leichtigkeit in der Luft. Und da sieht Helmut Pippa. Das Mädchen, das er auch beim Engel der Masken gesehen hat. Sie erklärt, dass sie unbedingt ihren Papa besuchen wollte – nach einigen Kontrollfragen von Helmut glaubt er schließlich, dass dies Pippa ist. Alex sieht, dass Helmut sich mit der Luft unterhält und öffnet ihr 3. Auge. Da sieht auch sie Pippa und spricht sie an. Pippa freut sich über Tante Alex. Und auch Ernst-August öffnet das 3. Auge – und auch er kann die junge Dame begrüßen. Bei ihm ist sie allerdings noch etwas scheuer – er rieche so nach Winter.

Nach dieser Episode ordert Ernst-August mehr Wein, sie brauchen noch mehr Alkohohl für das Ritual, das sie hier in der Taverne sitzend in der Öffentlichkeit abhalten wollen. Alex ist etwas verzweifelt, weil sie die einzig Verantwortliche zu sein scheint.

Max steht wieder auf und findet seine Freunde unten vor. Doch vor allem findet er eine griechische Schönheit vor, die er schließlich mit aufs Zimmer nimmt.

Alex spricht mit Sophia
Alex ist entsetzt. Und fühlt sich allein. Sie geht an den Strand. Dort schaut sie in das nachtblaue Meer und stellt sich vor, dass das der Hades ist und spricht zu Sophia. Sie erzählt ihr, wie wütend sie auf Max ist und dass er ihr Erbe zerbrochen hat und das Schwert nie verdient hätte.

Und plötzlich antwortet ihr Sophia, die neben ihr steht. Alex schaut sie nicht an, aber sie unterhalten sich. Alex fragt, ob Sophia glücklich ist, was diese bejaht. Und sie erklärt ihrer Freundin, dass Max das Schwert verdient hat. Und dass er es sein Weg ist, seine Entscheidung. Vielleicht musste er das Schwert verlieren. Es ist sein freier Wille, seine Bestimmung zu wählen.
Dann warnt Sophia Alex vor Georg Wilhelm. Sie erzählt, dass dieser einen Pakt mit Zagreus hat und man ihm nicht trauen könne. Zum Abschied drückt Sophia Alex‘ Hand und hinterlässt ihr darin einen Diamanten.

Mabs Wünsche
Als Ernst-August auf sein Zimmer geht, erwartet ihn dort seine Gattin. Agnes erklärt ihm Mabs Wünsche bezüglich der Schulden, die er noch bei ihr hat: Sie will die Erste sein, die von dem Orakel eine Prophezeiung erhält. Ernst-August hält dieses Ansinnen für viel zu hoch. Nach einer Diskussion erklärt Agnes, dass sie, bzw. Mab, ihn das Ganze überdenken lässt. Dann widmet sich Ernst-August seinen ehelichen Pflichten.

Max‘ 2. Traum:
Im Morgengrauen wälzt sich Max in seinem Bett herum. Erneut wird er von seltsamen Träumen geplagt:
Ein Raum mit Springbrunnen, Feng-Shui-Kerze, Bonsai und Tatami-Matten auf dem Boden. Es strahlt das Sonnenlicht zum Fenster herein. Du schaust dich um, gehst durch den Raum, betrachtest Schmuck, einen Raumbedufter, einen weißlichen Kristall. Schließlich bleibst du vor einem Armband stehen, das aus beschrifteten Obsidianperlen besteht. Du greifst danach und steckst es ein.

Als Max schweißgebadet erwacht, ist die griechische Schönheit verschwunden – der Traum hängt ihm noch seltsam nach. Er beschließt, die Nebel der Nacht bei einem Bad im Meer loszuwerden.

Am Frühstück erfahren sie, dass Björn aufgebrochen ist, um eigenen Geschäften nachzugehen. Alex erzählt den anderen, was ihr Sophia über Georg Wilhelm gesagt hat.

Attentat
Schließlich fahren sie mit einem gemieteten Landrover los. Auf der einsamen Landstraße werden sie beschossen – die Attentäter sind wieder da. Vor ihnen auf der Straße sind Minen. Dank der Fahrkünste von Max und gemeinsamen magischen Aktionen entkommen sie dem Attentat. Während der Fahrt erreicht Ernst-August eine Version, die aber von der Flasche abgefangen wird.

Sie machen eine Pause bei einer Taverne. Dort entdeckt Max einen Tracer, die ihm die griechische Schönheit wohl zugesteckt hat. Helmut legt einen Zauber darauf.

Gemeinsam schauen sie sich die Vision an: Das Ritual einer Pythia.

Da klingelt Max‘ Handy: Michael Carpender. Er bestärkt Max, dass dieser trotz des zerbrochenen Schwert ein Ritter ist.



5. Teil: Die zweite Prüfung – Wer geht mit mir?

Während sie noch zusammensitzen, tritt Björn zu ihnen. Er will erst nicht sagen, was er gemacht hat. Doch dann legt er den Opferdolch auf den Tisch. Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe hatte ihn.

Es entbrennt eine Diskussion, wer wem traut – wer sind die wahren Freunde?

Schließlich wird die Fahrt fortgesetzt.

2. Ort: Stymphalos

Stymphalische Vögel, Melodie

Stymphalische Vögel, Sümpfe, Sumpfleichen mit ausgepicketen Augen:
Kampf gegen die Vögel – Alex verstärkt die Schwerkraft, Ernst-August lässt alle levitieren, Helmut setzt die runterfallenden Vögel unter Strom (Blitzschlag).

Becirct
Bis auf Max werden alle becirct und Max hat alle Hände voll zu tun, dass niemand im Sumpf versinkt. Dann gehen sie über eine Wiese bis zu einem Bergpfad in Visionen gefangen, bis auf Max:
Ernst-August schreitet voller Elan durch eine sonntägliche Frische, den Spaziergang schwingend.
Björn und Alex hüpfen Hand in Hand, bis Alex schließlich Björn küsst. Und dieser den Kuss erwidert.
Helmut dagegen sucht für seinen Alu-Grill eine gute Stelle im Tierpark.
Schließlich wird Ernst-August noch etwas schneller – und stürzt über eine Kante in die Tiefe. Max rennt hinterher.

Die Aufgabe
Da sieht er, dass Ernst-August neben einem Römer in Toga steht – 10 Meter unter ihnen auf einem schmalen Pfad.
Plötzlich kommen alle wieder zu sich. Und der Römer stellt sich als Renaldus vor, der Wächter dieses Ortes. Er war der Letzte, der damals ein Orakel empfing, das ihm ein glückliches Leben ermöglichte. Deshalb ist er jetzt der Wächter, bis eine neue Pythia gefunden wurde.
Er erklärt Ernst-August und Björn, dass diese beiden von den Sirenen eine Melodie lernen müssen. Aber leider wird man wahnsinnig, wenn man Sirenen lauscht. Aber der Weg dahin beginnt hier – sie gehen durch einen Bogen, worüber steht: Wer geht mit mir?
Ernst-August geht durch, danach Björn. Sie sehen sich nicht. Als die Freunde durchgehen, sehen sie den einen auf dem linken Pfad, den anderen auf dem rechten. Alex und Helmut gehen mit Ernst-August, Max mit Björn.

Lehrer John Dee
Ernst-August ist 17 Jahre alt und trifft seinen Lehrer John Dee. Dieser erklärt ihm, dass jeder ein persönliches Sternenbild hat. Diesen müsse Ernst-August jetzt finden.
Dann steht Ernst-August mit Alex und Helmut in einem Heckenlabyrinth. Ein Eber, ein paar Skorpione, ein sich ständig änderndes Labyrinth später – und mit Alex‘ aufgeribbelten Mantel als Wollfaden und Ernst-Augusts Leitstern in Form einer Eule finden sie aus dem Labyrinth heraus.
Dann steht Ernst-August wieder vor seinem Lehrer John-Dee, der ihn lobt und meint, er werde ein großer Magier, genauso wie sein Bruder. Zum Abschied gibt er Ernst-August eine Eulen-Brosche.

Lehrerin Frau Pöppler
Björn ist 13 Jahre und muss nachsitzen – mal wieder wurde er von Mitschülern reingelegt. Doch die Klassenlehrerin Frau Pöppler übernimmt das Nachsitzen und erzählt Björn den Anfang einer Geschichte, die er fortsetzen soll. Ein Drache hat eine Jungfrau entführt. Björn soll die Jungfrau retten, wie macht er das?
Björn ist mit Max in einer Drachenhöhle. Zusammen schleichen sie sich tief in die Höhle hinein und sehen, dass der Drache ein Nest pflegt, in dem ein großes Drachenei liegt – daneben die schlafende Jungfrau.
Während Max für Ablenkung sorgt, indem er den Drachen vom Nest weglockt und ihn mit dem Schwert bedroht, kann Björn unter einem Schleier zum Nest schleichen, er hebelt das Ei aus dem Nest, das den schrägen Höhlenboden runterrollt. Das lenkt den Drachen wiederum von Max ab und er saust seinem Ei hinterher. Björn kann jetzt die die Jungfrau hochnehmen und gemeinsam mit Max aus der Höhle rennen – aus dem ihnen der Drache noch eine Feuerwolke hinterherschickt.
Erneut sitzt Björn im Klassenzimmer, wo ihn Frau Pöppler für seine fantasievolle Geschichte lobt. Sie sagt, Björn kann jetzt heimgehen, seine Mutter wird noch arbeiten, aber vielleicht kann er ihr ja auch eine schöne Geschichte beim Heimkommen erzählen. Sie schenkt ihm einen Füller, mit dem er seine Geschichten aufschreiben soll.

Nach diesen Episoden treffen sich alle auf einer Wegkreuzung. Die Freunde beschließen, die Gruppen neu zu mischen und Max tauscht mit Helmut seinen Platz. Danach geht Ernst-August mit Max und Alex den Weg nach links weiter, während Björn mit Helmut nach rechts geht.

Thomas Lehmann
Kriegsschauplatz – Ernst-August ist mit seinem Freund Thomas im Krieg – wie schon so oft, bilden sie gemeinsam mit NAME? ein Dreigespann, wo einer dem anderen sein Leben anvertraut. Diesmal müssen sie einen Nekromanten, die Krähe, jagen, der gerade seine Toten über das Feld zu den Soldaten schickt.
Thomas verteidigt zusammen mit Max die Soldaten und tötet die Untoten. Ernst-August und Alex suchen den Nekromanten. In einem Dorf, das teilweise noch bombardiert wird, ist es totenstill – denn hier sind nur die Toten. Niemand lebt mehr. Ernst-August und Alex stellen den Nekromanten in einer Schule. Doch der hat sich mit einer Illusion gut getarnt, sodass er einen Feuerball auf sie werfen kann, bevor ihn Ernst-August überwältigen kann. Alex wird schwer verletzt. Ernst-August verurteilt den Nekromanten und tötet diesen, indem er ihm den Kopf abhaut.
Währenddessen metzeln sich Max und Thomas durch die Untoten. Als sie mal Pause machen können, erzählt Max, dass er einen kleinen Sohn hat – Thomas erklärt, dass auch er eines Tages eine Familie haben möchte.
Als Ernst-August und Alex wieder zu ihnen stoßen, gönnen sich die beiden Freunde, Thomas und Ernst-August, einen kleinen Schluck. Sie fühlen sich tief verbunden.

Bern Krause
Mafia-Szenario
In einer Lagerhalle ist Björn mit seinem Kollegen Bernd auf dem ersten Außeneinsatz. Sie machen ihre Ausbildung in einer Detektei und sollen eine Halle übewachen, wo vermutlich die Mafia Drogen verschiebt. Auch Helmut ist dabei. Bernd sorgt für eine Ablenkung. Björn und Helmut schleichen sich zu zwei Räumen, wo in dem einen drei Wachmänner getötet werden sollen – in dem anderen Raum will ein Mann gerade eine Frau vergewaltigen. Helmut und Björn teilen sich auf. Helmut rettet die Frau und Björn, ganz Ritter, stellt mit seinem Schwert die Mafiosi – und rettet die Wachmänner. Nach dem Einsatz strahlt Bernd Björn an – das ist der tollste Job, den man haben kann!

Diese Wirklichkeiten verschwinden und sie treffen sich alle wieder auf der Kreuzung. Ernst-August hat die Flasche mit dem Monogramm von Thomas, Björn trägt die alte Armbanduhr von Bernd (der mittlerweile verstorben ist).

Die Sirenen
Die Gruppe blickt nun auf ein Tal mit Wasserfall, wundersamen Pflanzen und badenden Sirenen – eine Bild so kitschig schön, dass es allen den Atem verschlägt. Die Gruppe wappnet sich, indem Alex eine Kerze schmilzt und sie sich alle Wachs in die Ohren stopfen. Bis auf Alex betreten alle das Tal. Ernst-August und Björn setzten sich jeweils neben eine Sirene. Ernst-August verbeugt sich vor der Schönheit, nimmt den Wachs aus den Ohren und hört deren Gesang zu, der schrecklich-schön ist.
Björn versucht, den Gesang mit einer App auf seinem Handy aufzunehmen. Anscheinend wird der Gesang aufgenommen, aber löscht sich beim Abspielen. Also nimmt auch Björn den Wachs aus den Ohren und lauscht.
Ernst-August und Björn widerstehen dem Wahnsinn, indem sie sich an ihre geschenkten Gegenstände (Eulenbrosche, Flasche, Füller, Uhr) klammern.

Belohnung: Sand + Melodie

Nach der Prüfung stehen sie direkt am Auto, wo sie sofort beschossen werden, aber das Auto mit den Attentäter rast davon. Ernst-August weist darauf hin, dass sie unter dem Auto nachschauen sollten – und tatsächlich, da ist eine Autobombe. Helmut nimmt sich ihrer an und bespricht sie mit einem Joint:
Hey, wie geht es dir? Ich bin so wütend, ich könnte explodieren! Hey, chill doch mal …



6. Teil. Dritte Prüfung – Was sagt man über mich?

Abend in der Taverne
Essen, Gespräche
Gespräch zwischen Alex und Björn, Björn will wieder Mensch werden.

Papa Schmeißer
Der Geist von Papa Schmeißer besucht Helmut. Er redet dem Sohn zu, dieser solle doch die Mutter seiner Tochter heiraten. Er hinterlässt ihm seine Armbanduhr.

Max‘ Visionen
Max sieht einen Überfall im Museum.

Besuch der Sommerlady
Lily führt ein Gespräch mit Björn, sie will, dass er Pythia wird.

Max und Achroniel
Max ist immer noch mit Achroniel verbunden. Anscheinend sieht einer durch die Augen das anderen.

Kyzikos: Hekates Reich

Ernst Augusts Beerdigung
Jean-Claude und Helmut tragen den Sarg.

Grabreden von Agnes, Jean-Claude, Helmut, Josefine
Außerdem: Almathea (und Alex), Karl-Friedrich, 2 Schwestern (Kopf-ab-Ernst – getötete Kinder), Mab

Björns Beerdigung
Mutter von Björn (die ihren Sohn so selten sieht)
Grabreden von Lily, Ernst-August, Max, Helmut, Jean-Claude
Außerdem Überlebende/Verwandte von Sylt

Belohnung: Sand, das Goldene Vlies ist vergeben

Insel südl. von Cythera – Welche Spuren hinterlasse ich?
(Garten der Götter, Zyklopen, Auge)

Überfall
Scharfschützen und Erdmagie

Deal mit Mab
Ernst-August und Björn vereinbaren, dass Mab das erste Orakel hört, Titania das zweite – wenn einer von den beiden die Pythia wird. Danach entlässt Mab Ernst-August aus dem Winter – mit einem eisigen Kuss.

Friedrich Christian von Schaumburg-Lippe
Der Nazi wird überwältigt – zur Überraschung von Alex und Ernst-August ist dieser kein Lawbreaker. Sie machen einen Deal mit ihm: Er kann gehen, muss aber diesen Ort hier verlassen – und sie wollen Infos von ihm. Sie erfahren, dass Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe, der Sonnentempler, die Attentäter angeheuert hat. Außerdem hat dieser das Goldene Vlies.



7. Teil: Vierte Prüfung – Welche Spuren hinterlasse ich?

Insel südl. von Cythera
Garten der Götter, Zyklopen, Auge

Zwei Parteien
Kurz vor dem Eingang zum Garten der Götter: Abgestürzter Hubschrauber. Alle Insassen scheinen tot – Assassine mit dem Zeichen von Marinos Antypas, aber auch andere, die haben ein Wappen – Schaumburg-Lippe + die Initialen GW= George-Wilhelm.

Anscheinend hat ein Felsbrocken den Hubschrauber zum Absturz gebracht. Hinter dem magischen Schleier bewachen Zyklopen den Eingang zum Garten der Götter. Die haben wohl den Felsbrocken geworfen.

Der weiße/schwarze Rat
Ein Assassine hat überlebt. Helmut kann im Handy eine Nummer nachverfolgen – eine Nummer in Langley, CIA.
Der Einsatz läuft über den Griechen, doch eigentlich steckt die CIA dahinter – und dahinter verbirgt sich noch ein Name: Gregori Cristos

Määhäää!
Da Zyklopen durch einen Schleier hindurchschauen können, muss ein Plan her:
5 Schafe werden geschoren. Verborgen unter dem Schafsfell und mit Schafsgemecker von Helmuts Handy geht es durch das Zyklopenland bis in die Höhle.

In der Höhle gibt es eine Grube voller stinkendem Schlamm, die gegen die Angriffslust des Gartens schützt. Alle schmieren sich damit ein.

Der Garten der Götter
Fantastische Blumen, Bäume und andere Pflanzen. Alle eher tödlich. Im Garten noch weiter getötete Assassine/Gegner. Alle von den Pflanzen getötet. Auch Georg-Wilhelm ist tot.
Hesperiden bewachen den Garten, Zyklopen pflegen ihn.

Eine Hesperide schließt Freundschaft mit ihnen – sie bietet ihnen ein frisches Kätzchen an. Nachdem alle davon abgebissen haben, können sie die Hesperide verstehen.

Brennender Dornbusch
Im Garten gibt es einen Dornenbusch. Max geht dorthin. Der Dornenbusch fängt an zu brennen. Und Max beginnt zu beten. Uriel erscheint ihm. 
Angebot: Göttlicher Spion bei Achroniel.
Uriel erklärt ihm, dass er kein Schwert braucht, um ein Ritter des Kreuzes zu sein.

Drachenweisheit
Die Hesperide führt Ernst-August und Björn zu dem dreiköpfigen Drachen Ladon, der im Garten den Baum der goldenen Äpfel hütet – die goldenen Äpfel der Unsterblichkeit. Der Drache gewährt Ernst-August und Björn eine Frage, die er wahrhaftig beantworten wird.

Björn möchte wissen, wie er den Mantel Alberichs ablegen kann. Der Drache kann keine einfache Antwort geben. Ein Mantel der Macht kann man nicht leicht ablegen. Vor allem, da dieser Mantel auch ein Teil der Macht des Sommers ist. Es wird kein leichter Weg werden. Björn wird etwas brauchen, mit dem er eine Verhandlung führen kann. Es ist nicht unmöglich, aber ein langer Weg, der eine Strategie braucht.

Ernst-August möchte wissen, wie er Karl-Friedrich retten kann. Der Drache erklärt, dass Karl-Friedrich alles vergessen hat, er weiß nicht mehr, wie sein Leben früher war. Er muss ihn daran erinnern.

Dann erklärt Ladon ihnen, dass das Orakel der älteste Drache ist und dass dieser wieder erwacht. Apollo hat ihn damals eingeschläfert, obwohl er allen erzählt hat, er hätte ihn getötet. Und jetzt braucht er für seine Visionen eine Pythia. 
Dazu muss die Pythia den Test bestehen – und dann wird der Drache wählen.

Der Drache zeigt Ernst-August und Björn ihre Spuren.

Ernst-Augusts Spuren
Fußspuren, die wohin führen oder wieder vergehen – z.B. kleine Fußspuren, die sich auflösen (keine Familie), dafür andere Fußspuren, wo Menschen gerettet wurden.

Deutliches Bild: 
Ernst-August verhandelt den Status Berlin, dass der weiße Hof hier einen Sonderstatus erhält. Fußspuren der weißen Vampire in Berlin vermehren sich und sind überall zu sehen. Wie ein Netz, das sich durch ganz Berlin zieht, durch alle Schichten (Polizeipräsident, Bürgermeister).

Björns Spuren
Auch hier sind verschiedene Fußspuren zu sehen, die vergehen oder mehr werden (gerettete oder nicht gerettete Menschen).

Deutliches Bild:
Eine Frau sucht Hilfe in Björns Detektei. Björn packt gerade als seine Sekretärin ihm eine Besucherin meldet, die keinen Termin hat. Björn winkt ab, er nimmt keine Klienten mehr an, er ist auf dem Weg zum Sommerhof und verlässt das Büro. 
Die Frau wird von der Sekretärin weggeschickt, sie ist verzweifelt. Als sie geht, wird sie verfolgt – und entführt. Es ist Julia, die Frau von Max.
Das Schwert der Hoffnung zerbricht.

Geschenke
Ladon schenkt den Gästen etwas:
Björn bekommt Apfelsamen.
Ernst-August erhält ein Papierschiff, das ihm Karl-Friedrich als Kind gebastelt hat.
Helmut kriegt Erde aus dem Göttergarten für Pippa, Alex einen Handspiegel.
Max nimmt eine Karte in Empfang, die ihm den Weg zu Lemnos und den Werkstätten des Hephaistos zeigt.

Belohnung
Sand für Björn und Ernst-August und jeder bekommt die Hälfte eines Stirnreifs.

Un-tot
Georg-Wilhelm ist wieder auferstanden – und mit ihm seine Schergen. Max geht zurück zum Dornenbusch und fängt dort heiliges Licht in Sophias Diamant ein (den Alex Max gegeben hat).
Kampf gegen die Untoten. Als Georg-Wilhem endlich besiegt ist, wird der Zauber aufgehoben, der die Zyklopen im Schlaf hält. Im Schafskostüm geht es zurück.



8. Teil: Verhandlungen und Verpflichtungen

Taverne
Zurück in der Taverne. 2 Verdächtige am Nachbartisch. Ernst-August und Alex provozieren sie:

Nicos, Sonnentempler.
Nicos ist ein Sonnentempler im Namen Tyr, er redet in Finnisch. 
Leon, der Pro … äh, der Bodyquard.

Verfolgung des Autos.

Villa in den Bergen
Ernst-August und Alex gehen vorne rein.
Marc von Eisenloh begrüßt die Gäste. Trinken, reden, Deals machen. Er ist mit Alexander Christian Viktor Hubert Prinz zu Schaumburg-Lippe verbündet. Deal: Sollte doch Ernst-August Pythia werden, kann sich Marc von Eisenloh einmal an ihn wenden, wenn er mal Hilfe braucht.

Dafür wird Johann, der Diener, sich am nächsten Tag mit ihnen treffen, denn dieser hat kein Abkommen mit Alexander Prinz zu Schaumpurg-Lippe.

Safeknacker
Björn, Max und Helmut brechen hinten ein.
Sie finden ein Arbeitszimmer mit einem Safe. Darin: 
Ein Spiegel für die Kommunikation
Ein Schreiben, das zeigt, dass Friedrich Christian an der Deportation von Juden nach Auschwitz beteiligt war. Damit wird dieser offensichtlich erpresst.
Eine schriftliche Anweisung von Christos
Geld, Diamanten.

Draußen wird das Auto von einer Panzerfaust angegriffen. Die Magier schützen sich und können fliehen. Doch das Auto bleibt stehen.

Donnerndes Sommerfest
Björn öffnet ein Tor, um abzukürzen. Dort wird er von Fix, dem Sommerritter empfangen – er soll ihn zur Sommerlady bringen. Alle gehen auf einen Hügel zu einem Palast. Dort wird ein Fest gefeiert mit Lily und Titania. Zeus ist Ehrengast.

Alex am Katzentisch! Björn, Helmut, Max und Ernst-August an der Tafel.Tanz und Gespräche. Alex ertantzt sich einen Platz an Zeus‘ Seite.
Pippa, die Frühlingslady, ist auch da. Papa Helmuth ist hin und weg und völlig überfordert.
Max lenkt die Aufmerksamkeit der Sommerkönigin und Sommerlady auf sich.

Frühlingsgefühle
Pippa flirtet mit Ernst-August und verschwindet mit ihm nach draußen. Dort küsst sie ihn lange und ausführlich. Ernst-August ist wieder Anfang 20.
Alex greift ein. Sie hält erst Pippa eine Standpauke, dann Ernst-August und schließlich Helmuth.

Zeus schließt mit Björn einen Deal: Er wird ihn im letzten Kampf unterstützen, dafür wird er eines der ersten drei Prophezeiungen bekommen, wenn er Pythia wird.

Pippa wird von einem Zwerg abgeholt, ein Sohn von Alberich. Er ist Vormund von Pippa. 

Geschenke
Zum Abschied bekommt Alex von Zeus eine Münze.
Björn bekommt von Lily eine Sonnenblume, die zum Schutz dient.

Sie gehen zurück, beim Rückweg sehen sie, dass der Palast auf dem Hügel der Akropolis gleicht.
Alex fragt Björn aus, der erzählt ihr alle Zweifel und dass er nicht den Mantel behalten möchte.
Als Björn ein Tor aufmachen will, erklärt Max, dass Björn das woanders machen soll. Dann öffnet Ernst-August das Tor – und da stehen Zagreus und Sophia.



9. Teil: Verbündete und Feinde

Verräterische Geschenke
Zagreus will Münze und Sonnenblume nicht mitnehmen.
Untersuchung der Magier:
Auf der Münze liegt ein Aufspürzauber und ein Aphrodisiakum (Vergewaltigerdroge).
Auf der Sonnenblume liegt ein starker Schutzzauber – und Abhörzauber.
Beides wird in die Taverne gebracht.

Im Hades
Empfang im „Wohnzimmer“.
Zagreus erklärt, dass sie Unterstützung brauchen. Björn hat Zeus und Alexander Christian ist ein Sonnentempler im Namen von Ares. Also bietet Zagreus ihnen für den letzten Kampf einen Deal an: Er unterstützt sie mit seinen Mannen dafür müssen sie ALLE … zur Hochzeit kommen.

Alex und Sophia führen Mädchengespräche, während Ernst-August noch ein wenig mit Zagreus verhandelt. Was hilft gegen Ares? Eine Waffe von Hephaistos.

Mehr Frühlingsgefühle
Keine Rückkehr in die Taverne. Unterkunft in der Jugendherberge. Doch Ernst-August schläft lieber draußen – Alex geht mit ihm. Ernst-August ruft eine Dryade – und schläft mit ihr. Alex macht kein Auge zu.

Björn und Max schlafen friedlich in der Herberge.

Ein Ohr im Lager des Feindes
Johann kommt vorbei und erzählt Interessantes.
Mit dem Prinzen im Bunde:
Marc von Eisenloh und 5 andere Magier. Außerdem der Sonnentempler Nicos.
Karl-Friedrich ist auch dabei, er will vor allem eins: Ernst-August töten.
Friedrich-Christian ruht sich gerade in der Aphrodite in Athen aus.
Mama Hansen wurde entführt. (Sonst gibt es keine Angehörigen)

Helmut macht ein Ritual:
Sie sehen wie jemand Flyer verteilt. Kurz darauf kommt ein Krankenwagen und holt Mama Hansen ab.



10. Teil: Befreiung und Enthemmung

Sommerfurie
Als Björn versucht, den Sommer herbeizurufen erscheint Lily mit Fix. Sie ist sehr wütend über das, was Björn zu Alex gesagt hat – dass er nicht am Hof des Sommers bleiben will und dass er nicht Pythia werden will. Da Björn nur herumstammelt, wird das Ganze nicht besser und Lily erklärt, dass Björn keinen Zugriff mehr auf den Sommer hat, bis er sich besonnen hat.

Durch den Winter
Durch den Winter geht es nach Athen. Ein Spinnenmonster will angreifen, wird von Jean-Claude getötet. Plaudernd begleitet er die Gruppe bis zum Tor nach Athen.

Mama Hansen
Mit einem Suchzauber geht es zum Ort der Entführer – tief in Athens Slums. Max und Björn gehen von hinten rein. Alex, Ernst-August und Helmuth von vorne. Die Entführer werden unschädlich gemacht. Im Keller in einer Zelle steht ein Entführer mit geladener Waffe hinter Mama Hansen. 
Max verhandelt mit den Entführern die Freilassung von Mama Hansen.
Mama Hansen wird in der dt. Botschaft in Sicherheit gebracht. Wo auch die Beweise gegen Friedrich Christian gelagert sind.

Aphrodite & Adonis
In der Therme soll der Nazi sein. Max beschließt, sich die Therme schon mal anzuschauen und wird verführt. Ernst-August und Helmuth gehen hinterher und treffen dort Friedrich Christian.  Er hat einen Pakt mit Dionysus. Von diesem Pakt weiß Alexander nichts. Er wird auf ihrer Seite sein, wenn sie dafür das Schreiben aus dem Safe (von Marc von Eisenloh) verbrennen. 
Die Beweise werden vor Friedrich Christians Augen verbrannt. Es wird geschworen, dass keine weiteren Beweise existieren.
Orgie.

Björn und Alex finden im Büro der Therme interessante Infos auf dem Computer. Sie laden sie auf einem Stick. Alex und Björn finden Videos, die Wizard Gregori Cristos in der Therme zeigen. Diese Filme wurden im Auftrag von Friedrich Christian gesammelt.

11. Teil: Hephaistos

Beim Frühstück erscheint Fix – Björn soll was wegen Lily tun, sie ist unerträglich seit sie erfahren hat, dass Björn sie verlassen will. Er hat Björn Lilys Lieblingsgetränk mitgebracht: Rootbeer. Da Fix „fix und fertig“ ist, bietet ihm Helmut sein Bett an, was dieser dankbar annimmt. (Gefallen vom Sommerritter)

Besänftigung eines Sommersturms
Helmut bricht mit Björn zum Sommerhof auf. Kaum sind sie im Sommer angekommen, da erscheint eine wütende Lily – mit Sommersturm und allem. Helmut erklärt, dass er hier ist, um seine Mutter zu besuchen. Lily beruhigt sich und begrüßt Helmut. Währenddessen baut Björn eine Ostersuche auf und lädt Lily dazu ein. Sie ist begeistert – und im Glück, als sie das Rootbeer mit Eis entdeckt. Etwas besänftigt bittet sie Helmut und Björn zum Sommerpalast. 

Helmut trifft seine deutlich verjüngte Mutter (die 80er lassen grüßen!) und Pippa. Helmut wird klar, dass er seine Familie möglichst rasch aus dem Sommerreich holen muss.
Björn spricht sich mit Lily aus und erzählt ihr seine gesamte Reise in den Sommerhof mit vielen Einzelheiten über die Gruppe (vor allem über seine Beziehung zu Alex). Dann gibt er ihr seine Kravattennadel (die Alex damals für die Hochzeit von Josefine und Jean-Claude für Björn ausgesucht hatte). Lily verzeiht Björn und gewährt ihm wieder seine Kräfte.

Währenddessen opfern Ernst-August und Alex eine Ziege für Hephaistos nach einem Originalritualtext aus der Ilias.

Max kauft Aluminium und Stahl als Gabe für Hephaistos.

Eine Schifffahrt
Von Athen geht es durch den Sommer nach Troja. Von dort mit dem Schiff nach Lemnos. Die ersten Stunden verlaufen ruhig. Dann taucht eine Hydra auf – Max erweist sich als hervorragender Steuermann und Ernst-August trägt mit einer Lyra eine romantische Ballade vor, die Björn mit Illusionen unterstützt. Damit besänftigen sie die Hydra.

Danach kommt Nebel auf – alle setzen ihre Masken auf. Ein Flüstern greift nach ihnen. Sie hören ihre Lieben in höchster Not rufen. Fast alle schaffen es, der Versuchung zu entgehen, nachzuschauen … bis auf Max. Dieser reißt sich die Augenbinde ab – und kann nicht mehr steuern. Bevor Schlimmeres passiert, kann Alex ihn aus seiner Betäubung wecken.

In Hephaistos‘ Werkstatt
Sie landen an einer Vulkaninsel. Sie sehen den Vulkanberg und den Weg dahin – eine Lava-Landschaft. Eine mechanische Eule taucht auf. Bevor diese Schaden anrichten kann, „übernimmt“ Helmut sie. Daraufhin ist diese Helmuts treue Begleiterin. Um dem Lavaweg zu entgehen, wird das Schiff umgerüstet – zum Flugschiff.

Der Eingang zu der Werkstatt des Gottes ist im unteren Berg und offenbart ein riesiges Innere – voller Fallen und sich bewegenden Brücken und einem mechanischen Zyklopen. Max gelingt es, den Zyklopen abzulenken und sie gelangen schließlich zu Hephaistos. 

Das Schwert der Hoffnung
Max bittet Hephaistos, das Schwert zu schmieden. Als Gegenleistung wird er beim Kampf Hephaistos‘ Namen preisen. Der Schmiedgott willigt ein.

Eine Rüstung und ein Schild
Als Hephaistos erfährt, dass Ares sich im Kampf um die neue Pythia einmischt, ist er mehr als willig, zu helfen: Er wird eine Rüstung und ein Schild schmieden, die Hephaistos Waffen nicht durchdringen können. Für Max die Rüstung, für Björn das Schild.

Feurige Alex
Hephaistos gefällt das Feuer in Alex und er schenkt ihr eine Flamme (Anwendung: Hephaistos Flamme 3x einsetzbar).

Helmuts Eule
Bevor sie zurückkehren, bittet Helmut um die Eule. Er lädt im Gegenzug Hephaistos nach Berlin ein, um ihm dort die mechanischen Wunder der Neuzeit zu zeigen.

12. Teil: Fünfte Prüfung – Wer will ich sein?

Telefonat mit Josephine
Telefonat zwischen Ernst-August und Josephine. Aufgrund Ernst-Augusts charmantem Hinweis, dass Josephine ihren Ehegatten Jean-Claude ja nicht habe halten könne (mit ihrem liederlichen Verhalten) und er bereitstünde, da zu vermitteln … lief das Gespräch etwas frostiger, als geplant. Gegen einen später zu bestimmenden Gefallen von Ernst-August gegenüber Josephine erklärt sich diese bereit, mit Karl-Friedrich zu sprechen, um ein Treffen zu arrangieren.

Voraussetzung für die Gefallen:
Gesetze der Magie werden beachtet
keine Freunde werden verletzt
Keine bestehenden Pakte dürfen gebrochen werden.

Josephine schickt eine Weile später die Koordinaten, wo sich Ernst-August mit Karl-Friedrich treffen kann: Auf der Akropolis.

Max‘ Gebet
Max setzt sich kurz ab und findet ein Kreuz mit einer Jesusfigur. Dort betet er zu Uriel. Er bittet um Einsicht über den gefallenen Erzengel Barachiel. Max sieht Bilder von dem siebten Erzengel Barachiel. Der fühlt sich von seinem Vater zurückgesetzt, der Michael das Schwert gab. Man sieht Barachiel mit einem Kranz aus weißen Rosen.

Bei der Rückkehr zu den Freunden erzählt er davon. Als ihn Alex fragt, wie er das erfahren hat, erklärt er, dass er gebetet hat. Alex möchte wissen, seit wann er wieder glaubt. Max erzählt vom brennenden Dornbusch. Und dass er dort glücklich und wütend gleichzeitig war. Glücklich, dass es Engel tatsächlich gibt, wütend, dass es sie gibt und sie einfach alles Unglück geschehen lassen. Niemand hat ihm geholfen. Darauf mein Ernst-August, dass Engel dazu nicht da sein, in kleine Leben einzugreifen. Entweder es ist ein Glauben aus Überzeugung – oder keiner. Ein Streitgespräch entbrennt.

Doch schließlich brechen sie auf.

Großer Bruder
Durchs Niemandsland geht es zur Akropolis. Björn tritt mit dem Schild und einer weißen Fahne als erstes heraus. An seiner Seite Ernst-August, der sofort um die Bedingungen eines Parley bittet. 

Ein Blitz schlägt neben der Gruppe ein – der war für die Gruppe bestimmt, doch Karl-Friedrich nimmt ein Parley ernst. Ernst-August erklärt Karl-Friedrich, dass es ihm leidtut, dass er nicht wusste, dass Karl-Friedrich Mama gerettet hat. Und dass er ihm dafür danke – und dass er ihn liebe. Dass er seinen großen Bruder brauche.

Auf Karl-Friedrichs Gesicht spiegeln sich seine Emotionen – Überraschung, Erschütterung … Liebe. Bevor er antworten kann, wabert sein Gesicht und Barachiel will hervorbrechen. Doch Max legt Uriels Segen auf ihn – freier Wille. D.h. Karl-Friedrich und Barachiel sind gleichberechtigt, keiner kann einfach das Kommando übernehmen. Daraufhin spricht Ernst-August weiter mit seinem Bruder. Auch Björn schaltet sich ins Gespräch ein und erklärt Karl-Friedrich, dass er weiß, wie schwierig es ist, wenn man sich verändern möchte … (länger) … und dass er ihn unterstützen wird.

Karl-Friedrich und Ernst-August
Schließlich bricht Bachariel hervor. Als ob man ein zu langes Skelett unter Röntgenstrahlen sieht, so sieht die wahre Gestalt aus. Max spricht mit ihm, verunsichert und provoziert ihn. Er bietet ihm sein Schwert an, wenn er um Gottes Gnade bittet.

Ernst-August bittet Karl-Friedrich, die Münze loszulassen. Als Karl-Friedrich nach ihr greifen will, warnt Barachiel, was passiert, wenn er das tut: Zwischen den Säulen der Akropolis liegen 7 schlafende Kinder über denen Blitze hängen. Während das Gespräch weitergeht, setzen sich Björn, Alex und Helmut unter einem Schleier ab und schleichen zu den Kindern. Mittels Erdmagie und Hephaistos‘ schöpferischem Feuer lässt Alex einen Faradayschen Käfig über den Kindern entstehen. Als Barachiel das sieht, lässt er die Blitze auf die drei ab, doch Helmut schützt sie.

Danach gibt Karl-Friedrich die Münze auf. Die Brüder liegen sich in den Armen. Doch Karl-Friedrich kann nicht bleiben, er will versuchen, noch einiges zu retten, was er mit Barachiel getan hat. Er wird zurückkommen – er wünscht Ernst-August Glück.

Die Kinder werden gerettet.

Daidalos – der Palast von Minos
Durch das Niemandsland gehen sie nach Kreta und kommen am Palast von Minos raus. Bevor sie aus dem Tor treten, lässt Helmut die Eule vorausfliegen, die vier Männer entdeckt, die mit Waffen im Anschlag liegen. Darauf lässt Ernst-August eine Illusion ihrer selbst entstehen, die die Gruppe angreift. Als die Angreifer merken, dass sie nichts ausrichten und Ernst-August ihnen gleichzeitig erklärt, dass es besser wäre, wenn sie sich zurückziehen, folgen sie diesem Rat.

Danach suchen sie den Eingang zum Labyrinth und finden nur einen verschütteten Höhleneingang. Als sie weitersuchen, sieht Helmut, wie aus den Ruinen der Palast entsteht.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=4XJd88cTRsU

Sie sehen einen Griechen im altgr. Gewand, wie er den Leichnam eines jungen Mannes abdeckt. Daneben liegen verkohlte Flügel: Daidalos und Ikarus. Daidalos ist Stadtmagier von Kreta, Erfinder, Erbauer des Labyrinths. Er erkennt Helmut als Stadtmagier und gibt ihm eine Münze, auf der das Labyrinth abgebildet ist. Daidalos erklärt den Questgängern, dass sie jetzt die letzte Etappe ihrer Suche erreicht haben. Wer als Suchender das Labyrinth betritt, wird einen Preis dafür bezahlen.

Im Labyrinth
Mithilfe der Münze finden sie den Ort, wo sie zum Labyrinth wechseln können. Als sie davorstehen, erklärt Björn, dass er nicht als Suchender das Labyrinth betritt, sondern Ernst-August als Pythia unterstützen wird. Dann betritt Ernst-August als Suchender das Labyrinth, ein Leuchten umgibt ihn. 

Sie hören Huftrappeln und Schnauben durchs Labyrinth.

Helmut wirft die Labyrinthmünze in die Eule und sie wird zum Scout für die Gruppe. Helmut sieht durch die Augen der Eule verteilte Statuen: versteinerte Menschen. Aber es gibt auch eine Statue, die anders ist, die glänzt – und aussieht, wie Ernst-August. Außerdem gibt es … Gorgonen. 

Über dem Labyrinth kreist ein Foucaultsches Pendel, Wände verschieben sich.

Sie teilen sich auf: Die Stiergruppe und die Nicht-Stiergruppe. Björn, Alex und Max wollen den Minotaurus auf sich lenken, damit Ernst-August mit Hilfe von Helmuth seine Aufgaben erledigen kann.

Kampf mit dem Minotaurus
Max, Björn und Alex locken den Minotaurus durchs Labyrinth. Mittels Illusion rast er schließlich mit dem Kopf gegen die Wand. Alex zaubert einen Block (eiserne Ketten aus Erdmagie und Hephaistos‘ schöpferischem Feuer) auf den Minotaurus und Max und Björn bearbeiteten ihn mit den Schwertern. Auch eine Gorgone schalten sie aus mittels der schimmernden Rüstung von Max aus.

Wer will ich sein?

1. Familie. Ernst-August sieht vergangene Beziehungen und eine mögliche in der Zukunft mit Kind. Doch er gibt den Wunsch auf, eine Familie zu gründen.

2. Karriere im Weißen Rat. Ernst-August sieht sich als Mitglied des Senior Council  und wichtige Entscheidungen treffen. Doch auch diese Karriereaussicht gibt er auf.

3. Das schöne Leben. Ernst-August sieht sich mit Jean-Claude Wein trinken, gutes Essen genießen, seine Sammlung Kunstwerke vervollständigen … Ernst-August gibt sein Leben als Hedonist auf.

Er will Pythia werden.

Mit diesem Vorsatz betritt er einen Raum, wo ihn eine berobte Gestalt empfängt. Sie fragt ihn, ob er Pythia werden will. Nachdem Ernst-August bejaht, erklärt er ihm, dass er dafür ein Opfer bringen muss: sein Auge. Er entnimmt das Auge.

Atem holen am Sommerhof
Björn lädt alle in Alberichs Reich ein, damit sie eine Pause einlegen können. Ernst-August erzählt von der letzten Aufgabe. Alex fragt ihn, ob es sich für ihn gelohnt hat, er bejaht. Und meint, wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, hätte er die Wahl vielleicht nicht getroffen. Aber niemand will Alexander als Pythia.

Die Vision zum Endkampf:

  • Sonnentempler mit Ares‘ Kräften
  • Sonnentempler mit Tyrs Kräften
  • Marc von Eisenloh mit 4 weiteren Zauberern
  • Zwischen den „Alpha“-Göttern Ares und Tyr gibt es Gerangel!
  • Hinter Max steht Uriel
  • Ernst-August erhebt die Toten (Zagreus‘ Macht)
  • Nymphen und Satyren, als ob ein Wahnsinn über der Szene liegt

Endgame

Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe, Sonnentempler (Ares)
Pythia-Gegenstände: Umhang, Stein (für Reif), Melodie

Verbündete:
Nicos, Sonnentempler (Tyr)
Marinos Antypas – griech. Mafiosi (Zeichen Hai-Flosse) über Gregori Chistos, Weißer Rat
Marc von Eisenloh + 4 weitere Magier

Scheinbare Verbündete:
Friedrich Christian von Schaumburg-Lippe (Thule)
Karl-Friedrich von Schaumburg-Lippe – Alexander glaubt, er sei Denarier

Ernst-August von Schaumburg-Lippe
Pythia-Gegenstände: Opferdolch, Stirnreif, Melodie

Verbündete:
Björn, Alex, Helmut, Max
Hades

Heimliche Verbündete:
Johann, Butler von Marc von Eisenloh
Friedrich Christian von Schaumburg-Lippe (Thule, Dionysos-Pakt)
Karl-Friedrich von Schaumburg-Lippe


Das Orakel von Delphi

Ritualgegenstände einer Pythia:
Umhang, Reif, Opferdolch, Stein, Melodie

Die Orte der Queste:

  1. Wälder der Argolis auf Peleponnes -> Nemeischer Löwe -> Opferdolch
  2. Ein nebliger See (Stymphalos) im Norden des antiken Arkadiens -> Stymphalische Vögel -> Sirenen, Melodie
  3. Kyzikos -> Ruinenstadt, bekannt durch die Argonautensage, als Iason und die Seinen auf der Suche nach dem Goldenen Vlies waren -> Umhang 
  4. Insel südl. von Cythera, Garten der Götter -> Zyklopen -> Reif
  5. Knossos -> Ruinen/antiker Herrschersitz des mythischen König Minos und Ort des  Labyrinth ­-> Minotaurus -> Stein für den Reif (Auge)

Nosce te ipsum
Wo komme ich her? Kindheit
Wer geht mit mir? Lehrer, Freunde
Was sagt man über mich? Grabreden
Welche Spuren hinterlasse ich? Konsequenzen von Handlungen
Wer will ich sein? Wünsche aufgeben, Ziel definieren

Eine magische Schmiede
Lemnos, älteste Vulkaninsel Griechenlands & mythischer Ort der Werkstätten des Gottes Hephaistos

13 Dez

Outsider in Berlin

Museumsinsel, Ägyptische Ausstellung

  • Heute Vormittag hat Weißer Vampir Henri Waschkau hat versucht, SHW bei einer Presseveranstaltung der Bundespresseanstalt zu bezirzen.
  • Linken-Politikerin Susanne Hennig-Wellsow Staatssekretärin der Linken
  • Arkane Nullzone, die keine übernatürliche Macht zulässt, riesiger Bereich

Marienkirche

  •  Schutz von Berlin in der Grabplatte von Albrecht dem Bären bricht, fließt nach Köpenick
  • Alex: “Niemand opfert hier irgendjemanden!”
  • Zone der Antimagie geht grob vom Reichstag aus.

Siegessäule 

  • Outsider im Tiergarten beim Reichstag
  • Jean-Claude und Ernst-August machen Schulden bei Winter
  • Mordit in der Siegessäule eingesperrt

In die Schweizer Botschaft

  • Im Keller Mordit
  • Einfluss des verdorbenen Alberichs
  • Portal zu den Outer Gates geschlossen
  • Zwerge von Alberich
  • Portal in Alberichs Reich ist noch offen

In der Spree

  • Outsider in der Spree bekämpft. 
  • Björn Ritter Berlins, mit Preußen-Schwert
  • Jean-Claude als Ritter Mabs
  • Josefine hält mit Reichsapfel den Einfluss des Outsiders draußen

Wieder in der Schweizer Botschaft

  • Josefine ruft ihren Cleaner-Squad, um die besoffenen Outsider-versuchten Menschen zu beseitigen
  • Ernst-August fordert den Outsider zum Kampf, der sagt ab
  • Josefine & Jean-Claude verlassen den Ort mit Reichsapfel, um die Krone Preußens zu holen
  • Björn & Alex sind gefühlsverwirrt. Alex: “Wir sind nur Freunde!” Björn: “Aha. Nur Freunde. So Biertrinkfreunde. Kaffeefreunde.”
  • Outsider kommt und greift an (nicht körperlich)
  • E-A beschwört das Eis des Nullpunkts
  • Alex findet einen Bluttropfen mit Zeitassoziation und -flashbacks

Durch das Sommerportal

  • Blutstropfen sind hier auch vorhanden – offenbar ist jemand heftig verwundet worden, weg vom Portal ins Reich hinein
  • Björn dreht 3 Gruffs mit Wahrem Sommer um
  • Bietet Alberich an, sein Geschenk zurückzuforden, damit Alberich den Ring/Münze von Achroniel zurückfordern kann.
  • Erkenntnis: dann wird Achroniel wieder von der Münze befreit
  • Auf Josefines Drängen und Anfrage bei Alberich, ob er erlöst werden will, ersticht Björn Alberich und übernimmt seinen Mantel. “Verzeih mir, Alex.” -> Freier Wille ist weg
  • Das Reich verändert sich noch nicht sofort: das ist Björns Kampf
  • Kampf gegen den Outsider im Keller vom Herzogenschloss
  • Björn verleiht Josefine den Raum als Lehen, Josefine ihm im Gegenzug ihre Wohnung in Berlin, um den Outsider mit dem Reichsapfel auf ihrem Gebiet blockieren zu können.
  • Jean-Claude vernichtet den Outsider
18 Mai

Sophias Brief an Max

Berlin, 17. Mai 2020

Lieber Max,

ich sitze bei Ernst-August im Haus und schreibe dir einen Brief. Dabei sitzt du nur wenige Räume weiter. Aber ich habe gerade das Bedürfnis dazu.

Du hast mich gefragt, wie Gott all das Unrecht zulassen kann. Warum er nicht eingreift. Ich habe darauf nicht wirklich eine Antwort. Denn ich kenne seine Pläne nicht.  Wie du ja weißt, lenkt Gott meine Schritte dahin, wo ich gebraucht werde. Aber was ich dann dort tue, ist immer meine Entscheidung. Und auch ich habe gezweifelt und auch ich bin gestrauchelt. Ich bin nur ein Mensch, der versucht, das Richtige zu tun.

Wofür ich ihm immer dankbar sein werde, ist, dass ich dich kennenlernen durfte. Du bist ein so tapferer und starker Mann, der in höchster Not einen Pfad einschlug, der in das tiefste Dunkle hätte führen können. Aber du hast dem widerstanden, du konntest dieser Versuchung entsagen. Das verlangt so viel Mut. Dafür bewundere ich dich. Du sagtest, du kannst noch nicht wieder beten. Ich glaube für dich mit. Denn ich weiß, dass du ein gutes Herz hast. Nur – du musst davon auch überzeugt sein. Du sagtest, du fühlst dich hilflos im Angesicht des Bösen. Doch es ist nicht mein Schwert oder Alex‘ Zauber, die einem Denarier entgegentreten – es ist ein mutiges Herz.

Das heißt nicht, dass du nicht versucht werden wirst und es heißt auch nicht, dass du nicht auch mal eine falsche Entscheidung triffst – aber ich glaube fest daran, dass du letztendlich immer wieder auf den rechten Weg zurückfinden wirst, denn es ist der Weg der Hoffnung – dein Weg.

Ich glaube an dich
Sophia

18 Mai

Sophias Brief an Alex

Berlin, 17. Mai 2020, im Haus von Ernst-August

Liebe Alex,

während du mit Ernst-August zu Josephine gefahren bist, habe ich das Kleid für heute Abend anprobiert. Ich habe ein seltsames Gefühl dabei. Ich habe dir ja bei unserem Gespräch gesagt, dass ich nie so geliebt habe wie du – also nicht einen Mann. Die Liebe zu Gott ist eine andere. Aber wenn ich jetzt an Zagreus denke … ihn hätte ich lieben können. 

Falls ich nicht zurückkehren sollte – ich weiß auch nicht, warum ich das denke, aber als Ritterin des Kreuzes muss man immer auf alles gefasst sein – möchte ich dir danken, dass du meine Freundin bist Ich schreibe bist, denn ich werde, egal, was passiert, bei dir bleiben, denn ich weiß, die Liebe zu Gott ist groß und seine Wege sind unergründlich.

Ich würde gern öfter mit dir Zeit verbringen, aber unsere Leben lassen uns kaum die Zeit dazu. Gott schickt mich auf so viele verschlungene Wege, aber wenn du dabei bist, weiß ich, alles wird gut. Ich hätte noch gern mehr Gespräche im Schlafanzug nebeneinander im Bett mit dir geführt … Ich hatte gehofft, du wohnst wieder eine Weile bei mir. Aber ich glaube, das ist nur eine schöne Vorstellung, denn dieses Bild verblasst bereits. 

Alex, du hast so ein großes Herz und ich danke dir, dass ich darin Platz gefunden habe. Ich muss an unser Gespräch denken. Vielleicht ist Björn nicht der Richtige … Vielleicht ist er es. Die Liebe ist nie eine Garantie. Lieben kann man nur einseitig. Wenn sie erwidert wird, ist das ein großes Glück. Wenn derjenige das nicht tut, ja, das tut weh. Aber verschließe dein Herz nicht, denn es wird jemand kommen, der es wert ist, darin zu wohnen. Ich rücke dann auch etwas zu Seite 😉 

Und wenn es dir möglich ist, hab ein Auge auf Max, wenn ich es nicht kann. Er ist ein guter Mensch, doch er traut noch nicht genug auf sich. Manchmal braucht man eine Freundin, die an einen glaubt.

Ich werde diesen Brief Jakob geben, der wird wissen, ob und wann er ihn aushändigen soll. Vielleicht wird er ihn auch einfach verbrennen.

Dieses rote Kleid, ich bin gespannt, was du dazu sagst. Auf einen Abschlussball bin ich auch nie gegangen. Das würde ich gerne noch mit dir machen – auf deiner oder meiner Hochzeit tanzen. Wer weiß, wohin unsere Wege uns noch führen – wohin der Herr mich lenkt. 

Deine Sophia

P.S. Ich summe schon die ganze Zeit eine Zeile aus Major Tom 
I’m stepping through the door
And I’m floating in a most peculiar way
And the stars look very different today

07 Apr

Operation „Babelsberg“

Szene 1 (Vogels Wohnung):

Prenzlauer Berg, in einer Wohnung im ersten Stock wurden zwei verbrannte Körper gemeldet, in der Wohnung hat sonst nichts Feuer gefangen. Es ist Sonntagmittag, 5.4.2020.

  • eine Streife hat den Tatort kurz gesichtet und wartet jetzt auf die Spusi
  • ein Polizist steht vor der Wohnungstür, der andere steht bei der Nachbarin, die die Toten gemeldet hatte, im Gang, während sie in der Küche sitzt (1,5m Abstand).
  • Nachbarin: Melanie Meyer (30), Flugbegleiterin Lufthansa, seit 2 Wochen in Kurzarbeit, befreundet mit dem Nachbarpärchen, wollte ihnen aufgebackene Brötchen in die Küche legen und bemerkte den schlimmen Geruch in der Wohnung, die Tür zum Schlafzimmer stand offen
  • Melanie hatte die beiden Nachbarn abends noch kurz an der Tür gesehen und das mit den Brötchen ausgemacht. Die beiden kamen ja gerade vom Flughafen und hatten nichts zu essen im Haus. Sie haben eine leere Lufthansa-Maschine von Köln/Bonn nach Schönefeld überführt.
  • Melanie war gegen 5 Uhr morgens kurz wachgeworden, aber dann gleich wieder eingeschlafen.
  • In der Wohnung liegen auf dem Bett im Schlafzimmer zwei Skelette in Ascheumrissen, die Bettlaken und Decken sind nur leicht angeschmaucht, sonst ist nichts in Brand geraten.
  • drei Ringe liegen um die Fingerknochen zwei schmale Silberringe (Liebe ist ewig, M&D), ein breiterer Goldring (Martha&Reinhard, 5. April 1970)
  • Die Toten heißen:

Martin Vogel (Lufthansa-Pilot, geb. 1973)

Dieter Wolkenhain (Lufthansa-Copilot, geb. 1976)

Beide waren seit 4 Jahren ein Paar und lebten seitdem in Martin Vogels Wohnung zusammen.

  • Martin trug den Ehering seines Vaters als Glückbringer. Am Tag, als sein Vater zu seinem letzten Flug aufbrach, ließ er den Ring für Martin in einem Briefumschlag auf dem Küchentisch zurück.
  • In der Küche hängt ein Bild von Martins Vater:

Interflug-Kapitän Reinhard Vogel, geb. 1945, starb/verwand 1983.

Er war ein parteitreuer Mann und hatte sogar die Flugfreigabe für das kapitalistische Ausland.

Martin hatte nie herausgefunden, was mit seinem Vater passiert war. Die Partei schickte einen Verdienstorden und erklärte ihn für tot. Seine Frau Martha Vogel bekam die Mietwohnung als Eigentum übertragen. Sein Vater hatte seine Dienstuniform an, als er ging. Nach der Wende hatte Martin etwas halbherzig versucht herauszufinden, was mit seinem Vater passiert war, bekam aber keine Antworten.

  • Auf dem Laptop/Handy sind die Spezifikationen des letzten Lufthansa-Jobs:

Martin Vogel (Kapitän), Dieter Wolkenhain (Copilot), Nina Wengler (Flugbegleiterin) sollen einen Airbus A310 (LH 23) von Köln/Bonn nach Berlin-Schönefeld überführen, ohne Passagiere. Von Nina Wengler gibt es Kontaktdaten.

  • Nina Wengler, Flugbegleiterin, wohnt in Hamburg und ist gestern mit einer kleinen Linienmaschine noch nach Hamburg geflogen. Sie erzählt, dass die die Maschine in Schönefeld ganz abgelegen abgestellt haben, im Bereich F. Der Betonboden ist rissig, Stahlträger ragten aus dem Boden und alle haben sich lustig über diese Parkposition gemacht. Allerdings waren die üblichen Parkpositionen auch bereits alle mit abgestellten Maschinen besetzt.

Der Geist des Vaters (Reinhard Vogel):

An seinem Hochzeitstag manifestiert sich der Geist bei seinem Hochzeitsring … und erkennt, dass sein Sohn in einer homosexuellen Beziehung lebt. Er wird so zornig und sammelt von seinen Flugzeuggeistern so viel Energie, dass er seinen Sohn und seinen Partner zu Asche verbrennt. Gleichzeitig schlägt ein Blitz in LH 23 ein und die Skelette der Passagiere manifestieren sich auf den Sitzen. Auch ihre Geister bevölkern nun das Flugzeug.

Martin und Dieter hinterlassen ganz schwächliche und völlig verwirrte Geister.

Szene 2 (Flughafen Berlin-Schönefeld):

Über dem Flughafen hat eine Gewitterzelle aufgebaut. Es regnet und windige Böen fegen über das Gelände. Ab und zu blitzt es in den aufgetürmten Wolken.

Eine Flughafenkamera hat morgens um 5 Uhr einen Blitz aus wolkenlosem Himmel aufgenommen, der in LH 23 eingeschlagen ist.

Das Flugzeug, ein Airbus A310, steht im Bereich F. Der Beton ist rissig, es wächst Unkraut aus den Spalten, die senkrechten, aber leicht deformierten Stahlträger eines ehemaligen Hangars ragen in die Höhe. In der Nähe sind ein paar Flughafen-LKW (drei Containerwagen und ein Tankwagen) geparkt. Es regnet und Windböen fegen über das Gelände.

Im Boden um das Flugzeug und innerhalb des ehemaligen Hangars ist in den Beton ein dicker völlig mit Grünspan korrodierter Kupferring eingelassen. Er ist an vielen Stellen gebrochen. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass geschmolzenes Kupfer in viele alte Risse im Beton gelaufen ist. Danach setzt erst die Verwitterung ein.

Eine Treppe ist noch am Flugzeug angedockt.

Im Flugzeug sitzen die Skelette von 200 Passagieren auf ihren Sitzen und starren Euch aus leeren Augenhöhlen an. Es ist vollkommen still im Flugzeug und sehr kalt. Der Atem kondensiert.

Die Skelette sind angezogen, aber die Stoffe zerfallen sofort bei Berührung, wie auch die Skelette bei der geringsten Bewegung in sich zusammenfallen … um sich dann Augenblicke später in Ektoplasma zu verwandeln! Die Kleidung ist altmodisch und im Stil der 80er Jahre DDR. Alle tragen eine breite orangefarbene Armbinde, die mit feinen, völlig korrodierten Kupferfäden durchwirkt sind. Auch diese (inklusive des Kupfers) zerfallen und verwandeln sich in Ektoplasma. Ebenso wie vereinzelte Ausweispapiere und Fotos. Niemand trägt Schmuck o.ä. Die Gepäckfächer sind leer.

Es sind keine Skelette von Piloten oder Flugbegleitern an Bord.

Mit der Sicht oder mit Lore herrscht in dem Flieger das blanke Chaos. Hass, Verzweiflung, Todesangst sind die vorherrschenden Emotionen. Die Passagiergeister werden immer wieder von den Geistern der Crew überlagert, obwohl es von der Crew keine Skelett-Abbilder gibt.

Kampf im Flugzeug: Aspekt „Es ist sehr eng“

  • Irgendwann reißt ohne Vorwarnung eine Gepäckfachabdeckung aus der Befestigung und schießt durch das Flugzeug. Ebenso: ein Verbandskasten, Schwimmwesten von unter den Sitzen.
  • Über das Lautsprechersystem kommt: Aspekt „Infernalisches Kreischen“
  • Dann versucht der Business-Class-Vorhang und das Bordmikrophon einen nahestehenden Charakter zu strangulieren.
  • Der Teppich im Gang löst sich und bringt evtl. jemanden zu Fall.
  • Die Kopfstützenschoner aus Papier fliegen gezielt in die Gesichter der Charaktere.

Wer das Flugzeug verlässt: Alterness gegen +6 (fantastisch). Ein Blitz schlägt ein mit +6 und Weapons:4.

Über den Zaun des Flughafens sieht man, wie sich mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei nähern. Sie fahren zu drei unterschiedlichen Gebäuden außerhalb des Flughafengeländes (kleinere Firmen) dort wurde gemeldet: eine Angestellte, die von unbekannten Personen angegriffen worden ist, Sachbeschädigungen von unbekannten Personen. Alles zeitgleich mit dem Angriff im Flugzeug.

Außerdem schweben die 21 Geister eines Flugzeugunglücks (17. Juni 1989, Iljuschin-62MK der Interflug) auf das Flugzeug zu.

Auch die 72 Geister eines Absturzes vom 12. Dezember 1986, Tupolew Tu-134A der Aeroflot, nähern sich langsam, aber sicher, sind aber noch Kilometer weit entfernt.

→ Das Flugzeug zieht langsam, aber sicher alle Geister der Umgebung an, es bildet sich ein Strudel.

Operation Babelsberg:

Der Kader Elementare Kräfte (KEK) der DDR bestand aus drei Personen, zwei Männern und einer Frau. Vera Bachmann war ursprünglich Mitglied des Weißen Rates, stellte dann aber ihre Fähigkeiten der Stasi zur Verfügung und „trat aus dem WR aus“. Sie lebte mit zwei Männern zusammen, beide ebenfalls talentierte Zauberer, aber nicht Mitglieder des Weißen Rates. Ludwig Bremer und Fritz Bikowski. Die drei waren praktisch nie getrennt und schützten sich so gegenseitig, besonders vor den Wardens. Sie waren alle drei psychisch manipulative Lawbreaker. Weil die Wardens die drei nicht in die Finger bekamen, wurden die Wege durchs Nevernever stark bewacht. (Inoffiziell: Kommune Bachmann.)

Bei der Operation Babelsberg ging es darum ein komplettes Flugzeug zu verschleiern, ohne die Technik zu kompromittieren. Das eigentlich gut vorbereitete Ritual musste dann Anfang November 1983 überstürzt abgeschlossen werden, als das NATO-Manöver Able Archer den Eindruck vermittelte, dass ein Angriff des Westens unmittelbar bevorstünde. Das Flugzeug sollte am 8. November 1983 eine Atombombe direkt nach Bonn fliegen, wo während des Manövers das temporäre NATO-Hauptquartier eingerichtet war. Um das Flugzeug tarnen zu können, musste es während des Fluges kontinuierlich mit Energie versorgt werden, was durch 200 unfreiwillige Passagiere (politische Gefangene) bewerkstellig wurde, die kurz vor dem Besteigen des Flugzeugs mit Zyankali vergiftet wurden. Ein temporaler Verzögerungszauber sorgte dafür, dass sie nur langsam an den Gift starben.

(Am 8. November wurden 200 politische Gefangene aus der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen verlegt. Wohin ist nicht belegt, aber klar ist, sie wurden zum Flughafen Berlin-Schönefeld gebracht.)

Die Maschine Iljuschin IL-62 der Operation Babelsberg hatte die Flugnummer IF-13. Ihre Route führte sie in direkter Linie nach Bonn. Der Flug war sogar offiziell angemeldet, obwohl es nie Flugnummern mit einer 13 gibt. Als die Maschine über dem Harz war, kam der Befehl des Ministerium für Staatsicherheit die Operation sofort abzubrechen. Da das Flugzeug per Funk nicht erreicht werden konnte (wegen des Schleiers), musste das Ritual von den Zauberern abgebrochen werden. Die gewaltige Energie wurde in den Boden entlassen, der Kupferring schmolz, der Beton zersprang und der Hangar stürzte ein. Die Technik von Flug IF-13 setzte aus, das Flugzeug stürzte in eine Schlucht im Harz.

Einen Tag später wurde die Atombombe geborgen und das gesamte Gebiet zum Sperrgebiet erklärt. Nach der Wende wurden die Zäune und die Schilder erneuert. Sperrgebiet, Gefahr durch alte Kriegsmunition. Irgendwie hat niemand dieses Gebiet wirklich auf dem Schirm.

Szene 3 (Harz, Absturzstelle von Flug IF-13):

Das Sperrgebiet umfasst ein tiefeingeschnittenes, dicht bewaldetes Tal im Harz. Die alte Iljuschin liegt am ewig schattigen Grund des Tales, völlig überwuchert. Der Zaun mit den Warnschildern ist an mehreren Stellen kaputt und an einer Stelle führt auch ein kaum sichtbarer Trampelpfad in das Tal.

Es gibt keine Fahrwege zur Absturzstelle. Der Fußmarsch dauert etwa eine Stunde durch unwegsames steiles Gelände.

Über dem Trampelpfad ist nach ca. 100 Metern eine Alarmfalle angebracht. Ebenso finden sich mehrere umgebaute Wildkameras mit Sendern.

Die Prepper sind mit modernen Armbrüsten, Recurvebögen und Handfeuerwaffen ausgerüstet. Außerdem haben sie mehrere Fallen gebaut. Sie besitzen Tarnkleidung und Scharfschützentarnung.

2 Personen halten Wache am Eingang zum Tal (Ravioli-Dose) Recurvebogen und Jagdgewehr.

Ein Prepper, der sich gerade selbst mit einer Action-Cam filmt, hat ein Gewehr.

Ein Wikinger-Prepper, mit Recurvebogen.

Ein schwer bewaffneter Bundeswehrprepper, der mit sich selbst spricht.

30 Mrz

Brief von Jean-Claude an Ernst-August (Seuche)

Berlin, im Mai … heute ist es der zweite dieses Wonnemonats

Mon cher ami Ernst-August,

ich war gerade zu einer außerordentlichen Sitzung in Berlin – du hast sicher davon Kenntnis erlangt. Hielten dich nicht dringlichste Geschäfte von Berlin fern, ich bin gewiss, du weiltest an unserer Seite.

Mein geschätzter Freund, wie sehr vermisse ich deine wertvolle Gegenwart, denn die Ereignisse überstürzten sich erneut – und erneut war es dein elender Bruder, Karl-Friedlich, der uns wie die Puppen tanzen ließ.

Doch ich greife vor. Ich beginne in Bellevue.

Wir ­– das waren nebst meiner Wenigkeit Alex, die mir ein wenig hohlwangig erschien und doch wie stets mein Herz erwärmte. Ergänzend Helmut, dieser nicht unbeleumdete Stadtmagier, den ich als loyal und ehrenhaft erlebt habe –  allerdings, du wirst es sicherlich auch mit einigem Grauen festgestellt haben – ohne jeglichen Stil gesegnet. Ich leugne nicht, dass die Mode in diesem Jahrhundert einige Bequemlichkeiten hervorbrachte, die auch mich manches Mal verlocken, doch wie ein erwachsener Mann auf diese unsäglichen kurzen engen Beinkleider verfallen kann, die höchstens einem Säugling angemessen kleiden … 

Aber ich schweife ab. 

Anwesend war auch, wie so oft, der Stachel in meinem Fleisch, Björn, seines Zeichens Emissär des Sommerhofs und Herzensträger meiner geliebten Alex. 

Dazu überstrahlte die Schönheit meiner Gattin unsere Zusammenkunft. 

Wie du ja weißt, lieber Freund, weilte ich die letzten Monate auf meinem Weingut. Dort grollte ich meinem Eheweib aus der Ferne. Für ihr widerspenstiges Wesen, ihr unkontrolliertes Benehmen, das mich dazu zwingt, die ehrenhaften Eheverhältnisse zu verteidigen, für ihre Unberechenbarkeit, ihre moralischen Fehlentscheidungen, ihren beklagenswerten Mangel an Loyalität. Stets fühle ich mich in ihrer Gegenwart gezwungen, geradezu getrieben, Verhältnismäßigkeiten zu berichtigen, für uns eine Moralität zu beweisen, die zu keinerlei Zweifel berechtigt. Erschöpft von diesem Kampf gegen Windmühlen habe ich mich zurückgezogen.

Als ich sie in Bellevue nach all dieser Zeit erlebte, war ich überrascht, wie gut sie allein zurechtzukommen schien. Sie war ganz Königin. Kühl – zu mir – aber bestens vorbereitet auf das Zusammentreffen; ihre Gastlichkeit und vollkommene Souveränität waren beeindruckend. Ich hatte vergessen, wie schön Josefine ist. Wenn man tagein und tagaus die schönste Rose vor sich hat, nimmt man deren Schönheit als selbstverständlich.

Unsere Ehe stand nie unter einem günstigen Stern. Damals, als Josefine als junges Mädchen zu mir kam, vergötterte sie mich. Ich war ihr Held, sie wollte so sein wie ich – oder besser, sie wollte das sein, was Legenden aus mir machten – ihr Onkel Jean. Teurer Freund, du weißt, dass auch ich zweitweise das Monster in mir übernehmen ließ. Lange, lange Jahre. Meine Toten gehen in die Hunderte. Es zeugt von Hochmut, ihr das heute zum Vorwurf machen zu wollen, was ich einst ohne Reue auslebte. Meine neu gefundene Moralität und später meine Menschlichkeit, ich habe sie wie eine weiße Fahne vor mir hergetragen. 

Die Ehe mit Josefine war das Ergebnis politischer Erwägungen. Eine Königin gibt es nur mit einem König. Vor allem, eine so junge Königin. Du weißt, was folgte, sie verriet mich noch in der Hochzeitsnacht und ich demütigte sie … Und dann kam Ragnarök, das Bild, als ich Alex wie tot liegenließ, um Josefine zu retten. Ein erneuter Verrat. Fortwährend fügten wir uns gegenseitig kleine und größere Verletzungen zu. Ich benahm mich, als sei ich ein unerfahrener Jüngling und nicht über 300 Jahre älter als sie. 

Ernst-August, wie sehr lässt Josefine mich all meine Jahre vergessen. Sie lebt all die unwiderstehlichen arroganten und selbstüberschätzten Attituden einer jungen, schönen Frau aus – und ich falle auf jede einzelne herein. Wie ein tumber Tor. Ich verwandle mich in einen wütenden, polternden, schnaufenden Stier, der alles niedertrampelt, was sich meiner Gerichtbarkeit zufolge, der Ehre oder irgendeiner Moral im Wege steht. 

Ja, sieh hat mich verraten, sie hat uns alle verraten. Sie ist kapriziös, schwierig, nicht einschätzbar, immer auf ihrer Seite ­– genau das, was jeder weiße Vampir mit seiner Muttermilch aufsaugt. Doch dabei ist sie erstaunlich loyal und letztendlich sind wir es, die ihr wichtig sind. Dass sie dabei nicht unsere Moral übernimmt … wer sollte ihr das vorwerfen. Ich sicher nicht. Und doch tue ich es. Ich verurteile sie, schlage sie, stoße sie von mir. Sie tut das auch, aber sie braucht Führung – ich sollte sie ihr geben.

Und da ich das nicht tat, es schmerzt mich, dir das sagen zu müssen, hat sie sich deinem Bruder Karl-Friedrich anvertraut. Dieser hat ihre Jugend schmählich ausgenutzt, ihr Briefe geschrieben, ihr Vertrauen erschlichen – und uns alle hintergangen. Er hat Pippa ­– du erinnerst dich an das Gefäß des Frühlings und Tochter des Stadtmagiers – mit einem Entropie-Fluch belegt und dabei deine Signatur kopiert. Sodass jeder andere außer Alex, die das nicht glauben wollte, annehmen musste, du hättest das Kind verflucht. 

Überdies hat er sich mit Maeve zusammengetan, um ein Attentat auf Mab zu verüben – auf dem Beltaine-Ball, den ich mit Josefine ausrichtete – im Auftrag von Mab. Auf diesem Ball wurde das Frühlingskind an den Sommerhof übergeben – und der Herbstmantel an den Winterhof. Du kannst dich sicher an den Herbstmantel erinnern, den wir Alberich gaben. Mab nannte es ein Ereignis, das es seit Tausenden von Jahren nicht mehr gab. Und genau dieses Ereignis wählte Maeves neuer Buhle aus, um einen Königsmord zu begehen – den wir vereitelten.

Doch Karl-Friedrich ist auf der Flucht. Und ich werde ihn jagen. Er hat Josefine verletzt, er hat Alex verletzt und er wollte Mab töten. Ich werde ihn finden – und ich werden ihn töten, Ernst-August, auch wenn er dein Bruder ist. 

Ich weile noch in Berlin, so lange mich Josefine hier braucht.

Lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Ich vermisse deinen wertvollen Rat und deine freundschaftliche Verbundenheit.

Ich hoffe, auf ein baldiges Wiedersehen.

Dein treuer Freund Jean-Claude

30 Mrz

Die Seuche

online am 29.03.2020

von Timo

mit Helmut (+ Pippa und Mama Schmeißer), Josefine, Jean-Claude, Björn und Alex

30. April 2020 in Berlin während der Corona-Krise

Der Beltaine-Ball

Es sind gerade alle in Josefines Residenz versammelt, als ein Bote des Winterhofes (Archibald Grimm) eine Nachricht von Mab überbringt. Bis heute Abend soll Jean-Claude den Beltaine-Ball ausrichten. Die Einladungsliste ist vorgegeben, es sind geladen die Königinnen und Damen des Sommer- und Winterhofes nebst Gefolge, sowie die Sieben von Berlin, Karl-Friedrich von Schaumburg-Lippe und die beiden deutschen Wardens. Josefine ist sofort bereit, ihrem Mann zur Seite zu stehen und den besten Ball zu organisieren, den diese Feen je gesehen haben.

Björn kann über „den Gärtner“ (via Alberich) in Erfahrung bringen, dass zu Beltaine (ebenso wie zu Samhain) die Unsterblichen für eine Nacht sterblich sind. Björn teilt diese Information mit allen anderen unter der Bedingung, dass sie ihm helfen, wenn er während des Balls in Nöte gerät.

Pippa ist krank

Archibald Grimm ist kaum aus dem Haus, als Mama Schmeißer anruft und Helmut mitteilt, dass Pippa schwer krank sei. Kurz entschlossen fahren alle zusammen in Josefines Limousine nach Marzan, wo Mama Schmeißer berichtet, dass Pippa die typischen Corona-Symptome entwickelt hat, obwohl sie von Dr. Christine Lauterbach negativ getestet worden war. Auch ein zweiter Arzt habe Pippa im Krankenhaus untersucht. Alex betrachtet Pippa mit dem Dritten Auge und stellt fest, dass noch ein Entropie-Fluch nachwirkt, der – auf den ersten Blick – die Signatur von Ernst-August zu haben scheint. Das Ritual sorgt dafür, dass die Chancen sehr schlecht für Pippas Überleben der Krankheit stehen. Nachdem Mama Schmeißer den zweiten Arzt beschreibt, wird klar, dass es sich um niemand anderen als Karl-Friedrich halten kann, was dann auch die magische Signatur des Entropie-Fluchs erklärt.

Um den Zauber zu brechen, benötigen Helmut und Alex einen Ritualfokus für Karl-Friedrich. Josefine gesteht, dass sie eine Affäre mit ihm hat und stellt die Liebesbriefe und die erste Rose von Karl-Friedrich zur Verfügung. Jean-Claude holt die Sachen blitzschnell aus der Stadtresidenz, liest aber alle Briefe, bevor er sie Alex übergibt. Er ist dabei wie versteinert und schleudert bei seiner Rückkehr das Kästchens Josefine zu Füßen.

Verrat – Karl-Friedrich

Helmut und Alex haben inzwischen ein Ritual vorbereitet und planen, die benötigten guten Chancen für Pippas Genesung von Karl-Friedrich abzuziehen. Kurz bevor das Ritual fertig ist, warnt Josefine Karl-Friedrich via SMS vor dem Zauber. Dieser kann über die Ritualverbindung einen Feuerball senden, den Alex jedoch mit Helmuts Hilfe ableiten kann. An Helmut und Alex bleibt jedoch ein temporärer Makel in Form von Pech hängen.

Inzwischen sind die von Mama Schmeißer gerufene Dr. Lauterbach nebst zwei Rettungssanitätern eingetroffen. Es ist aber schon klar, dass man Pippa auf keinen Fall nur mit Helmut als Schutz ins Krankenhaus bringen lassen will. Dr. Lauterbach kann aber feststellen, dass Pippa plötzlich auf dem Weg der Besserung ist.

Während des ganzen Chaos‘ – Autofahrt, Diskussion, Ritual – behält Josefine einen kühlen Kopf und organsiert die Feier ­– sie wird in Schloss Sanssouci stattfinden, dazu wird ein Ensemble der Berliner Philharmoniker spielen, es wird eine Ballettvorführung geben, das beste Essen der Stadt ist bestellt.

Kampf in Gelsenkirchener Barock

Gerade wollen alle zurück zu Josefine fahren (inzwischen wurden alle Dinge, die als Ritualfoki für Pippa benutzt werden können in die Waschmaschine gestopft oder unter die Dusche gepackt), als ein Wintertroll, ein Sidhe-Lord und weitere Sidhe die Wohnung stürmen, bzw. durch die Fenster Eispfeile schießen. Jean-Claude wehrt die ersten Pfeile mit Wintermagie ab. Doch dann schnappt sich der Wintertroll Pippa. Helmut und Alex gelingt es gemeinsam Pippa aus den Klauen des Troll zu befreien, dann herrscht Josefine den Wintertroll an, wie er es wagen kann, den Winterritter anzugreifen, er solle vor dem Winterritte niederknien und ihm seinen Respekt bezeugen. Das verwirrt den Troll so, dass er bereit ist, sich zurückzuziehen – und dabei stottert, dass „sie“ ihn doch geschickt habe. Bevor er weiterreden kann, ersticht ihn der Sidhe-Lord. Josefine schafft es, den Sidhe-Lord so anzustacheln, dass er Jean-Claude zu einem Zweikampf herausfordert – der ihn vor dem Haus annimmt. Während des Kampfes entfachen sich plötzlich die Reste des Feuerballs und greifen auf das Wohnzimmer über. Helmut nimmt Pippa und rennt zusammen mit seiner Mutter, Josefine und Björn die zehn Stockwerke hinunter – und Alex bekämpft das Feuer und löscht es schließlich auch.

Währenddessen bekämpft sich Jean-Claude auf das Erbittertste mit dem Sidhe-Lord, ein Vertrauter Maeves. Er verhöhnt Jean-Claude, indem er ihm erklärt, dass er, der Sidhe-Lord, der neue Winterritter wird (wobei der Narr nicht bedenkt, dass das keine Fee sein kann) – aber das, was Jean-Claude wirklich trifft, sind seine Bemerkungen darüber, dass Josefine in Karl-Friedrich echte Liebe und Zuneigung gefunden hat. Mit aller Macht greif Jean-Claude an und verletzt die Fee schwer. Bevor es für diesen kritisch werden kann, verschwindet er ins Nevernever.

Gemeinsam fahren sie nach Bellevue. Zurück in Josefines Residenz, verfasst Jean-Claude handschriftlich die Einladungen ­ – wie von Grimm gefordert. Die Einladung enthält den Anlass, das Programm – und ganz wichtig: das Gastrecht Mabs. 

Der Deal

Schließlich bespricht man sich. Dabei wird allen klar, da Pippas Existenz nun nicht mehr geheim ist, dass sich ihre Zukunft heute Abend während des Balls entscheiden wird. Und das dies nur funktioniert, wenn Pippa zum Sommerhof kommt, während ein adäquater Machtanteil des Herbstes an den Winterhof gegeben wird.

Björn verhandelt mit Alberich und macht den Deal: Alberich soll Pippas Patenonkel werden, der Herbstmantel wird an den Winterhof übergeben. Oma Schmeißer wird als menschliche Ziehmutter mitgehen.

Am Abend auf Schloss Sanssouci wird klar, wie genial Josefine den ganzen Tag über diesen Event organisiert hat. Alles ist perfekt vorbereitet. Die noblen Gäste treffen ein. Die große Überraschung: An Maeves Arm schreitet Karl-Friedrich. Während Josefine noch an Jean-Claudes Arm um Fassung ringt, kommt Mab in einer Kutsche von Schimmeln gezogen an – Jean-Claude eilt sofort, um seiner Königin den Arm zu bieten. Diese ist – wie immer überaus kalt, gandenlos und prächtig – und voll des Lobes für Josefins Organisation (komisch, sie glaubt kein bisschen, dass ihr Winterritter damit was zu tun hat).

Frühling und Herbst

Der erste Teil des Abends verläuft wie geplant: Ein prächtiges Essen, alle amüsieren sich – oder tun so. Es wird reichlich getratscht, getuschelt und gelächelt … Vom Beobachten wir allen klar, dass die Sommerlady und die Winterlady gemeinsame Sachen machen, denn beide sind zu vertraut mit Karl-Friedrich. Das passt zu den Informationen von Björn, der herausfand, dass die Sommerlady einen Umsturz plant.

Schließlich steht Mab auf. Sie kündigt ein Ereignis an, dass es seit Tausenden von Jahren nicht gegeben habe. Titania tritt nach vorne, dann schaut Mab zu ihrem Winterritter. Der gibt Helmut ein Zeichen, dass er mit Pippa vortreten soll, der sich gefühlt EWIG dafür Zeit lässt. Nachdem ihm auch Alex zuredet und Björn ihm zunickt, tritt er endlich vor Mab und übergibt Pippa an Titania, die wie eine sommerwarme Mutter wirkt. Somit wird der Frühling in die Hände des Sommers gegeben. Alberich wird als Patenonkel genannt und Pippa ihm übergeben – der es schnell zur Erleichterung aller an Frau Schmeißer weiterreicht. Danach übergibt Alberich den Herbstmantel an Mab, die diesen zu Jean-Claudes Überraschung in seine Obhut gibt, damit dieser ihn behüte, bis es einen Träger gibt. Frühlung und Herbst haben wieder eine … Heimat.

Tanz um Leben und Tod

Jetzt wird zum Tanz aufgerufen. Josefine beobachtet, wie Maeve Karl-Friedrich küsst und dabei etwas in ihn übergeht. Ganz klar, dass ist die Vorbereitung zu dem von allen erwarteten Attentat auf Mab. Mab eröffnet mit ihrem Ritter den Tanz, Titiania mit Fix und Josefine fordert Karl-Friedrich auf, der eigentlich Mab auffordern wollte.

Gemeinsam bemühen sich im Folgenden alle darum Karl-Friedrich von Mab getrennt zu halten, während der Tanz jedoch ohne Gesichtsverlust weiterzugehen hat. Als Josefine mit Karl-Friedrich tanzt, ist dieser so erschüttert, dass er Eistränen weint. Denn sein „Ding“ in ihm greift Josefine an, jede Runde immer und immer wieder. Sie wird schwer verletzt – alle beobachten sie und Helmut und Alex tanzen eilends heran, um abzuklatschen. Helmut stützt Josefine und führt sie von der Tanzfläche. 

Alex übernimmt und „fängt“ Karl-Friedrich in einem im Boden eingelassenen magischen Kreis ein. Sekunden zuvor hat Björn ihr seinen Wunschring auf den Finger gesteckt. Alex wünscht sich volle Kontrolle über ihr Drittes Auge und betrachtet sich Karl-Friedrich. In seiner Lunge steckt eine Art Seuche-Entität. Björn weiß inzwischen, dass es sich um den sog. „Königinnen-Tod“ handelt. Alex versucht, Karl-Friedrich zu überzeugen, die Seuche ihr zu übertragen, worauf er sich jedoch nicht einlässt. 

Jean-Claude bittet daraufhin, dass Mab kurz aussetzt, damit er die Sommerlady auffordern kann. Er tanzt mit ihr und erklärt ihr, dass in diesem Raum alle Frauen versammelt sind, die er liebe – und wenn diesen etwas passiert, werde er ihren Ritter töten, obwohl er diesen wirklich schätze. Doch wenn sie nicht dafür sorge, dass Karl-Friedrich aufhöre, seine Frauen zu verletzen – und damit tanzt er Karl-Friedrich an und übergibt die widerstrebende Sommerlady an den Ernst-Augusts Bruder. Mit Alex tanzt er zu Mab und klatscht wieder ab, da diese gerade Björn als Tanzpartner hat. Karl-Friedrich versucht weiterhin, Mab abzuklatschen, doch Jean-Claude ist auf der Hut und tanzt als nächstes zu Titania und klatscht ab – Fix tanzt mit Mab davon. Wieder einige Minuten gewonnen.

Happy End

Inzwischen hat Josefine alle Informationen gesammelt und weiß, wie sie die Situation bereinigen kann. Sie unterbricht den Ball und fordert Karl-Friedrich auf, den Ball zu verlassen, da er einen tödlichen Virus in sich trage. Sollte er trotzdem bleiben und jemanden anstecken, wäre das ein eindeutiger Verstoß gegen das Gastrecht. Karl-Friedrich verlässt den Saal und verschwindet durch ein Tor ins Nevernever. Daraufhin verlassen auch die Ladys überstürzt den Ball. Mab ist sehr zufrieden und bedankt sich bei ihrem Ritter – sie hätte ihm ja nicht umsonst die Organisation des Balls übertragen, denn sie wusste, dass er auf sie aufpassen würde.